Page - 193 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5
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v inorba äol ?»tr5»ro!iK V'. N. <3.
nSäis 1800,8".). — N0310 äi?. U. <-io-
i, x^triaroü 65 Veno-i» (1300, 8°.).
— Hlosokinl </c>^ . c^»Uo«)) Oi-lUlione tnQSbre
äol eontv?. 2l. WovaueNi (VOQ0HL3 1300).
1890). — ?lva, Iriduto
»Ua s»nw Veiuori^ äi ?. 21
x. ä. V. (VsQüäis 1800). — ^Fnol««o s.
zsslo), IpsciNSn. vitüv ?. A.. 6riov2,n
p2.tri2r<:d,^ v VVNstiarunl (?2>t^ v. 1843, 4
KQni. 8wäii storioi (VsnsäiF Isss,
i) 3".) L. 128. —
1356, 3eiu1il2rärQQkvrQl,. ßr. 8".) H. VH.
8.169. — In der Kirche 8. kistro äi Oagtello
zu Benedig befindet sich folgende Inschrift:
S. N. ^l. l vo QiovilueUi ?. V. >
oisei II Oaes. int. Cous. l viri iQÄ>u-
illi l et in sulniu» virtut. I^uüe
i38Üui j ou^us in Nooles. üäslQ j in
stuüia I iu. sgenog 1id2r2,1it2.t.sin I
»stIH äs3i6Lr».bit I ^osSp^ ^ ^.ntv"
trat. j Oaiu. äs <3io'?».2eM j I^ aar. e»i
l N06r. IQ. I>. Vixit «U7U3 0IQ2. a».
XV. 6.eo«3Hit IV iä^ ilM. 2N.
2ll>000. — Johann And«as (Staats-
Wann, geb. 1726, gM 1767). Erstgeborner
Bruder des Patriarchen Friedrich Maria.
Erreichte, obgleich er, als er starb erst 42 I .
alt war, die Senatorenwürde und bekleidete
höhere Magiftraknswürden. Gründlich bewan-
dert in der Geschichte und den Rechtsinftitu-
tionen feines Baterlandes, uahm er Antheil
an dem riesigen Werke von saräi: „krin-
oihj äi storia. oivUo äolia Noxiiddlic». äi
Vo^e-ig."; aber der frühzeitige Tod unterbrach
dessen Vollendung; in Handschrift hinterließ
er eine ,8tori5 äiz>!,0!uatio2. ru,ot»IIiQk!. äsi
p«Hsi ooin,V02OQti 1o Lt^w v«22to". lVergl.
über ihn: c^ial'amonti (<7o/<>.
1767). —
öll.». rbpu,bb1ioH äi
snoi ultiiai eiu^ükmt' 2^uU. stuäii storiei
.(VVQtzHix 18Z6, ts^iHtovioil, 8<».) 8. 130.1 -"
Johann Venedikt (geb. 1726. geft. 1781).
Bruder des Io hann Andreas und des Pa-
triarchen Friedrich Maria, fetzte die vor-
erwähnte Arbeit des Johann Andreas
fort. Als er 66 I . alt starb, bekleidete er die
Stelle eines Procurators von 822
v. Wurzbach,biogr.Lexikon. V. lBergl. über ihn: ?. (^. Hl.), 0r22i<mo in
loäv äel xroourktor« <li 3. 2l2r«o 5. K.
s. I. 2. ä. (Veusäi^ 1779,^ ol.).
äi Vene^i» oä i suoi ultimi ew-
1857, !f2.rNtovicli) ^.xpenäico 8. 130.) —
Johann Venedikt Graf, der gräfi. Tyroler
Linie des Astes von Trient; siehe
den beson-
deren Arftkel S. 195. — Walte« zeichnete
sich rühnM aus in den Feldzügen des Kaisers
KarKtV^in Italien und Deutschland.
III. Stand de? Nenetianischen Linie der Giova-
nelli. Das gegenwärtige Haupt derselben ist
Fürst und Reichsgraf Andreas, Patrizier
von Venedig, Landftand von Tyrol u. Magnat
Ungarns (geb. 18. Juli 1783), vermalt in
erster Ehe (seit 21. Sept. 1318) mit Anlaute
Marquise pallavicini (gest. 18. Juli 1821);
in zweiter Ehe (feit 24. Februar 1324) mit
Naria Gräsin Burui (geb. 12. Jänner 1802).
Aus letzterer Ehe
stammen zwei Söhne: Graf
Joseph (geb. 5. Dec. 1324) und Graf Jo-
hann Dionys (geh. 2. Nov. 1829). Die
drei Schwestern des Surften u. Grafen An-
dreas sind die Gräfinnen: Foscatina
(geb. 30. Nov. 1787), vermalt (seit 2. Oct.
1803) mit lleonard Grafen Uemin; Marin
(geb. 23. Oct. 1788), vermalt (feit 22. April
1810) mit Iayann Bapt. venier, venetianifchem
Patrizier, undLucretia lgeb. 17.Ang. 1795),
vermalt Mit Karl Marquis piudemonle<Rezzsuiw,
venetian. Patrizier. — Neber den Stand der
' Tyroler grast, nnd freiherrlicheu Linie siehe
Gwvanelli Venedtkt (S. 13Z) u. Joseph I.
(S. 194).
IV. Wltppm des gräflichen Aftes der Tyroler
Linie (Trient). Quadrirter Schild: 1 u. 4: in
Gold ein einwärtssetzender schwarzer Adler;
2: in Roth auf blauen Wellen ein weißes
Segelboot, in welchem zwei Jünglings (Gio-
vanelli) rudern (Stammwappen); 3: in Silber
auf grlmem Hügel zwei nebeneinanderstehende
Gerftenähren, jede unten mit zwei grünen,
Blättern (Wappen der Freiherrn v. G erstl).
Auf dem Schild steht ein gekrönter in's Visir
gestellter Helm, aus dem zwischen zwe'i rechts
gold und fchwarz, links roth arnd silber quer-
gecheilten Ablersflügeln ein vorwärtssehender
gekrönter, rochgekleideter Jüngling aufwächst,
der in der Rechten einen goldenen Scepter
hält, die Linke aber in die Seite
stemmt.
—
Die gräfliche venetianische Linie fitHrt
ein ähnliches Wappen. 1 und 4 wie oben;
2 u. 3: an grünem Strande auf blauem Meere
ein silbernes
Segelboot mit zwei Jünglingen.
Den Schild bedeckt dio Grafenkroue. — Der
freiherrliche Ast der Tyroler Linie
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Füger-Gsellhofer, Volume 5
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Füger-Gsellhofer
- Volume
- 5
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1859
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 426
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon