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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4
Page - 171 -
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Page - 171 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4

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171 1 Kupfer); — „Ner Nampf des Nechtz. Ein «icht" (Salzburg 1813, Meyr, gr. 8".); — „Gedichte. HrranZgegebrn nun I. G.Nnmpt", 2Thle. (Klageufurt 1819 n. 21, gr. 8°.); von seinen dramatischen Arbeiten: „FrqtM nnt> der Gmf mn Flundern", zwei heroische Opern; — „Ver Rmserhut", ein Gelegen- h«?it^ stück; — „Nie Graten nan Sella" , Schauspiel; und „Ängno", Trauerspiel, dieses vier Monate vor seinem Tode be- endet, wurde nach seinem Tode in Klagen- furt(l7.März 1817) mit Erfolg gegeben. Es ist F.'s letztes Werk, behandelt einen Stoff aus Kärntens ältester Geschichte, dessen Bewohnern der Dichter sein Werk gewidmet, u. ist reich au wirklich poetischen Schönheiten. I n seinem Nachlasse fand sich eine Beschreibung der Adelsberger Grotte, die erste Abtheilung einer Ge- schichte des Krieges zwischen Oesterreich und Frankreich, bis zur Schlacht von Aspern reichend. I n seinem Geburtsorte Peckau wurde dem früh verblichenen Sänger ein Denkmal von Gußeisen er- richtet. Schmutz (Karl), Histor. - topograph. Lexikon von Steiermark (Graz 1812, gr. 8°.) S. 364 snach diesem geb. zu Fronleiten 1782, diese Angabe wird jedoch im III. Bde. S. 105 im Artikel Peckau berichtigt^. — Carinthia (Kla- genfurter Unterhaltungsblatt, 4°.) 1817, Nr. 10, 12, vom 8. März ^Bericht über das Stück: „Inguo", Trauerspiel in 4 Acten und dessen erste Aufführung. Auch enthält der Aufsatz einige Nachrichten über F. selbst. Daselbst heißt er irrig Johann Gustav; er selbst pflegte seine poetischen Arbeiten, namentlich in früherer Zeit, mit Gustav zu unter- zeichnen, sein Taufname war jedoch Johann Georg). — Wincklern ( I . B. v.), Bio- graphische u. literarische Nachrichten von den Schriftstellern und Künstlern, welche im Her- zogthum Steiermark geboren sind. . . (Graz 1810, 8°.) S. 35. — Steiermärkische Zeit- schrift, redig, von Dr. G. F. Schreiner... (Graz 1840, 8".) Neue Folge VI. Jahrg. 1. Hft. S. 130. — Oestr. National-Encyklo- pädie (von Gräffer u. Czilann), (Wien 1835, 6 Bde.) N. Bd. S. 110. — Oestr. Militär-Konversat.-Lexikon. Herausgeg. von Hirtenfeld u. Dr. Meynert (Wien 18S1) 11. Bd. S. 344. — L, Bowitsch und A. Gig l , Oestr. Balladenbuch (Wien 1856, Dorfmeistcr, kl. 8".) 11. Bd. S. 718. sOefter wird 1782 als sein Geburtsjahr und Frohn- lcithen in Steiermark als sein Geburtsort angegeben.) — Auch steht seine Biographie vor dem I. Bde. der nach seinem Tode von I>r. Kump f (1819 u. 21, Klagenfurt) heraus- gegebenen Gedichte. — Porträt. Unterschrift: 5. 6-. ^siliuFsr. Unter dem Medaillon, in welchem das Porträt — Brustbild in Uni- form — sich befindet: ^,nt. Ispolar se., 8°. IMtch bei seinen von Kumpf herausgegebe- nen „Gedichten".) Fellner, Peter Coloman (Kupfer- stecher und Benedictinermönch, geb. zu Bis torf in Oberösterrcich 19. März 1750, gest.zuL ambach 18. April 1818). Besuchte das Stift von Kremsmüuster, wohin ihn der Benedictiner und Volts- dichter Linde mey er (s.d.) gebracht; da- selbst beurkundete er großes Talent im Zeichnen. Ans Bernf wurde er Mönch, trat in's Benedictinerstift Lambach, wo sein Zeichnentalent die Aufmerksamkeit des Abtes Amond erregte, der ihn nach Wien zu dem Maler Martin Schmidt schickte. Unter Director Schmutz er bil- dete er sich in der Kupferstecherkunft aus. Daun machte er Reisen, lernte Künstler und ihre Werke kennen und bildete seinen Geschmack. Zu gleicher Zeit war er ein großer Freund und Kenner der Musik, und neben seinen Arbeiten im Gebiete der Künste bekleidete er im Kloster das Amt des Stifts-Oekonomen, Musik- und Chordirectors mit gewissenhafter Pünkt- lichkeit ; bildete junge Leute im Zeichnen und unterstützte sie mit Geld. F. war Sammler und besaß eine mit Geist ge- wählte Sammlung auserlesener Kupfer- stiche; auch gab er die Schrift heraus: „Ueber dir Art nnd Weise, mie man eine Knpier- ötillMmmlung anlegen nnd ordnen M l " , welche seine tiefen Einsichten im Gebiete der Kunst beurkundet. Bon seinen Blättern, welche eine glückliche Verbindung der Radiernadel mit dem Grabstichel und eine pittoreske Manier charakterifirt, sind
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Volume 4
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Egervári-Füchs
Volume
4
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1858
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
422
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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