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die dazu bestellte Commission, und das
^.silo inlg.ll.ti1s äi s. O^so ernannte
ihn zu seinem Arzte. Von seinen zahlrei-
chen sanitätspolizcilichen und statistischen
Aufsätzen seien hier die wichtigsten ange-
führt : „ Oenni i5to»-in' 5itl^ «T'ts ^etsT-lna-
^ia" im Voliteonieo (1842^ V. Vä.); —
«lla i^o/obia", in der 62.22.
(äi) I^om^aräi^ (1343, M. 9,
10); — „Hnlia e^nsHi clslla 7-abbia"
(1846, 6. 213, 286, 294); —
>. 12); — ^ä 1842", Ndonää (1842,
(M 29); — „
Ha" im^ olitecnico (1844,
39); — ^älulla icl7-o)at?-ia" (in der
setta. M6äil:3.1843, Ar. 1); —
äave?-i«, (1845, ^r. 32) und
äg. (1646,^ ll. 3t).
tieliy s rece^ti raoeoito . . . (?^äu^ 18ö6,
3eiuill2räruck., 51-. 8 .^) 8. 126.
Capellari,
siehe
Cappellari, Barth.
Albert.
Capello, Bartholomäus Ignaz Wa-
ler, geb. bei Valsugana 1689, gest.
1768). Lernte die Malerei zu Venedig
unter G. Lazarini und A. Palestra,
ging dann nach Modena, um dort die
Werke des Correggio zu studiren. In
der Landschaft war Tit ian und in der
Architektur Paul Veronese sein Vor-
bild. Mehrere seiner Arbeiten befinden
sich in Trient, wo er fĂĽr die Grafen
Prato und Sarrazini malte; in
Speyer, in der Residenz des Cardinals Schönborn, in mehreren Benedicti-
ner-Klöstern des Elsaß und in den bischöf-
lichen Residenzen zu Salzburg und Chim-
see. Doch sind seine Werke nicht zahlreich
und nur selten vollendet. C. war auch
ein geschickter Zeichner, und mehrere sei-
ner Zeichnungen wurden in Augsburg
gestochen. 22 Blätter seiner Hand befin-
den sich im Museum zu Innsbruck; —
zwei vom KĂĽnstler selbst geschenkte in der
Sammlung der k. k. Hofbibliothek. C.'s
Bilder zeichnen sich durch gute Composi-
tion, leichte und
sichere
FĂĽhrung des Pin-
sels, richtige Perspective, und in den Fi-
guren durch zeitgemäßes Costume aus.
Aus seinen Arbeiten spricht Fantasie, aus
seinen Figuren psychologisches Studium.
Nagler (G. K. Dr.), Neues allg. KĂĽnstler-
Lexikon (München 1835 u. f., 8°.) II. Bd.
S. 347.
Capello, Peter Paul (Priesterder
Gesellschaft Jesu, geb. zu Gö rz 1. Juli
1694, gest. ebenda 4. April 1775). Stu-
dirte in seiner Vaterstadt und trat dann
in den Orden der Gesellschaft Jesu. In
Graz studirte er die Philosophie und
Theologie und erhielt 1723 die Priester-
weihe. Im I . 1730 wählte ihn die ge-
lehrte Albrizzische Akademie zum Mit-
gliede, im I . 1733 der Bischof von Tre-
viso Mons. Za cco zum Director seines
Seminars. Während eines Aufenthaltes
in Venedig ĂĽbersetzte er die Werke des
Cardinals Cassini aus dem Italieni-
schen in's Lateinische, welche Uebersetzung
in Augsburg 1733 bei Martin Veith er-
schienen ist. 1734 ernannte ihn Patriarch
Daniel Dolfino zum Beichtiger der
Franziskanerinnen in Udine, welche Stelle
er bis 1737 bekleidete, in diesem Jahre
aber zum Secretar des FĂĽrsten S. Cr 0 ce,
auĂźerordentlichen Gesandten des Kaiser
Karls VI. am päpstlichen Hofe ernannt,
di esen nach Rom begleitete. In dieser Stel-
lung bewährte C. ein solches Geschick, daß er
nach des Gesandten Abreise die Geschäfte
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Volume 2
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Bninski-Cordova
- Volume
- 2
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1857
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 470
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon