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äics" zu den „
a^o H Mlan,o" (Jahrg. 1811, auch sepa-
rat abgedruckt); — „Asl<25wns clelis oH)s-
ci'Italia" (Jahrg. 1821); — „ ^ -
a" (Jahrg. 18:^?). In den , M -
und im Aioi-nkiO des Istituto
Ha" (im II. Bde.);— ^
l«^s", im 1.1820 der Aka-
demie derWissenschaften inParis vorgelegt
und mit dem Preise bethellt; — unter
den auf den Bersammlnngen der italieni-
schen Gelehrten vorgetragenen Abhand-
lungen: ^^^»lieasions clelie
in den der 6310-
i ecl
clei viac/ i^ato)'^ '^, — in
den Ukllwrio der Kollietb, itg.ii2.Q9. zu
Modena: ^^oti^is niil« vita s sugli st«-
<M cli .^ntoMo Oa^ioi/li" (im XVIII.
Bde.) und in der Vidi
,'Ha^ (im XI.VI. Bde.); —
<u.ltima??iente in Italia" (im I^XIV. Bde.);
— und ,)KnUw iecsge ??l.«'ts7na '^ca clsi^
27^6?'^ i<),is cleiis /ogliis 7is^s Fiiants" (im
I.XXXVI. Bde.); auĂźerdem viele Berech-
nungen astronomischerBeobachtungen ein-
zelner Sterne, Kometen, Erscheinungen an der Sonne und dem Monde, der Mond -
und Sonnenfinsternisse u. d. m.
FranN (L. A. Dr.), Sountagsblätter (Wien,
gr. 8«.) VI. Jahrg. 1847, S. 24: „Die Aka-
demie der Wissenschaften in Wien." — Alma-
nach der kaiscrl. Akademie der Wissenschaften
für das I . 1851 (Wien, Staatsdruckerei, 8°.)
S. 143. Das Verzeichnis; seiner Abhandlun-
gen, Vorträge u. dergl. m., nach den Sam-
melwerken und periodischen Schriften, worin
sie abgedruckt gewesen, geordnet.
Carlo, siehe:KlMt Karl.
Cartone, Carlo (Maler und Ku-
pferätz er, geb. zu ScariaunweitComo
1683, gest. 1775). Sein Vater war Bild-
hauer, der Sohn hatte aber mehr Lust zur
Malerei, kam mit 12 Jahren in den Un-
terricht des Giulio Qu aglio und machte
groĂźe Fortschritte. Um sich in seiner Kunst
auszubilden, besuchte er Venedig, dann
Rom, wo er sich Trevisani zum Mu-
ster nahm. Mit 32 Jahren ging er auf
Reisen, kam nach Deutschland und zwar
zuerst au den Hof nach Passau, wo er ge-
lungeue Freskobilder und auch fur die
dortige Iesuitenkirche das groĂźe Altar-
blatt malte. In Linz malte er den groĂźen
Nathssaal. Dann berief ihn Prinz Eu-
gen nach Wien, wo er während eines Auf-
enthaltes von 10 Iahreu viele Werke
ausfĂĽhrte. Er kchrte daun in sein Vater-
land zurĂĽck, wo er fĂĽr die Pfarrkirche sei-
nes Geburtsortes — und zwar das Leben
Maria — auf eigeue Kosten malte. In
der Pfarrkirche zu La Cima sind mehrere
Freskobilder seines Pinsels. Nach Nag-
ler folgte C. in der Composition den neuen
Regelu der Kunst, ist aber in der Zeich-
nung mauierirt ohne Kraft und Reinheit.
In Erfindung war nicht das edle Ideal
sein Vorbild; Ziererei galt ihm fĂĽr Grazie.
Seine helle, bunte, anziehende Färbnng
soll der Anfänger in der Knnst sorgfältig
meiden. FĂĽĂźli hingegen stellt diesen
Künstler sehr hoch. — Roß zählt meh-
rere in Kupfer radirte Blätter C.'s auf
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Volume 2
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Bninski-Cordova
- Volume
- 2
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1857
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 470
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon