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Pröpsten und zweier Domherrn eine neue
Snmme von 40,000 fl. zur VerfĂĽgung
stellte. Das in Folge dieser Schenkung
an C. von der Kaiserin Maria The-
resia erlassene Rescript dom 3. Nov.
1747 befindet sich in dem Werke: „Os-
LervkLioni sä äFFiu.uts äi 6. D.
Von g. goprg,
äeU». Oonwa äi 6ori2ik äi O^rio No-
reM ä! Souonteiä^ IV. Vä., 6. 217
—221. Doch wurde der erzbischö'sliche
Sitz zu Görz erst mit der Breve des Pap
stes B ened ikt XIV. vom 6. Juli 1751:
„InHunotg. nodis 3,
prinoipe ec." gegrĂĽndet. AnĂźerdem stif-
tete C. im Convicte zu Görz zwei Platz«
für zwei arme Zöglinge des Vaterlands
schen Adels. In Folge seiner Verdienste
um das Land verlieh ihm dasselbe am
29. Febr. 1744 den vaterländischen Adel,
mittelst allerhöchster Entschließung vom
12. März 1749 wurde er aber in den
Freiherrnstand erhoben. Mit seiner Ge
malin Maria Anna Candido hatte er
zwei Söhne, wovon der altere Anton die
Linie in Laibach, der jĂĽngere Franz jene
in Görz stiftete. Auf seinen Befehl wurde
folgende Inschrift auf sein in Görz be-
findliches Grab gesetzt: O . 0 . N . >
Nie . Hg.ost . s hu.i . uaiserrirns . uä-
tus . ^ in . M j p
. j ^ . dl . I) . k' . ! 0biit
Oi6 XX^ ulii j ^nno 1749. j
Ooutea äi OoriLia ... (<3är2 1855, k^ternolii,
8°.) 111. 86. S. 284 UUd IV. L6. 8. 216. -
lKneschke (Ernst Heinrich Prof. Dr.)) Die
Wappen der deutschen fteiherrlichen und ade-
ligen Familien (Leipzig 1855, Weigel, 8°.)
I. Bd. S. 91. — Die Codell i schreiben sich
von Fahnenfeld und Stern greif.
Ihr Ursprung reicht in's Jahr 1247 zurĂĽck.
Im Jahr 1400 erbante ein Peter Codell i
bei Bergamo das Castell Locodell i . Die
Söhne des Andreas Codel l i , Paul und
Domini t , erhielten von Kaiser Ferdi- nand III . die Bestätigung des altadeligen
Herkommens und Wappens mit dem Prädi-
kate von Codelli sberg. Domin iks
Sohn Peter Anton wurde aber von Kai-
ser Leopold I. am 2. Dec. 1688 mit dem
Prädikate von Sterngreif und Fahnen-
feld in den Reichsritterstand erhoben. Im
I. 1698 und 1700 erhielten sie die Incolate
von Kram und Kärnten. Wappen: Schild
geviertet mit Mittelschild. Im silbernen Mit-
telschilde eine auf einem dreifachen grĂĽnen
HĂĽgel
sitzende,
rechtssehende, golden gekrönte
natĂĽrliche Eule. 1. und 4. Feld in Gold ein
freiledig auf dem Ellbogen ruhender, rechts-
gekehrter, geharnischter Arm, welcher in der
Faust eine längliche, hinter sich herabfliegende
rothe Fahne hält; 2. und 3. in Blan drei
grĂĽne HĂĽgel, ĂĽber welchen drei (i und 2)
silberne sechsftrahlige Sterne schweben. —
Wappenspruch: Schönfeld in seinem
„Adelschematismus des ö'fterr. Kaiserstaates"
II. Bd. S. 174 setzt in die Fahne den Spruch
in goldener Schrift: „kro vsa Vt katria.»
Coeckelberghe - Hutzele, Gerhard
Robert Walter Ritter von, Pseudonym
Realis (Schriftsteller, geb. zu Lö-
we n iu Belgien 9. Febr. 1786). VerlieĂź
als Kind 1794 mit seinem Vater in Folge
der Zeitwirren sein Geburtsland und
studirte zu Prag und Wien. 1306 trat
er in Staats-Civildienste, ans welchen er
1843 als Hof - Vicebnchhalter in den
Ruhestand trat. Seine erste Arbeit als
Schriftsteller veröffentlichte er im Jahre
1822, es war dies die Novelle „Ner MW
Rreye", welche das Accessit des Preises
erhielt, den die von Ios. S ch
i
ck h redi-
girte „Wiener Zeitschrift für Literatur,
Theater, Kunst u. Mode" ausgeschrieben
hatte. Nach einer mehrjährigen Pause
trat er 1836 als Mitarbeiter des von
Nikolaus Oestcrlein (siehe diesen) ge-
stifteten „Oesterr. Morgenblattes" mit
historischen und erzählenden Aufsätzen
auf. NachOesterleins Tode (31. Dec.
1833) ĂĽbernahm er die Redaction des
Blattes unter der Firma Gerhard D ĂĽ-
tzele. AuĂźer seinen in Ebersbergs
„Oestr. Zuschauer" erschienenen Arbeiten,
von denen die mitSeverin bezeichneten
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Volume 2
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Bninski-Cordova
- Volume
- 2
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1857
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 470
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon