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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4
Page - 236 -
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Page - 236 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4

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236 ll" der XV . Band: „Trlmn- dentmch zur GeLlhichte SiebenkürgenS. l. Nanll. Gnthaltenll Nrknntlen nnd Aegesten biZ zum ZluZ- gang d« Nrpllllizchen ManuHZtüwwes (N01). 3m Verein mrt O. V. TintZch" ; — im „No- tizenblatt": „Mündliche« zur Geschichte der StalltM°5" (1851 sl. Iahrg.I Nr. 8 u. 11); — „Stephlln Derb'äczq's OeSandtschalt nach Venedig im^.15!9" (Nr .3) ; — „HieVerschwörung der siebenbülger gegen Nänig Mathias Oarninns im I . 1T67" (1852 flI.IHrg.Mr.13);-„Nachtrüg MÄbhllnlilnng üllertlieFriedensnerliülldlnng Mischen Kaizrr Ferdinand II. and Gab. Nrthleu zn Ilirlllsbmg 1621—1622" (1853M.IHrg.Mr.5); - „Gin zweiter Nachtrag" (1854 ^IV. 5);__ „Gin weiterer Nachtrag" (1858 Ihrg.^j Nr. 20; — „Snr beschichte der Serben inderNnimodina" (1855 ^V.IHrg.Mr.1,2). F. ist Mitglied einiger gelehrten Vereine und namentlich des Gelehrten-Ausschusses des germanischen Museums zu Nürnberg. Almanach der lais. Akademie der Wissenschaften (Wien, 8°.) 1857 (VII. Jahrg.) S. 118. Fifchbach, Johann (Maler, geb. auf dem grast. Brenner 'schen Schlosse Gra- fenegg bei Krems in Unterösierreich 6. April 1797). Sein Vater stand im Dienste des Grafen Brenner. 4 Jahre alt, kam F. mit seinen Eltern nach Wien, besuchte daselbst die Schule und da er Talent für die Kunst zeigte, begann er 1812 die Akademie der bildenden Künste zu besuchen. Director Zaun er und Pro- fessor Mößmer gewannen den talent- vollen Jüngling lieb. 4 Jahre besuchte F. die Akademie, dann kam er als Zeich- nenlehrer zu den Kindern des kunstsin- nigen Grafen Fries. 1819 wurde er Supplent an der Akademie und blieb daselbst bis 1836. Im I . 1825 unter- nahm F. eine Reise durch Deutschland und die Schweiz und übernahm nach seiner Rückkehr die Direction der fürst- lich Paar'schen Kupferstich-Sammlung, wodurch er, eine Uebersicht der älteren Kunftepochen gewinnend, einen sichern Maßstab für die Werke der neuern Mei- ster erhielt. Im I . 1840 verließ er, theils aus Gesundheitsrücksichten seiner Familie, theils von der reizenden Landschaft des Salzachthales angezogen, die Residenz und ließ sich in Salzburg nieder, in dessen Nähe er auf einer von ihm selbst erbau- ten reizend gelegenen Villa der Kunst und der Familie lebt, seinen Sohn, den Erben seines schönen Talentes bildend. Zwei ideale Landschaften aus der ersten Zeit seines Schaffens (1825), eine im Besitze des Erzherzogs Maximilian von Este, die andere in der fürstl. Liechten- stein'schen Gallerie, richteten die Auf- merksamkeit auf den jungen reichbegabten Künstler. In jener Zeit war F.'s Kunstrichtung eine vorwiegend ideale, im Gegensatze zu der damals in Wien allgemein gewordenen naturalistischen Richtung. Ohne nunmehr die erstere ganz aufzugeben, blieb letztere nicht ohne wesentlichen Einfluß auf seine Arbeiten und diese Verschmelzung beider bildet die zweite Periode in F.'s künstlerischer Thätigkeit, in welcher er neben der Land- schafts- auch die Genremalerei mit beson- derer Liebe betrieb. Aus der Zeit seines Aufenthaltes im Hause des Grafen Fries stammt die Bekanntschaft mit dem Di- rector der grast. Kunstsammlung Franz vonRechberger, nachmaligem Director der berühmten Kupferstichsammlung des Erzherzogs Kar l , welcher wohlthätigen Einfluß anf F.'s empfängliches Gemüth übte. Groß ist die Zahl der Bilder dieses Künstlers. Da in neuerer Zeit bei kei- nem derselben, die häufig in den Ausstel- lungen des neuen (österr.) Kunstvereins zu sehen gewesen, seinem Namen das Wort „Sohn" beigefügt gewesen, so neh- men wir alle als Werke des Vaters an. Wir bemerken dies ausdrücklich, da es bekannt ist, daß sein Sohn auch Tüchti- ges in der Kunst leiste, obwohl noch nichts davon in die Oeffentlichkeit gelangte.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Volume 4
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Egervári-Füchs
Volume
4
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1858
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
422
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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