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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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Wachlowski. Das eine beschäftigt sichmit den Institutionen des Römischen Rechts und fasst auf rund 500 Seiten die Lehren und Vorträge von Leopold Wenger, Rudolf Sohm, Karl Czyhlarz und Eduard Heilfron zusammen. Das zweite geht auf rund 130 Seiten auf die römischeRechtsgeschichte »unter Be- rücksichtigung der Lehren vonProf. Schönbauer,Wenger, sowie der einschlä- gigenWerkeüberdierömischeRechtsgeschichte, insbesonderederLehrbücher vonKübler,Heilfron,Sohm-Mitteis, JörsundWlassak«ein. Zusätzlich zu den Obligatkollegien wurden Lehrveranstaltungen u.a. zum römischen Straf- und Strafprozessrecht, zur römischen und griechischen Rechtskunde, zurPapyrusforschungundzurGeschichtedesBergrechts imAl- tertumabgehalten. b) DasSeminar für römischesRechtundantikeRechtsgeschichte168 AbdemStudienjahr1930/31schienimPersonalstandverzeichnisderUniversität Wien das Seminar für römisches Recht und antike Rechtsgeschichte auf. Als VorständewurdendiebeidenordentlichenProfessorenWoessundSchönbauer genannt.DasSeminarhatteeinewissenschaftlicheHilfskraft–zwischen1930/31 und1940hatteSlavomirCondanaridiesenPosten inne.DieFachbibliothekdes Seminars umfasste 1930 2000 Bände. Die inhaltliche Beschreibung der For- schungsschwerpunktenannte1934/35: »Röm.Rechtsquellen, röm.Staatsrecht; röm.Privatrecht; röm.Prozeßrecht. Interpolationen-Forschung.Griech.öff. u. Privatrecht; oriental. Recht desAltertums. Papyrologie (Schriftwesen, Urkun- dentexte).VergleichungderantikenundanderenRechte«.169 4. Exkurs:DerDeutscheRechtshistorikertag170 Die Idee zurVeranstaltung einesDeutschenRechtshistorikertages stammtvon Hans Fehr, der sie an seinen Nachfolger in Heidelberg HeinrichMitteis wei- tergab.171 So kam es 1927 durch LudwigWenger und Heinrich Mitteis172 zu dessenGründungund er fand erstmals vom9. bis 11. Juni 1927 inHeidelberg 168 Ab 1933/34wurde das Seminar als »Lehrkanzel für römisches Recht und antike Rechts- geschichte«bezeichnet. 169 Personalstandverzeichnis1934/35, 90. 170 Dieser Abschnitt beschränkt sich nicht auf die Romanisten, sondern umfasst auch die Germanisten undKanonisten. Als Teilnehmer werdenmangels Teilnehmerverzeichnisse lediglich Vortragende und namentlich bekannte Diskutanten aufgezählt. Vgl. zum Fol- gendenauchStolleis,DeutscherRechtshistorikertag. 171 Feine, Bericht672. 172 ZRGRA1927(XLVII), 594. RömischesRecht 289
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Title
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Authors
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Publisher
V&R unipress GmbH
Date
2014
Language
German
License
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Size
15.5 x 23.2 cm
Pages
838
Category
Recht und Politik
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