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Sammlung sich
noch heute verlohnte, sind
in den Sammelwerken seiner Zeit, na
mentlich in den Schriften der „^ ik t i "
einer gelehrten Gesellschaft in Noveredo,
deren Mitglied F. war, zerstreut.
Xouv. LioxrHpbio ßönsraie . . . Mdli6
Ia äirection äs 2l. 1s Dr. üoekoi-
1353) XVII. Lä. 8p. 255. —
Ernst Heinr. Dr.) Deutsche Grafenhäuser der
Gegenwart (Leipzig 1854, Weigel, gr. 8°.)
II I . Bd. S. 114 lenthäli Nachrichten über
die Genealogie, den gegenwärtigen Stand und
das Wappen dieser Familie, deren ganzer Name
ist: Vossi - Federigotti von Ochsenfeld.
und welche von Kaiser Kar l VI. 23. Iänn.
1717 die Bestätigung ihres alten Adels,
am 14. März 1527 aber von Kaiser Franz
die Bestätigung der ihr vom Churfürsten Kar l
Theobor von der Pfalz im Reichsvicariate
am 16. Sept. 1790 verliehenen Neichsgrafen-
würoe erhielt).
Feger auch Föger, Stephan (Bild-
hauer, geb. zu Imst in Tyrol 1726,
gest. zu Innsbruck 1770). Studirte zu
Innsbruck; widmete sich der Kunst und
ging in jungen Jahren nach Italien, wo
er sich namentlich in Rom lange aufge-
halten hat. Dann kehrte er in die Heimat
zurück und ließ
sich in Innsbruck nieder,
wo er in noch jungen Jahren starb. Er
meißelte in Stein u. schnitt in Holz; beson-
ders herrliche Arbeiten lieferte er aber
in Elfenbein, welche von Kunstfreunden
angekauft, meistens in's Ausland wan-
derten. Die Statuen in der Kirche St.
Johann Nepomuk zu Innsbruck sind
größtentheils seine Arbeit.
Staffler (Ioh. Jakob), Das deutsche Tirol
u. Vorarlberg, topogr. .. . (Innsbruck 1847,
Rauch, 8°.) I. Bd. S. 267. — Tirolisches
Künstler-Lexikon (Innsbruck 1830, F. Rauch)
S. 46. — Oeftr. Nation.-Encyklopädie (von
Gräffer u. Czikann), (Wien 1835) ll.Bd.
S. 106. — Nagler (G. K. vr.), Neues allg.
Künstler-Lexikon (München 1835, 8°.) IV.
Bd. S. 263.
Feichter, Michael (Theolog, geb. zu
Mühlen im Bezirk Taufers in Tyrol
27.Aug. 1766, gest. zuBriren 6.Jan.
1832). War ein Zögling des Cassianeums (Chorknaben-Institut) und studirte das
Gymnasium zu Briren, Philosophie und
Theologie zuBriren. 1790 zum Priester
geweiht, wurde er im nämlichen Jahre
Professor des Bibelstudiums und der
orientalischen Sprachen zu Briren und
dann Subregens im Priester-Seminar.
Als im I . 1807 Baiern dieses Institut
auflöste, wurde F. wegen seiner streng
kirchlichen Richtung von Seite Baierns
verfolgt und an das äußerste Ende des
Bisthums — nach Lienz verbannt. Als
aber 1815 das Priesterhaus wieder errich-
tet wurde, kam F., der 1820 Cousistorial>
rath geworden war, 1823 wieder nach
Briren als Subregens und Professor und
wurde 1827 Negeus, welche Stelle er
bis an seinen Tod bekleidete. Seine
schriftstellerische Thätigkeit beschränkt sich
auf zwei Anweisungen zur Verwaltung
des heil. Bußsacramentes und zur Seel-
sorge, erstere: „Mmnale sac^M. aci
1811, WeF6i-, und viele neue Auflagen);
letztere im Anhange des Werkes: „Ab-
handlung über die Pflichten und den
Geist der Diener des Altars von Anton
Niccardi" (Innsbruck 1854); diese wie
auch das Werk:
st moi-aie5 in
n.sdlu.olu 1857) LHiiQk) erschien
erst nach seinem Tode. Sein im viel-
jährigen Dienste, ungeachtet geringer
Einkünfte, in Folge eines sehr einfachen
Lebens erspartes Vermögen von 8000 fi.
hat er mittelst eigenhändig geschriebe-
nen Testaments zu Stipendien für Se-
minar - Alumnen bestimmt. Als Volks-
prediger, Katechet, geistlicher Rath und
Mitglied des Kathedral - Chors, kurz in
allen seinen geistlichen Functionen, war
F. ein echter Priester des Herrn. Den
n den Quellen angeführten Schriften
u Folge ist sein Lebensabriß der Inbe-
griff des Wahren und Klaren, Kernhaf-
en und Durchsichtigen und für junge
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Volume 4
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Egervári-Füchs
- Volume
- 4
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1858
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 422
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon