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und als ihm eines Tages Linn6's
â6ist6Mk MntaruiQ" in die HĂ€nde
kam, wendete er sich
dem Studium der
Botanik zu. Um
sich
in den Naturwissen-
schaften vollends auszubilden, besuchte er
die Hochschule zu Padua, studirte daselbst
die Chemie uud erhielt am 1. Juli 1815
das Magister-Diplom. In seine Bater-
stadt zurĂŒckgekehrt, setzte er seiue chemischen
Studien fort, gerade damals hatten Davy
in England, Thenard in Frankreich,
Berzelius undLiebig jene Reformen
in dieser Wissenschaft, hervorgebracht,
deren wunderbare Resultate in der Ge-
genwart nach allen Seiten hin in die
Praxis treten. Neben seinem Berufe als
Pharmacist setzte er emsig seine botani-
schen Studien fort, und in den I. 1318
uud 1819 sammelte uud beobachtete er
die heimischen Pflauzeu Friauls, an de-
ren von anderen Naturforschern vor-
genommenen Charakteristik er nicht Un-
wesentliches berichtigte. Seine im Druck
erschienenen Schriften find weder zahl-
reich noch umfassend, sie tragen aber zur
Förderuug des botanischen Studiums
wesentlich bei. Zuerst erschien seine
Schrift: ^Into^no alle algke ,nin'05Q0I)i-
cke ciel D. ZiaHolstto, KelaHions H F>.
1833, 8".), worin er des Di-. Biaso-
letto im I.1833 erschienenes â63.^10
Luiie ^1^k6 naioi'08C09wIi6" commen-
tirte uud in mehreren Stellen berichtigte.
â In einer andern Schrift âInto?-no alie
cl^ac^ua clolce ecl alls
1835, V6nÀrg.m6,8 °.), zÀhlt er dieKrypto-
gomen auf, welche im sĂŒĂen Waffer feiner
Heimat wachsen u. begleitet diese AufzÀh-
lung mit sorgfÀltigen Beobachtungeu.Imi.
Abschn. weist eruuter anderem uach,daĂ die
Tetrasporen einzelner Algologen, wie z.B.
die istraLporg. F6)g.ti 11032.) ludiiea. u.
ei1juĂ€ricĂŒ.von Ag ardh, dieI^trĂ€.^01-2.
)aonn0gavonChanviu nnrverschiedene Stufen einer und derselben Alge seien;
ebenso stellt er auch die Vermuthung auf,
daĂ MvI. erigpg. vonLightf 0 0 t n. tur-
bw2t2. vonPoll ini nur im Alter unter-
schiedliche VarietÀten einer und derselben
Art seien. Aehnliche Berichtigungen ent-
hÀlt der zweite Abschnitt. Im dritten
Abschnitte fĂŒhrt er die Einreihung der
08ei11ai-i6N) welche von einzelnen Natur-
forschern unter die Algen, von anderen
uuter die Thiere gestellt werdeu, in die
Thierclasse durch, und gibt fĂŒr seine An-
sicht die interessantesten Belege. In sei-
nen botanischen Forschungen, und BemĂŒ-
hungen, die systematischen Anomalien
vieler neneren Botaniker nachzuweiseu
und zn berichtigen, gerieth er auf den
Gedanken, ein ^^ecimen ^lo?'as /o^o-
MkenFk" zu verfassen, womit er jedoch
nicht zu Ende gekonuneu. Sein Biograph
Pir 0 na fĂŒhrt die einzelnen Species auf,
die C. genau studirt und ĂŒber welche die
Resultate seiner Studien sich im Nachlasse
gefunden haben. Er fchlieĂt seine Skizze
mit den Worten: ^1,3. saisuLa I13. per-
Ànto uno Àe' guoi pin u.ti11 eultori
6 lg. ?atrig. un U0lli0 ii oui
lÀttE 2.U'2oe2,Àeini2> Ài HÀwo noUn,
tH Ă€Vi 2 Ăenn^o 1853 (I7Ă€we 1353,
r.VeQÀi»2M6, 8°.) lerörtert insbesondere
C.'s Verdienste um die Nomcnclatur und
Specification der Friauler Pflanzen).
Comi, Siro (Archivar u. Biblio-
graph, geb. zuPavia 9. Dec. 1741, gest.
ebenda 8.Sevt. 1821). Mit seinem Berufe
alsArchidar standen
seine Lieblingsstudien,
nĂ€mlich literarische Forschnngen ĂŒber
einzelne geschichtliche Thatsachen in inni-
gem Zusammenhang. Gelehrsamkeit und
strenge Kritik zeichnen sie aus. AuĂerdem
hat er sich durch Aufstellung nnd systema-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Volume 2
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Bninski-Cordova
- Volume
- 2
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der UniversitÀts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1857
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 470
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon