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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4
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Page - 120 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4

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120 vagni; — „Zllte meber25tenrichizche Niinerin" (1847 in der Belvedere - Gallerie); — „sanutllgzztilllbln" (im östr. Kstv. 1850 u. Eigenth. des Hrn. Winter); — „Änlu Nlttich", als Maria Molmain Halms gleichnamigem Stücke (Eigenthum der Hoftheater - Direction 1852); — „Vrr Penler" (Eigenth. des allerh. Hofes 1856, Mai). Im Jahre 1842 begann er einen Cyklus literarischer Wiener Notabilitäten zu lithographiren. Auch erschienen von ihm vortrefflich lithographirt die Porträte Sr. Majestät des Kaisers FranzIoseph, der Erzherzogin Sophie und des Feld- marschalls Radetzky (alle drei bei P a- terno in Wien). E. ist seit dem 1.1843 Mitglied der Wiener Akademie der bil- denden Künste. Müller (Fr. Prof.), Die Künstler aller Zeiten u. Völker (Stuttgart 1857, Ebner u. Seubert, Lex. 8°.) I. Bd. S. 587. — Meyer (I.), Das große Conversations-Lexikon (Hildburghausen 1845, Bibl. Inst., Lex. 8°.) I I I . Suppl. Bd. S. 479. — Wiens Kunftsachen oder Führer zu den Kunftschätzen Wiens (Wien 1856, Seidel, 8°.) S. 20 lbaselbst heißt es: „Eibel (5io) kann Jedermann, sowohl für glüöliches Treffen als für Meisterschaft der Ausführung empfohlen werden, feine Arbeiten haben etwas sehr Gediegenes"). — Faust (Wiener Blatt, gr. 4°.) 1856. Beilage zu Nr. 23: „Die September-Ausstellung des ö'ftr. Kunftvereins" besprochen von K e r t b s n y . S. 2. — Frant l (Ludwig August), Sonntagsblatter (Wien, Lex. 8".) 1842 (I. Jahrg.) S. 861, 932. — Dieselben 1843 (II. Jahrg.) S. 308, 842, 1107. — Dieselben 1844 (III. Jahrg.) S. 370, 447. — Dieselben 1845 (IV. Jahrg.) S. 520. — Dieselben 1846 (V. Jahrg.) S. 23, 598 lüber einzelne Arbeiten des Künstlers!. Eybler, Joseph Edler von (Kir ch en- compositeur und Hofcapellmei- ster, geb. zu Schwechat nächst Wien 8. Febr. 1764, gest. zu Wien 24. Juli 1846). Sohn eines Schullehrers. Da der Vater in Schwechat auch die Stelle eines Chorregenten versah, wurde der Knabe inmitten musikalischer Functionen aufgezogen. E. zeigte großes Talent für Mufik und überraschte seine Eltern, als er 6 Jahre zählte, mit dem Vortrage eines Clavierconcertes. Durch die Be- mühungen des Hausfreundes und Mu- sikdilettanten Ios. Seitzer erhielt der junge Eybler eine Stelle im Seminar zu Wien. Daselbst machte er so glänzende Fortschritte, daß er unter die Schüler Albrechtsbergers (s. d. I.Bd.S. 12) aufgenommen wurde, unter dem er 1777 —1779 die Composition studirte. Als 1782 das Seminar aufgelöst wurde, widmete sich E. der Jurisprudenz, nach- dem aber seine Eltern durch einen Brand alle ihre Habe verloren hatten, und die bis dahin dem Sohne gespendete Unter- stützung von den Verarnlten eingestellt wurde, sah sich E. genöthigt, sich ganz der Musik zu widmen, die ihm zuerst Brod gab. Er ertheilte Unterricht in dieser Kunst und componirte zu gleicher Zeit. Die Bekanntschaft mitHaydn nnd M o- zart blieb nicht ohne Einfluß, der um so größer wurde, je mehr dieselbe einen freundschaftlicheren Charakter annahm, wie dies aus Briefen jener Zeit erhellet. Mozart übertrug E. das Einstudieren seiner Oper „Oosi lau tutte" mit den Sängern. Wenig Neigung zur dramati- schen Composition und der Umstand, daß E. bei dieser Gelegenheit einen Blick in die Conlissenwelt und ihre Cabalen ge- than, entschieden seine Neigung für die Kirchencomposition. 1792 wurde E. Chör- regent in der Karmeliter-Pfarrkirche, 1794 bei den Schotten in Wien. Seine Compositionen fanden Beifall bei Hof und 1801 wurde E. Lehrer der Tonkunst bei der kais. Familie und ertheilte auch dem Kronprinzen, nachmaligem Kaiser Ferdinand, Clavierunterricht. 1804 ernannte ihn Kaiser Franz in Anerken- nung seiner Verdienste und Kenntnisse zum Vice-Hofcapellmeifter an der Seite Salieri's, dessen Nachfolger er 1824 wurde. In diese Zeit (1801—24) fallen seine herrlichsten Compositionen u. A.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Volume 4
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Egervári-Füchs
Volume
4
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1858
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
422
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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