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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5
Page - 312 -
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Page - 312 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5

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312 xio <3rilSlN2.ir Lrixili»ti Victor! »e« «uo ulim in pioilir»O «leinsnti« pr^s> eeptori k. U. po«. ut eu^us pr^ool^r«, »rti» ln«num«nt» in d»e »«äe et alibi o^ilu 2,6- luirztioilv »äspieiantur, NouieQ ot Nlügibs I'ostsritA.t! »ervoutur. Osceösit vit«. VI 0»1. l>lOV0Nl^ . 1751, »St2ti8 8U2S I<XI. — EiN ' Bruder des Obigen: Anton Grasmapr (geb. zu Brixen, geft. in Augsburg) war auch Künstler, u. z. ein Schüler Finks in Klau- sen und Trevisani 's in Rom. Er weilte mehrere Jahre in Italien und malte viele Historienbilder. Er stach auch in Kupfer und die Iunsbru^ Bibliothek besitzt zwei Blätter seiner Hand: einen „H. Anton von Paoua" und die „Feier des Pfingstfestes", beide be- zeichnet: ^ntoniu5 Orasluuir wv. äsl. tse. ot excuä. ^.uZ. Viüä. Im Innsbrucker Mu- seum befindet sich auch ein Oelgemälde von ihm: „Tie schmerzhafte Mutter Gottes mit dem Erlöser im Schooße" ganz in der Manier seines Bruders gemalt. lTirol.Künftler-Lerikon 2. ?4>I — Ueber Ioh. Georg Daniels Vater I»hn«n, den berühmten Glockengießer, siehe: Staff ier (Ioh. Jakob). Das deutsche Tirol und Vorarlberg, topographisch... (Innsbruck 1847, Fel. Rauch, 8«.) I. Bd. S. 493. Grafsaltüvics von Gyarat, Anton Fürst l^ der Leyte diese? ungar. Fürften- hcluses, geb. 12. Scpt. 1771, gest. äi>. Sept. 1341). ^ntstümm: einem alien Adclsgeschlechlö Ungarns, welches 1764 in den ReichZfürstcustand, jedoch mit der Einschränkung: daß sich diese Würde immer nur auf den Majoraisherrn der Familie vererbe, erboben wurde. Der letzte Fürst Anton III. war ein Sohn Anton I I . , des ersten Fürsten im Hause Grassa! kovicö aus der Ehe mit Nana Fürstin Ejzterhzzu.. Fürst Anton I I I . war wirklicher Obergespann des Csongrader Eomitates, Großkreuz des ung. St. Zte- phans>Ordens und geheimer Rath. Er selbst war mit Maria Leopoldine Fürstin Eßterhszu (geb. 15. Nov. 1776) seit 25. Juli 1793 vermalt. Diese Ehe blieb kin- derlos. Bon des Fürsten Anton II I . vier Schwestern war Gräfin Franjiska mit Graf Johann DrasKomch, Grästn Srsze mit Graf Frani Merhizy, Gräsin Clara mit Graf Gabriel ElUerhäzu., und Grasin Therese mit Graf GabrielForgach vermalt. Als Fürst Anton 1841 starb, erlosch mit ihm das fürftlicke Haus und blieb nnr die Witwe am Leben. I. Ueber das Fürstenhaus der Grassaleovics. ^agl/ (Ivan), 2l2,3?2,rors2Hll c«2,1ääi o-ilns- rskksi «8 1e32äriQ22ä8i t^di^^Z.!, b. i. Ungarns Familien mit Wappen und Stamm- tafeln (Peftb 1857 u.f., Moriz Rath, gr. 8°.) IV. Hd. S. 446. — Gothaisch'ger.ealogisches Taschenbuch (Gotha, Iustus Perthes, 32".) I.XXIII. Jahrg. (1836) S. 107. u. I^XXXV. Jahrg. <1348) S. 129. II. Wappen der Familie Grafsallovics. Fünf- feldriger Schild mit Herzschild. Der Haupt- schild ist in der oberen Hälfte getheilt und hat in der unteren drei in's Dreieck gezogene Felder, wovon die zwei äußeren mit der Spitze nach unten, das mittlere nach oben auslaufen. 1 in Silber und 5 in Roth ein auf natür- lichem Rasen aufrecht vorwärtsschreitender, in jedem Felde nach Innen gekehrter Löwe, mit überschlagenem Schweife, roth ausgefchlagener Zunge, in der rechten Pranke einen Säbel schwingend; 2 u. 3 in Blau ein gespannter Vogen, der Pfeil die Spitze nach oben ge- richtet. Links zur Seite der Pfeilspitze nach Innen gekehrt die Viertelmondscheibe, rechts ein Stern. 4 in Silber aus natürlichem Rasen drei aufwachsende Blumen. Der Herzschild in Gold die Buchstaben A. 1. Den Schild deckt die Grafentrone, auf derselben drei ge- krönte Helme, die beiden äußeren nach Innen gelehrt, der mittlere in's Visir gestellt. Aus den Kronen der äußeren Helme wachsen ein- ander zugekehrt die Löwen von i u. 5 hervor, aus dem mittleren ein Hußar mit der Mütze auf dem Kopfe und, die Linke in die Seite gestemmt, mit der Nechten einen Säbel schwingend. III. Ueber Fürst Antsn II. - Laki5ko sF>an«), Opng sxißiinrQ dono^i ^ut. priuoipis <3rg.«- ga^covit« oratori« st mstrice äsäuoww. (Luäas 1749, 5ol.). IV. Ueber Fürst Anton II I . : Naß^ar Ilsplap (Pefther Blatt, 4°.) 1857, Nr. 55, S. 433 ldaselbft auch sein Porträts—Oestr. National- Encyllopädie (von G raff er u.Czitann), (Wien 1835) II. Bd. S. 416. Glllssi, Antou (Bildhauer, geb. in Wien 1755, gest. ebendaZI. Dec. 1807). Der Vater dieses Künstlers war ein ta- lentvoller Galanterie-Arbeiter zu Wien.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Volume 5
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Füger-Gsellhofer
Volume
5
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1859
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
426
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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