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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4
Page - 339 -
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Page - 339 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4

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339 liche Eröffnung der Simon Edlen v. Lämel- schen Lehranstalt in Jerusalem" swurde auch als Separatabdruck vertheilt^ — Wiener Mittheilungen. Zeitschrift für israel. Cultur- zuftände, von vr. M. Letteris 1356 (III. Jahrg.) Nr. 33: „Ludwig August Frankl in Jerusalem." — Iris (Grazer Frauen-Blatt) 1856, I. Vd. Nr. 11, S. 44. Gedicht an F. von Ther. Louise Antonie von der Theiß. — Wanderer 1856, Nr. 135: „Ode an Dr. L. A. Frankl, vor dessen Abreise nach dem Orient", vcn Ad. Hirfchberg. — „Anden Neugründer" von Marie von Gayet. — Wiener Mittheilungen vom 16. März 1856. !Il. Compositionen zu F.'s Gedichten. Sonn- tagsblätter 1843 (II. Jahrg.) S. 63: „Neue Gedichte von L. A. Frankl" ^daselbst steht eine Neine — doch minder vollständige als die fol- gende — Uebersicht der Compositioneu zu F.'s Gedichten, unter denen man Arbeiten von Bar th , Becher, Des sau er, Fisch Hof, Fuchs, Hackl, Hoveu, Kücken, Kullak, Len;, Löwe, Ad. Mül le r , Neukomm, Otto, Randhart inger, Schmiedtler, Sträub, Staudtgl , Stenzel, Anna Stol lewerk, T i t l , Tomaschet, Zöll- ner begegne^. N. Porträte. 1) Lithographie von Joseph Lavos, Wien 1832, mit facsimil. Unterschrift. — 2) Lithogr. von Herr, Wien 1838. — 3) Lithogr. von Stadler (um 1840) Wien, kl. Folio. — 4) Lithogr. von Visenius, Wien 1547. In sitzender Stellung, an eine Säulenruine «-> e lehnt, mit facsimilirter Unterschrift und der' Legende: „Ein tiefer Zauber wohnt in einem Liede, Das Freiheit singt. Tu seltner Erdentlang, Seit zwischen Gott und Mensch der Edenfricde Gebrochen ward. Wenn plötzlich dein Gesang Verbannt von unsrer armen Erde schiede, Sie sänke hin in Todesfchweigen bang, Der Freiheit schönster Hymnus doch vor Allen: Geklirr von Ketten, die von Sclaven füllen. von ^N2,n ä'H.u5ttria, IX. Lied. — 5) In der illustrirten Zeitung 1846, C. 29 Porträtgruppc der öfterr. Poeten, im Holz- schnitt, darunter F ran t l , schlecht getroffen. — 6) Stahlstich, Facsimile der Unterschrift: I>u<iwiF _4.uss. ?rHQkI. 2l. (irillkolsr tlol. 0. Kotterda. 50. (anfänglich im Taschenbuch „Gedenke mein" und ging dann in's „Album östr. Dichter" I. Serie über) — 7) In der „Libussa" 1849. — 8) Als Titelkuftfer in seinen Elegien „Nach der Zerstörung", Stahlstich, 8".) — 9) Im verkleinerten Maßstabe in dem sein Leben und seine Schriften behandelnden Vänd- chen der „Moderneu Classiker" (Kassel, Bälde, 16".) auch Stahlstich. — 10) Nach einem Oel- gemälde von Rahl, von Meyer geschabt, in Auers „Faust" Jahrg. 1856. Außerdem bestehen von F. viele Qelgemälde u. Aqua- relle von den besten Künstlern Wiens, von seinem Vetter Leopold Polak (1827, 1838, 1849), von Ammerling (1839), Wald-- müller (1841), von dem böhmischen Maler Raphael Lewitus (1831), von Fischer in Wien (1838), von Frau Kathar. Lehmann (1855), von Aig ner (1849), von Rahl (1865), vonAnreiter und von Alb. Decker die letzten zwei Aquarelle. V. Urtheile über Frantt als Dichter. Mundt (Theodor Dr.), Geschichte der Literatur der Gegenwart (Leipzig 1853, 8".) 2. Auflage S. 696: „Ludw. Äug. Frankl zeigte sich in seinem trefflich epischen „Habsburglied" auch durch den dynastischen Stoff als nationalen österreichischen Dichter. Weniger gelungen er- schien scin „Don Juan d'Ailstria." — Illustr. Zeitung 1846, S. 46: „F. versteht es, einem Stosse die plastische künstlerische Rundung zu geben, er stellt ihn klar und wahr vor den Augen der Leser hin — dies ist ein Vorzug, den er vor vielen österr. Poeten voraus hat. — Er hat viel Byron gelesen — das sinn- liche Element waltet bei seiner Poesie vor, von P'laten hat er sich die marmorglatte Form angeeignet, doch benahm er sich hier nicht als schülerhafter Nachahmer. Weihe des Schaffens, die aber nicht in dem Brand der Begeisterung willenlos untergeht, die mit dem plastischen Moment streng haushält, ist als Stämpel seinen Dichtungen eingeprägt." — Oestr. Paruaß, bestiegen von einem herunter- gekommenen Antiquar (Frey-sing bei Atha- nasius <b Comp.) E. 17 lwird als L. A. Frankel angeführt nnb 1809 als Geburtsjahr angeg'ben^. — Lorm (Hieronymus), Wiens poetische Schwingen u. Federn (Leipzig 1847, Grimma, 8".) S. 222. — S eidlitz (Julius), Tie Poesie und die Poeten in Oesterreich im I. 1836 (Grimma 18Z7, 8".) I. Bd. S. 69. — Blätter für litcrarische Nuterhaltung 1841, Nr. 125: „. .. . Ein echtes ursprüngliches Dichtergcmüth .. . kann aber auch über gewisse convcntionelle Manieren der modernen deut- schen Lyrik nicht hinaus. Ein echt lyrischer Zug durchweht F.'s Gedichte, der aber nicht immer in seiner ursprünglichen Reinheit fest- gehalten ist. Im Epischen erhebt er sich zu objectiver Gestaltung." Franquet, Alexander Emanucl, siehe: Francque, Alexander Emanuel Freiherr (S. 316); e^rscheint als Franquet in
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Volume 4
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Egervári-Füchs
Volume
4
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1858
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
422
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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