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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Volume 2
Page - 226 -
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Page - 226 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Volume 2

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226 taillonschefs,u.betheiligtesichanmehreren damals angeordneten Arbeiten, wobei er sich so sehr hervorthat, daß er schon im Februar 1799 zum Chef der General- Geniedirection in der Lombardei ernannt ward. Im October des folgenden Jahres avancirte er zum Oberst und im No- vember 1801 erhielt er die Direction der MlitĂ€rschule fĂŒr das Geniecorps und die Artillerie, die in Modena errichtet wurde. In dieser Schule, welche in kurzer Zeit unter seiner Leitnng zu großer BerĂŒhmt- heit gelangte, wurden junge OffiĂ€ere fĂŒr den Genie- und Artilleriedienst ge- bildet. Im Mai 1805 besuchte Napo- leon die Anstalt und war damit so zu- frieden, daß er bereits im nĂ€chsten Jahre C a c c i an i n o das Ritterkreuz der Ehren- legion verlieh und der Anstalt selbst man- nigfache BegĂŒnstigungen einrĂ€umte. Im MĂ€rz 1812 wurde C. zum Mitgliede des k< Institutes der Wissenschaften und KĂŒnste des Königreichs Italiens ernannt. In 13 Jahren des Bestandes dieser Schule hatte er 170 Zöglinge gebildet, und davou 36 fĂŒr das Geniewesen, 110 fĂŒr die Artillerie, viele darunter, die sich spĂ€ter einen Na- men gemacht, u. namentlich als Mathema- tiker ausgezeichnet haben. Als in Folge der politischen Ereignisse 1814 Modena seinem frĂŒhern Herrn zufiel und auch die MilitĂ€rschule aufgelöst wurde, trat C. in's bĂŒrgerliche Leben zurĂŒck, verwendete sich aber auf das thĂ€tigste dafĂŒr, daß sei- nen Zöglingen und Lehrern der Eintritt in die kaiserliche Armee gestattet wurde. Viele Jahre noch lebte C. ausschließlich seiner Wissenschaft, nnd veröffentlichte manche interessante Abhandlung; mehre- res hinterließ er in Handschrift, und ging sein Nachlaß, da C. seinen einzigen Sohn verloren hatte, in die HĂ€nde seines Neffen Salvator Caccianino ĂŒber. Zuletzt erlag er einem wiederholten Schlaganfalle. Er wurde mit allen Ehren bestattet; de Fil ippi schrieb seine Leichenrede, und General Vaccan i seine Bio- graphie. i 6 Qeuerkii lrancesi, ita.Ua,ui, po. 60. obo olidoro pkrto nolis zusrrs bs Ă€al 1796—1815 Miano 1840, Lori-oni o Lcotti, I.ex. 8°.) 3.185.—Auo- vissilno Di^ionQi'Io Ă€e^i uouiiui illuZtri Ă€'oFui etĂ€ so. (Ml2.no 1854, ?Q220ii, 150.) I.VĂ€. 8. 564. — PortrĂ€t. Facsimile seines Namens; darunter außerdem: Qacaiiulino, coloQbUo Ă€si 6enio, NI.W in Mia,no soe. (NailkiiĂ€) 1)6 Nkui-iLio ins. I.. Nkntovkui, ine. kox. 8". Cacich-Miosich, Andreas (i l lyri- scher Dichter, geb. zu Vr is l , einem Dorfe in der NĂ€he von Macarsca inDal- matien 1690, gest. zu Zaostrog1760). Trat jung in ein Franciskanerkloster zn Zaostrog, kam dann nach Ungarn, wo er die philosophischen und theologischen Stu- dien zurĂŒcklegte. Dann kehrte er in die Heimat zurĂŒck und trug im Convent von Macarsca Philosophie vor. Die Frucht seiner damaligen Studien ist das Werk: . Nun kam cr als Pro- fessor der Theologie nach Sebenico, dann wurde er Doctor in seinem Orden uud spĂ€ter zum apostolischen Legaten Noms in Dalmaticn, Bosnien nnd der Herzego- wina ernannt, welche Stelle er viele Jahre hindnrch bekleidete. Bereits im hohen Alter erbaute er zu S. Martino della Brazza ein Kloster. Äuf seinen ZĂŒgen dnrch Dalmatien und die benachbarten LĂ€nder sammelte cr fleißig Ueberliefe- rungen, alte Docmnente, Sagen u. d. m. welche sein Volk betrafen, bearbeitete sie zu Gedichten nnd gab sie unter dem Titel: d. i. Unterhaltende Nachricht von dem slav. Volke, welches Werk aber bekannter ist U. d. T.: ,.I>iFma?-la F>a ^ck'is ^aoilla" heraus. Wie Glinbich in der unten an- gegebenen Qnelle berichtet, so sind die
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Bninski-Cordova, Volume 2
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Bninski-Cordova
Volume
2
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der UniversitÀts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1857
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
470
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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