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S. 244. — 55ouv. liwAraphis
«ootor (Paris 1853) XVIII. Vä. 8p. 83
luach dieser 172? geboren). — Tenkmälel
1) Paul Fr is i ist in der Kirche 3an
en,närc» in Mailand bestattet und ihm dafelb'
ein Denkmal aus carrarischcm Marmor :ni
seinem Brustbild von Ios. Franchi mit dc
Inschrift errichtet: ?Hu1us . ^risius > Äeäi
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Disciplin!», ! IUu8trkta8 . .^^ lctag . ^r
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. Oonstauter ^ vecyLLit . X . 1^ . vee . >
3ll)oc:i^XXXIII. — 2) Ein zweites Monu-
mcnt befindet sich in der Kirche
ä'0i-n23a mit folgender Inschrift:
Alltbomatico j Hui
Xominis Iiiustravit ^ Nxsiupio Voce
Doenit > ZIornN Inteßritate 0rua.vit
OptiwO I ?Lti>u5 Verrus > ?. — Paul besaj
vier Brüder, welche sich alle um die Wissen-
schaft verdient gemacht haben: Anton, ge-
schickter Arzt, Botaniker und Chemiker, wel
ch« in der Blüte seiner Jahre starb; —
Anton Franz, Canonicus, bekannt durch sein
gelehrtes Werk: n2leinm-is «toi-icbe äi Non?»
e 8UQ eorte", 3 Bde. (Mailand 1794, 4,°.,
mit Kupfern) ^Vergl. Ebert , Bibliograph.
Lexikon Nr. 79401 und durch die übrigens
wissenschaftlich roerthlose Ergänzung der von
Pietro V erri unvollendet belassenen
6i Ail2.nu"; — Ludwig, Canonicus an der
Ambrosiuslirche in Mailand, Theolog und
Mechaniker; und —Phi l ipp, jung gestorben
als Podeftä, von Ravenna, von dem die
nvi356rtatia äe iraperia et ^'urisäiotiouo ex
iLßiig ^u8ÄiebQtidrl5 in äonrinio UeäioiH-
venzi" (2l2ll2nä 1771) verfaßt ist.
Frister, Karl (Male r, geb. inWien
1742, gest. ebenda 1783). Erhielt seine
Ausbildung in der Kunst in Wien und
wurde Professor an der Akademie der
bildenden Künste; errichtete auch in Wien
eine Kunsthandlung, in welcher ihn ein
competenter Zeitgenoß Franz Grä' ffcr
folgendermaßen schildert: „Frister, ob-
wohl ein Tausendkünstler, ist auf allen
Märkten, ohne je selbst einen erklecklichen
zu machen. Zuerst auf dem Kohl- dann auf dem Bauernmarkte, ist er jetzt auf
dem neuen Markte. Er selbst verfertigt
allerhand Ouiucaillerie-Sachen; er ist
der Erfinder der (in Wien eiust so belieb-
ten und verbreiteten) mechanischen Visite-
billets fturch einen Fingerdruck fliegt eine
Tanbe den Wunsch im Schnabel aus einer
Baumgruppe hervor^ die Furore machen.
Aber des geschickten fleißigen Mannes
eigene Wünsche blieben meist unerfüllt.
Noch siebt man ibu den hagern Mann
mit dem scharfgeschnittenen Ovalgesichte,
frisirt, Frack, Weste und Beinkleid von
schwerem Gold-Brocat in seiner Vorstadt
physikalische Experimente machen, graüs
für Freunde; alles charmant. Er ist ein
Zauberer, muß aber zuletzt kärglich Papp-
arbeiten auf Bestellung machen". Nag-
lers Künstler-Lexikon meldet, daß von
F. historische Stücke bestehen.
Gräffer (Franz), Kleine Wiener Memoiren
(Wien 1345, Beck) II. Thl. S. 244. —
Nagler (G. K. vr.), Neues allg. Künstler-
Lexikon (München 1835, 8°.) IV. Bd. S. 506.
— L. A. Frankls Sonntagsblätter 1842,
S. 529 ftaselbst im Artikel: „Wiens Kunst-
handlungen vor einigen Decennien", von
Gräffer S. 527).
Fritsch, Franz 3aver, Pseudonym:
Franz von Braunau (dramat. Schrift-
steller, geb.6.Oct.1779 zu Braunau
n Böhmen, daher obiger Pseudonym. Be-
uchte das Gymnasium seiner Vaterstadt
and dann die Universität in Prag. Dem
Kechtsstudium, dem er sich widmete, ent-
zog ihn die Berufung als Erzieher in das
Haus des Fürsten von Clary und Al-
ringen nach Wien. Nach vollendeter
Erziehung des Fürsten Edmund beglei-
ete er diesen auf seinen Reisen in Deutsch-
land, England und Frankreich, und ver-
hieb hinfort im fürstl. Hause als Bibliö-
hekar. Früh beschäftigte er sich mit dra-
matischen Arbeiten und erst 16 Jahre
t, brachte er auf dem Liebhabertheater
Braunau eines seiner Lustspiele zur
ufführung. Mehrere Arbeiten aus der
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Volume 4
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Egervári-Füchs
- Volume
- 4
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1858
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 422
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon