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si
la ^im« volta in
^ sc. ec." (Venedig 1744, 8°.),
auch im 15. Bde. seiner Gesammt-
werke ftoch ist dies nicht die erste italie-
nische Uebersetznng der Hesiodischen
Thcogonie. Ant. Mar. Salvinio hat
schon frĂĽher eine in Versen ausgefĂĽhrt,
obgleich erst 1747 ;n Padua dnrch den
Druck veröffentlicht^; — ^IfiZlsnia in
iinitata cl^ M?-ipicls"
4,12°.), im 17. Bde. sei-
ner Gesammtwerke; — „Dell" Inclols
llsl tsat^ o antico s nioclerno", im 35).Bde.
der „liiicooliH 0Hw^ei-i2.n2."^ worin C.
die spater von Schlegeln. Manzoni
aufgestellten Theorien ĂĽber die Freiheit
in der Tragödie, gegenüber den dnrch
Aristoteles festgesetzten strengen Re-
geln der griechischen Kunst vertheidigt;
— ^De^a ^scii^ions
in c«i Hiuciciano van
/ia clsgii antic^i^ (^ V6Q6-
ä^ 1745, 4°.). Darin bestimmt C. den
Zeitpunkt des Argonautenzuges; —„2)l5-
6, 4°.). C ar l i gibt darin
ganz im Gegensatze zu Tartarott i ,
weder He).-en noch Zauberer zu; Tart a-
rott i lieĂź diese Abhandlung zugleich mit
der seinigen drucken, und C. wurde der
Ketzerei beschuldigt. Der lächerliche Streit
wurde durch Maffei's Schrift: ^g .
iu2.Fik klinikilätg." zum Schweigen ge-
bracht; — „I/ettsT'K 5iöi^ 2450 clsii" a?--
^snto ai Higm. H/aF'ei" (VsusäiF 1747^
4".); — ^I,6tte?'« ai F^n. <3o7-i inta?-n0
alia cc>Ht7"u<2ions c/elis anti^s t^snn air-
mats cli to^e" (VsneäiF 1748^ 4°.),
worin C. neben Mittheilung von vielen
interessanten nautischen Notizen, die Er-
findung des sogenannten nautischen Al-
phabets fĂĽr Venedig in Anspruch nimmt,
wo dasselbe zwei Jahrhunderte frĂĽher,
ehe es unter Jakob U. in England in Gebrauch kam, angewendet wurde; —
in cni si i?-crtta clsiia geo-
i antic/^i" (Ven^äi^ 1748, 8°.); —
^^/ant^oFoloi/ici o Fice clslla societa e
cislia /slicita/ >^asma /lo>5o/co in t/'s
canti" (VeneäiF 1748, 8°.), im 16.
Bande seiner Gesammtwerke; eine Nach-
ahmung des Gedichtes von Po p e. — Der
Tod seiner Gattin, die er nach zwei-
jähriger Ehe verlor, unterbrach seine Ar-
beiten; um die Verwaltung ihres groĂźen
Vermögens zn übernehmen, mußte er
sein Lehramt niederlegen (1749) nnd sich
nach Istrien begeben. Seine MuĂźe wid-
mete er aber, wie ehedem seine ganze Zeit,
der Fortsetzung seiner wissenschaftlichen
Arbeiten. Mit dem Naturforscher Vita-
lian Donati, dessen „6kFFio
stoi-ia. Q2tni-9.w inQi-ina äk
tico" der Graf auch nach Donati's
Tode herausgab (Venedig 1750, 4°.),
bereiste er Istricn und erforschte dessen
Alterthümer. Als Vorläufer eines gro-
Ăźen und wichtigen Werkes erschienen nun:
co^sT-ts /atts nel ^4n/T-
' c?n?w 2750" (VeuO-
F 1750) 4".); — ^Oi^HST-ta^ioni ciue
?ti com.ine»-cio cislls m.c>-
1751, 4°.)^ worauf sein
berühmtes Werk: „Heils inonete e cisli'
i i i cisiie ^scc/^ s ci^Italia^ cisl^ an-
cli es^e . . .
cisll" in^sT-o .Mo al
." (VeneäiF 1754—60, 3 Läo.,
4°.) folgte. Dieses verschaffte seinem
Namen in Italien groĂźen Nuhm, es
wurde davon amtlicher Gebranch gemacht,
und sich in Entscheidungsfällen darauf
berufen. Die Höfe von Turin und Mai-
land nahmen die darin ausgesprochenen
Ansichten an. Es enthielt eine Darstel-
lung des italienischen MĂĽnzwesens vom
5.—17. Jahrhundert, vom 11. Jahr-
hundert nach den Münzstädten. C. hatte
dazu groĂźe Reisen unternommen, u. viele
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Volume 2
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Bninski-Cordova
- Volume
- 2
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1857
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 470
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon