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der Kaiserin Elisabeth— seit dem 20.
Mai 1822 mit Karl, Reichsfreiherrn
Vrints von Treuenfeld, k. k. Käm-
merer unb fĂĽrstl. taxischen Hosrath und
Oberpostmeister zu Frankfurt a/M.; die
dritte, Sophie (geb. am 14. Sept.1800),
seit dem 20. Febr. 1830 mit Peter Frei-
herrn von Meyendorf, kais. russischem
wirkl. geh. Rath, Oberhofceremonien-
meister und Mitglied des Reichsraths,
gewesenem Gesandten am Wiener Hofe,
verheiratet ist.
Mgem. Zeitung. 1856, S. 900. Correspondenz
aus *Chur, 22. Febr. — Illustrirte Zeitung
(Leipzig, Weber, Folio) 1854, vom 11. Nov.
lnach dieser ist der Graf am 17. Mai 179?
geboren) mit einem unähnlichen in Holzschn.
ausgeführten Porträte. —Grenzboten (Leipzig,
Herbig, Ler. 8".) 1854 im Dec. flachgedrĂĽckt
in der Troppauer Zeitung 1854, Nr. 285 —
und im Frankfurter Konversations - Blatte
1854, Nr. 303 und 304. — Weser-Zeitung
1856, Nr. 3837 (im Feuilleton) herzählt einen
pikanten Zug aus dem Leben des Staats-
mannes während der Pariser Conferenzeni.
— Ergä'nzungs-Conversations-Lexikon. Von
Dr. Fr. Steger. X. Bd. S. 393. — Cor-
respondent von und fĂĽr Deutschland (NĂĽrn-
berg, kl. Folio) 1857, Nr. 74 im Feuilleton
lerzählt einen Zwischenfall, die Unterzeichnung
des Vertrages vom 2. Dec. 1854 betreffend).
— ^otossi-aku (ein Mailänder Blatt) 1855,
Nr. 15, S. 11g Isetzt i r r ig dcu !7. März
1797 als Geburtsdatum anj. — Kni-op^.
Armenische Zeitung in Wien, 1855, Nr. 23.
— Didaslalia (Frankfurt, 4".) 1K56, Nr. 42
lgibt den Grafen Vuo l i r r ig am 17. Mai
1799 geboren an). — Klagcnfurter Ztg. 1355,
Nr. 106 lnach dieser — die ihre Mittheilung
der „I^onäon Uwstratää News« entlehnt —
wird Graf B. irrig am 17. Mai i?i)9 gebo-
ren angegeben). — Wiener Courier 1856,
Nr. 46 lnach diesem ist Graf B. am 17. Mai
1797 geboren). — 0253, d. i. Die Zeit (Kra-
kauer Zeitung) 1856, Nr. 46. — Beilage zu
Nr. 151 der Vreslauer Zeitung 1856, S. 663
1. Spalte. — Neuer illustrirter Volks kalendcr
fĂĽr 1856. Herausgeg. von Menk - D ith-
marfch (Wien, Zamarski, N. 8°.). — Iu-
renbe's illustrirter Vaterland. Pilger fĂĽr 18Z6
(Wien, Zamarski, 4".). — Kronstädter Ztg.
1856, Nr. 69, 70. — NouvbUo
. 1o vr. llotkor (karig 1353) VII. Lä. 8p. 790. lNach dieser begann Baron Buo l
bereits 1790 seine diplomatische Laufbahn,
obgleich er erst 1797 geboren ist. DaĂź aber
unser Staatsmann darunter gemeint ist, er-
hellt aus dem Beisatze des Namens: „vipio-
tNHttz 2,utr5oiii6ii oontenipor^iu«. Der Artikel
ist zu zwei Drittel dem Artikel der Via^ra-
püis äe8 kounubs viva,nt,g (?2.ri5 1816,
L. <5. Nieli3.u<1, 8°.) I. ^Lä. S. 515 nach-
gedruckt, der nicht den gegenwärtigen Minister
des AeuĂźern, sondern seinen Vater betrifft
(geb. 1763, dann Bundestags - Präsident in
Frankfurt a/M., worin ihm 1822 GrafMünch«
Vellinghausen folgte, gest. 12. Febr. 1834.) —
Meyer (I.), Das groĂźe. Conversat.-Lex.
für gebildete Stände (Hildburghausen 1845,
Bibl. Inst., 8°.) VI. Bd. S. 919. I I . Suppl.
S. 681. — (Knefchke Ernst Heinr. Prof.),
Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart (Leip-
zig 1852, Weigel, 8«.) I. Bd. S. 136 snnt
Abbildung des Wappens, nach diesem ist der
Graf am 17. Mai 1797 geboren). — Por-
trät. Unterschrift: Graf Buol-Schauenstein.
Gez. u. lithogr. von Kriehuber (Wien 1854,
gedr. bei Ioh. Stoufs, Folio). — In das
Radetzkv-Album schrieb Graf B. folgende
Worte: „Der Same ist gesäet, die Pflanze
reift aus gutem Boden auf zur Frucht." —
Die Familie Buol-Schauensiein stammt
aus der Schweiz unb gehört zu den ältesten
Geschlechtern dieses Landes. In den Urkunden
des Jahres 1398 geschieht dieses Hauses bereits
Erwähnuug. Die Erzkämmererwürde des Stif-
tes Chur ward später in demselben erblich
und es war in den Gemeinden Parpan, Lenz
und Tamins verbĂĽrgert. Die Burg Schauen-
stein lag in der Nähe des Marktfleckens Thu-
sis in GranbĂĽuden und ihre TrĂĽmmer sind
noch jetzt dort zu sehen. Geadelt wurde diese
Familie 16-1V. Der UrgroĂźvater des jetzigen
Ministers war noch Besitzer des Schlosses
Reichenau. Der 1662 gestorbene Bundesland-
ammann I . A. v. Buol -St raĂź berg zu
Parpan ist der gemeinsame Stammvater der
StraĂźbergischen und Schauensteinischen Linien,
von denen erstere noch jetzt in GraubĂĽnden
fortbesteht. Durch eine Heirat mit der Erbin
der Herrschaften ReichenaĂĽ unb Tamins ent-
stand im 18. Jahrhundert der Zweig der
Schauenstein, nachdem schon zuvor das Haus
1690 die freiherrliche, am 27. Februar 1696
aber die reichsfreiherrliche WĂĽrde erhalten
hatte. Der kaiserliche Feldmarschall Franz
Thomas Freiherr von Schauenstein wurde
zum Lohn seiner Verdienste 1739 in den Gra-
fenstand erhoben, und da er kinderlos war,
so adoptirte er seinen Neffen KarlRudolph,
dem durch Kaiser Franz II. am 18. Jänner
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Volume 2
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Bninski-Cordova
- Volume
- 2
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1857
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 470
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon