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H»o»te gi,maHials / — im zweiten Pro-
gramme desselben Gymnasium ii852);
Gegenwärtig bekleidet F. die Stelle des
Directors des Gymnasiums von Spa-
lato. — Sein Bruder Peter (gest. zu
Padna1347), studirte zu Padua. wo
er in jungen Jahren starb. Er arbeitete
gleichfalls für die ^Du.ImQkig/, in wel-
cher
sich unter andern sein Aufsatz:^ .ne-
<ko H Fpalato «ei ^657" (1845 , ^i». 7
unä 9) befindet.
1855, I^uä. 62^, 8".) S. 38, Nr. 171;
8. 57, Nr. 300; 8. «7, Ni-. 372; S 88
Nr. 522; 8. 96, Nr. 573; 8. 98, Nr. 590
3. 110, Nr. 680; 3. 133, Nr. 836; 3. 15!
Nr. 965 N. 966 ; 3. 186, Nr. 1161 U. 1162 ,
6. 193, Nr. 1196; 3. 220,' Nr. 137l>; 3. 278^
Nr. 1794. — Düringsfeld (Iba von),
Aus Dalmatien (Prag iLo':, BeÜmann, 8°.)
I. Bd. S. 82, 131, 295.
Franceschiltts, Franz Maria von
(Schriftsteller, geb. zu Ud ine
1757, gest. zu Padua um 1840). Trat
in jungen Jahren in den Barnabiter-
Orden, den er aber uoch gegen Ende sei-
nes Lebens verließ, um als Sä'cularprie-
ster zu leben. Er bekleidete mehrere Lehr-
kanzeln u. z. war er Professor der Me-
taphysik am Gymnasium
zu Nom, zugleich Oonsulwi-e äei
l i t i daselbst, dann Professor der Mathe-
matik in Padua. AIs 1809 die Oester-
reicher durch Friaul in Italien eindran-
gen und gegen Padua vorrücken, kam
-ihnen F. mit mehreren andern Mitglie-
dern der Hochschule zu feierlichem Em-
pfange entgegen; als sie sich
aber zurück-
zogen, floh F., der den Zorn Bon apar-
tes und des Vicekonigs zu fürchten hatte,
nach Wien. Später erhielt er über Für-
sprache des Grafen Annoni von dem
Vicekönige die Erlaubniß, nach Italien
zurückzukehren, wo er zuerst in Mailand
lebte, als aber die Franzosen die Lom- bardie räumten, sich bleibend in Padua
niederließ, und 1816 mit dem Orden
der eisernen Krone, spater mit dem
Titel eines Regierungsrathes ausgezeich-
net wurde. F. gab folgende Schriften
heraus: ^Hniia tennons cie/is /A»«^
(Lli3Sg.no 1784); —
(l.787); —
ci«i F'T-acuT-ato?- ck 6cl7i .Ua^co ^ (Vene-
ä ^ 1796); — „Ostts «iatematic^e cr^K-
cats" (?aäug. 1807). Auch schrieb F.
eine große Menge Getegenheitsdichtun-
gen, worunter zu nennen seine: ^.Oan-
^i. '^/ . ' und „Oan-
1807). Schon in
hohen Jahren trat er noch mit zwei gro-
ßen epischen Gedichten auf, nämlicb:
^I,'^t6»!aicl6", 2 Läe. (?u6.1823, Fi-.8°.)
und ^ a H T^-te^ Fon-Qts'-' (Veu.1820).
.2 eüäata äelw l-e
<li Ven02iH sä i suoi ultiuii cin^uant' 2.nni.
smäli storioi (Veueäls 1856, NHi-Htavioli,
8°.) Hppenäics 8. 67 Erscheint daselbst als
Franceschinis). — Litt^rap^is äes boiu-
iue3 vivnuts i?»l-i« 181«. ft. I>. 2Iiodauä,
8".) III. Ilä. 8. 143 Idaselbst als France-
schlug. — ^lb^iHIi-ü'sotoo^ (Izabell^), L,l-
lrntti (Lreseia 180?) ftiese Dame entwirft
von F. eine geistreiche Charakteristik).
Francesconi, Daniel (Bibliothe-
kar und Schriftsteller, geb. zu Bel-
vedere cli iÜoräiFHQno im Gebiete von
Treviso »ach Dandolo^j 1. Mai 1761,
gest. zu Venedig 17. Nov. 1835). Bei
besonderer Neigung für mathem. Studien
betrieb er dieselben mit großem Eifer
und veröffentlichte so gediegene Arbeiten,
daß er in noch jungen Jahren wirkliches
Mitglied der Akademie von Padua wurde,
deren Schriften von ihm zahlreiche Ab«
Handlungen über verschiedeneGegenftande
enthalten. 1807 wurde er Mitglied des
Ist.it.Mo it2.1ig.ll0 und dann von Napo-
leon zum Wahler des OoUe^io äsi
i ernannt. Anfänglich lehrte er die
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Volume 4
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Egervári-Füchs
- Volume
- 4
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1858
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 422
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon