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im I. 1837 im Modell gesehen). — S. 999,
1071. __ Dieselben 1845 (IV. Jahrg.) S. 524.
66MN6 ä' arti itaiians (Ukilauä, Vo-
roua, Vsueäis) 4".) in mehreren Jahrgängen
dieses Wertes, in deren einem seine Statue:
„1,2 Vsrßw6« auch in Kupfer gestochen ist.
— (Brockhaus) Conversations - Lexikon (10.
Aufl.) VI. Bd. S. 21. — Wigands Con-
versations - Lexikon (Leipzig 1847, gr. 8°.)
V. Bd. A 23.
Ferrari-Toretti, Giovanni (Bild
Hauer, geb. zu Crespano 1744, gest.
zu Venedig 1826). Der Lehrer des
großen Canova. Kam. 11 Jahre alt, zu
seinem Oheim Gius. Bernardi Toretti,
einem geschickten Bildhauer, der den Nef-
fen in seiner Kunst unterrichtete, welcher
zum Danke den Namen seines Wohlthä-
ters dem eigenen beifügte, wie es dieser
zuvor nach seinem Oheim Toretti ge
than hatte. Giovanni arbeitete zu Man-
tua, Modena, Bologna, mehrere Jahre
in Rom und zuletzt in Venedig, wo sich
mehrere seiner Werke in den Kirchen,
Palästen und Gärten befinden. Zur Zeit,
als Ferrari in Carbonara und später
in Venedig arbeitete, war Canova sein
Schüler. F. starb als Greis im Alter
von 82 Jahren, bis an seinen Tod, der
ihn Plötzlich überraschte, heitern Sinnes.
Unter seinen Arbeiten sind zu nennen: die
Statuen der „Klugheit" und des „Nathes",
im Garten der Familie Tiepolo zu Car-
bouara; — in der Kirche des S. Biagio in
Venedig das Grabdenkmal des Admirals
Emo, welches vordem in der Serviten-
kirche, dann in jener des h. Martin stand
und im I . 1817 in die des heil. Biagius
übertragen wurde s^iehe die Quellen); —
in der Kirche des heil. Ieremias ebenda
am Altar das prachtvolle, doch barocke
Tabernakel und zu beiden Seiten die
Statnen des „H. Petrus" und „H. Inrnnas";
— eine „Psqchr", in Marmor und meh-
rere Statuen im ki-ato äeiia. Va.11e zu
Padua. siud Werke seines Meißels.
Nagler (G. K. Vi.), Neues allgem. Künstler-
Lexikon (München 1835, 8°<) IV. Bd. S. 293 Imeldet in diesem Artikel von einem Monu-
mente für Angelo Emo, welches Canova
zu Rom in S. Biagio demselben Helden er-
richtete. Das ift ein Irrthum. Canova'S
Denkmal für Angelo Emo befindet sich im
Arsenal zu Venebig und jenes des Ferrari-
Toretti in der S. Biagio-Kirche zu Vene-
dig). — Müller (Fr.), Die Künstler aller
Zeiten und Voller (Stuttgart 1857, Ebner
und Seubert, gr. 8".) N. Bd. S. 37.
Ferraris, Julius (Cultur Histo-
riker, geb. zu Mailand 1767, gest.
ebenda 1847). Studirte in seiner Vater*
stadt und erhielt eine wissenschaftliche
Vilduug. Sammelte kostbare und seltene
Werke, und das Geschäft der Buchdrucke-
rei, welches er besaß, benutzte er zur
Herausgabe kostspieliger Prachtwerke, die
in der eigenenDruckerei erschienen. Seine
Werke sind: „Isto^'a e ^S5csi6ion.6 clei
1830, 8". und lateiu); —
1843, 4".); —
in äsr Sirenen Druckerei 1824,
init 31 Fern. lal.); —
i cli
Zcle. (Uailanä 1828 unä 29,
Druckerei, 8°. mit ?iss.). Die zwei
ersten Bände dieses interessanten Werkes
enthalten die Geschichte der Romanzen-
Poesie Italiens, der dritte die Eläuterung
und der vierte die Bibliographie. Dieser
letzte ist von M. D. Gaetano äe' oonti
Melzi verfaßt. ^Vergleiche darüber die
bibliograph. Notizen inBrunet ^Un.-
nuei äu lidr^ire ' (LruxeUss 1838),
II. Bd. S. 198). F.'s Hauptwerk ist aber:
gli analoger
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Volume 4
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Egervári-Füchs
- Volume
- 4
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1858
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 422
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon