Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5
Page - 203 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 203 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5

Image of the Page - 203 -

Image of the Page - 203 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5

Text of the Page - 203 -

203 LU.01 Ultimi oiQHiiäu.t' »nni. stuäii storioi (Vonsäiß 1856, Rarktovioü, 8".) 8. 132. — Außer dem obigen Girolamo Ascanio sind . noch zwei Venetianer Patrizier dieses Namens und ein dritter Namens Girolamo denk- würdig. Girolamo Ascanio I. (geb. 1697) des Obigen Großvater, ist bekannt durch seine Paraphrase der ersten 50 Psalmen: ,V5tio-poetiQo-2,rinoQi'<:a xai-3.lr2.Zi sa^ra, 8102. äi Lenää. 2i«,rce1Io", 3 Läs. (Vensä. 2ner8t 1724, ^uet^ 1803—5, ?o1.) Mdert, Isr. 8576^1, welche dann Bened. Marcello in Musik gefetzt. ^Vergleiche über ihn: OaH^ (^anoesoo), Ltoria äeiia Uusiog. 8l>.<:r2> neiia ^ia c^Lliiz. äuoalo üi 82.Q 2ll»roo in Vene» 212, 62.I 1318 ai 1797 (Vensäie 1855, H.u- toneiii, 3°.) II. Vä. S. 191, 208.^1 — Dessen Sohn und des Obigen Vater auch Girslawo Ascanio II. bekleidete mehrere hohe Staats- ämter. In Anbetracht seiner umfassenden und gründlichen Kenntnisse wurde er zumPräfecten der St. Marcusbibliothek ernannt, eine Würde, welche in. jenen Tagen nur gewiegten und erprobten Staatsmännern verliehen zu wer- den Pflegte, ^r war der letzte Giuftiniani aus dem Zweige der QinZtinikni äi 8. 82,1- vaäar«. Als er 1791 starb, fetzte er die St. Marcusbibliothek zum Erben seiner reichen Privat-Bücherfammlung ein, an welche Schen- lung noch ein im Auftrage' des Senats ihm gesetzter Denkstein erinnert. — Der dritte G., der blas den Namen Girolanw führt, be- kleidete auch mehrere Staatsämter und war Podest^ zu Bergamo und Padua. Beide Städte gedenken in dankbarer Erinnerung seiner wei- sen Verwaltung; besonders denkwürdig aber machte cr sich durch die Errichtung einer Privat- atademie der Beredsamkeit zur Bildung von Rednern im politischeu Dienste der Republik, welchem er selbst vorstand und deren Wirk- samkeit sich bis zum Sturze der Republik er- hielt. lUeber diesen Letzteren vergleiche: Hiaii'oni cla ^on,ts (Qiovanni)i LioFio äi 6-. 02,pit2.nio o lu, viek'poäestä. äi üolF2.m0 1785, 8".). stoii^ 11 ressiuisuto ' 1795, 8".) ^eine allegorische Lobrede^. — Ora,- äi ?aäav3. 261 terinine ä6i 5U0 1795, s°.). — Oa^clolo 1856, eä i 8u 1I. Ztuäii 8. 132.^ ! — Ueber die berühmte Familie ^^ Giustiniani über- haupt, aus welcher der erste Patriarch Vene- digs, Lorenzo G. (geb. 1380, gest. 8. Jan. 1465), ferner der Doge Venedigs, Marcus Antonius (gewählt 1684) abstammt, und dessen Mitglieder die höchsten Würden im Staate bekleideten, ausgezeichnet waren in Künsten und Wissenschaften, vergleiche: d i (6iov. H5a?-.), Li-evis nai-r MUg Veue2iü.rulQ xati-inroda oi-tu.8 ssl. (Ve- 112613 1620, 4°.). — H/oti (^ist^o Antonio), (?2.äu21697, ?o1.). — ßönsrHio ... xuoliöe 8oug I2, äir. äs 2lr. 1o Dr. Novler (rarig 1853) XX. Nä. 3p. 763 —772. — Ersch(I.S.) u.Grub er (I.G.), Allg. Encyklopädie der Wissenschaften u. Künste (Leipzig 1822, Gleditsch, 4«.) I< Sect. 68. Thl. S. 292—356 von PH. M. Külb. Gmstmiani, Molaus Anton (Bischof von Verona und Padua, geb. in Vene- dig 1712, gest. m Padua 24. Nov. 1796> War ein Onkel des Girolamo O. s^iehe diesen im vorigen Artikel in den Quellens Trat jung in den Orden der Benedictiner im Kloster S. Ginstina zu Padua, ftudirte daselbst die Theologie und erhielt darckus die Doctorswürde. Nach- dem er mehrere Jahre Theologie im Klo- ster gelehrt und andere Klosterwürden be- kleidet hatte, wurde er 1754 Bischof von Torcello, kam 1759 in gleicher Eigen- schaft nach Verona und 1772 nach Padua, wo er bis an seinen Tod segensreich wirkte. Als theologischer Schriftsteller hat G. eine große Thätigkeit entwickelt; die Werke seiues Urahns, des Patriarchen Lorenzo G., hat er mit Erläuterungen und mehrere in italienischer Uebersetzung herausgegeben, ebenso seines Vorgängers auf dem Bischofsitze zu Verona Cardinal Aug. Vali ero zwei Schriften: „Oegli ocnM bsns/? /^ A Dio^ welcher er die Uebersetzung mehrerer noch ungedruckter Briefe des heil. Carolus Borromäus bei- fügte, und „ 1787, 4°.); ferner veranstaltete er die schöne Ausgabe der Werke des heil. Atha-
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Volume 5
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Füger-Gsellhofer
Volume
5
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1859
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
426
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich