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ll" der XV . Band: „Trlmn-
dentmch zur GeLlhichte SiebenkürgenS. l. Nanll.
Gnthaltenll Nrknntlen nnd Aegesten biZ zum ZluZ-
gang d« Nrpllllizchen ManuHZtüwwes (N01).
3m Verein mrt O. V. TintZch" ; — im „No-
tizenblatt": „Mündliche« zur Geschichte der
StalltM°5" (1851 sl. Iahrg.I Nr. 8 u. 11);
— „Stephlln Derb'äczq's OeSandtschalt nach Venedig
im^.15!9" (Nr .3) ; — „HieVerschwörung der
siebenbülger gegen Nänig Mathias Oarninns im I .
1T67" (1852 flI.IHrg.Mr.13);-„Nachtrüg
MÄbhllnlilnng üllertlieFriedensnerliülldlnng Mischen
Kaizrr Ferdinand II. and Gab. Nrthleu zn Ilirlllsbmg
1621—1622" (1853M.IHrg.Mr.5); -
„Gin zweiter Nachtrag" (1854 ^IV.
5);__ „Gin weiterer Nachtrag" (1858
Ihrg.^j Nr. 20; — „Snr beschichte der Serben
inderNnimodina" (1855 ^V.IHrg.Mr.1,2).
F. ist Mitglied einiger gelehrten Vereine
und namentlich des Gelehrten-Ausschusses
des germanischen Museums zu Nürnberg.
Almanach der lais. Akademie der Wissenschaften
(Wien, 8°.) 1857 (VII. Jahrg.) S. 118.
Fifchbach, Johann (Maler, geb. auf
dem grast. Brenner 'schen Schlosse Gra-
fenegg bei Krems in Unterösierreich 6.
April 1797). Sein Vater stand im
Dienste des Grafen Brenner. 4 Jahre
alt, kam F. mit seinen Eltern nach Wien,
besuchte daselbst die Schule und da er
Talent für die Kunst zeigte, begann er
1812 die Akademie der bildenden Künste
zu besuchen. Director Zaun er und Pro-
fessor Mößmer gewannen den talent-
vollen Jüngling lieb. 4 Jahre besuchte
F. die Akademie, dann kam er als Zeich-
nenlehrer zu den Kindern des kunstsin-
nigen Grafen Fries. 1819 wurde er
Supplent an der Akademie und blieb
daselbst bis 1836. Im I . 1825 unter-
nahm F. eine Reise durch Deutschland
und die Schweiz und übernahm nach
seiner Rückkehr die Direction der fürst-
lich Paar'schen Kupferstich-Sammlung,
wodurch er, eine Uebersicht der älteren
Kunftepochen gewinnend, einen sichern Maßstab für die Werke der neuern Mei-
ster erhielt. Im I . 1840 verließ er, theils
aus Gesundheitsrücksichten seiner Familie,
theils von der reizenden Landschaft des
Salzachthales angezogen, die Residenz
und ließ
sich
in Salzburg nieder, in dessen
Nähe er auf einer von ihm selbst erbau-
ten reizend gelegenen Villa der Kunst
und der Familie lebt, seinen Sohn, den
Erben seines schönen Talentes bildend.
Zwei ideale Landschaften aus der ersten
Zeit seines Schaffens (1825), eine im
Besitze des Erzherzogs Maximilian von
Este, die andere in der fürstl. Liechten-
stein'schen Gallerie, richteten die Auf-
merksamkeit auf den jungen reichbegabten
Künstler. In jener Zeit war F.'s
Kunstrichtung eine vorwiegend ideale,
im Gegensatze zu der damals in Wien
allgemein gewordenen naturalistischen
Richtung. Ohne nunmehr die erstere
ganz aufzugeben, blieb letztere nicht ohne
wesentlichen Einfluß auf seine Arbeiten
und diese Verschmelzung beider bildet
die zweite Periode in F.'s künstlerischer
Thätigkeit, in welcher er neben der Land-
schafts- auch die Genremalerei mit beson-
derer Liebe betrieb. Aus der Zeit seines
Aufenthaltes im Hause des Grafen Fries
stammt die Bekanntschaft mit dem Di-
rector der grast. Kunstsammlung Franz
vonRechberger, nachmaligem Director
der berühmten Kupferstichsammlung des
Erzherzogs Kar l , welcher wohlthätigen
Einfluß anf F.'s empfängliches Gemüth
übte. Groß ist die Zahl der Bilder dieses
Künstlers. Da in neuerer Zeit bei kei-
nem derselben, die häufig in den Ausstel-
lungen des neuen (österr.) Kunstvereins
zu sehen gewesen, seinem Namen das
Wort „Sohn" beigefügt gewesen, so neh-
men wir alle als Werke des Vaters an.
Wir bemerken dies ausdrücklich, da es
bekannt ist, daß sein Sohn auch Tüchti-
ges in der Kunst leiste, obwohl noch nichts
davon in die Oeffentlichkeit gelangte.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Volume 4
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Egervári-Füchs
- Volume
- 4
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1858
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 422
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon