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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4
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201 na! „Istria" 1851 Nr. 49); — und )^ sauch in der, XI.IX. Lä. 6. 439 1, welches in Curzola gefnndene Monument sich gegenwärtig in Rom befindet. äi VenSLia. e<1 i snoi ultimi oin^naut' 2,11111. 8wäii 8tQlici (Vsueäi^ 1856, ^2.rgtovi<:Ii, 8°.) ^ppsuäios 8. 290. — 6lwbic?l cli Oittä äe^ii noluini iiiustri äsiia V2.imu.2i«>, (Wien 1856, I^eednei-, imä Lara, L2.tt2.r2, 8°.) 8. 131. — ^aleniinelli 5<?iu§s^e), Liblio. ßr2.üa äeiia, 02ini22ii, s äel NoutonOßro . . (^ßrain 1855, ^'uä. 62^, 3°.) ^r. 782, 1462, 1963. — Seine Grabinschrift in der Okiösa. äi 8. <5iro1a.m0 zu Rom nennt ihn ,,82<:ei'60te äi ?2,rsn20", wornach F. als Iftrianer erscheinen könnte; F. ift Dalmati- ner, versah aber mehrere Jahre das priester- liche Amt zu Parenzo, daher obige Bezeich- nung als 82cei'ä0te äi ?2,reu2a. Ferstl, Heinrich (Architektnnd E r- b au er der Votivkirche in Wien, geb. in Wien um das I . 1830). Sein Vater, seit !848 Vorsteher der Prager Na- tion albunk-Filiale, ließ ihm eine künst- lerische Erziehung zu Theil werden. F. machte seine Studien an der Wiener Akademie der bildenden Künste nnd be- gann nach deren Beendigung seine prak tische Laufbahn in Böhmen. Unter seinen Arbeiten daselbst ist die im gothischen Style erbante Villa Türnitz bei Teplitz, dem Grafen Nostiz gehörig, zu nennen. Andere Beweise seines schönen Talentes gab er mit den 1852 zum Concurse für dieBreitenfelder Kirche eingesendeten Plänen, welche die Aufmerksamkeit der Kenner auf sich zogen. Als Se. kaiserl. Hoheit Erzherzog Ferdinand Max znr bleibenden Erinnerung an die glückliche Rettung Sr.Maj. des Kaifers am18.Febr. 1853>>ergl.d.Art. Ettenreich (S. 109 d. Bds.) nnd O' Donnel) den Bau einer Votivkirche angeregt hatten, concurrirte F. ebenfalls um den für den besten Plan ausgeschriebenen Preis von 1000 Dnca< ten und reichte im Oct. 1854 seine Plane ein. Ohne jedoch den Erfolg seiner Be- werbung abzuwarten, reiste er als kais. Pensionär im Frühjahr 1855 nach Ita- lien. F. war eben in Neapel, als ihm die Nachricht ward^ daß seinem Plane der Votivkirche der Preis zuerkannt worden. Am 24. April 1853 fand die feierliche Grundsteinlegung der Salvatorkirche — wie die Votivkirche heißt — Statt u. z. mit einem Steine, der von dem Architek- ten Endlicher in Jerusalem in einer am Oelberge befindlichen den Katholiken gehörigen Grotte an der Stelle gebro- chen worden, an welcher nach der Ueber- lieferung Christus die Worte sprach: „Mein Vatcr nimm diesen Kelch von mir, doch nicht mein sondern dein Wille geschehe". An den Ecken des Grundsteins stehen in gothischer Schrift die Worte: „Wo Christi Herz brach, brach man mich". Von den übrigen Arbeiten des jungen Künstlers nennen wir noch seinen Plan zum nenen Börsengebäude, nach welchem dasselbe bis 1860 auf der Freiung voll- endet sein wird, und wofür er mit einem Honorar von 4000 fl. belohnt worden ist. Sonntagszeitnng (Pesth, 4°.) 18Z6, Nr. 21: „Die Votivkirche in Wien" lmit Abbildung der Kirche nnd biographischen Andentungen über F. nnd dem Text der von Theodor von Karajan verfaßten, mit dem Grundstein zugleich eingesenkten Stiftungsurkunde) — Wiener Vorstadt-Zeitung 1856 (II. Jahrg. Nr. 114 ldaselbst das Porträt mit folgender Unterschrift: „Wir geben hiermit das Bildniß des Herrn I . (5ic) Ferstl, dessen preisgekrön- ter Plan zur Votivlirche ihm einen unver- gänglichen Platz in der Kunstgeschichte Oester- reichs sichert"). Feßler, Igna; Aurel (Bischof und geistlicher Präses des evangel. Reichs- confistoriums in St. Petersburg, geb. zu Czurendorfin Ungarn 18. Mai 1756, gest. in St. Petersburg 15<Dec. 1839). Sein Vater Johann Georg hatte in der österr. Armee gedient, die Kriege
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Volume 4
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Egervári-Füchs
Volume
4
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1858
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
422
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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