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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5
Page - 363 -
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Page - 363 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5

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363 nen, und welcher Namen wie Vaffo, Barbaro,Burati,Lamberti,Zorzi, die im Bolksmunde leben, auszuweisen hat, betrat auch G. dieses Feld nnd seine „^olog/w" im Venetianer Dialect er- freuten sich der günstigsten Aufnahme und erlebten bisher mehrere Auflagen. Im Dialect geschrieben ist auch sein „ö?'i- glia^-o^ reich an Spott und beißen- dem Witze. Das schweigsame, tiefernste, nachdenkende Wesen G.'ö hätte nie jene geistigen Anlagen ahnen lassen, mit de- nen er, die Verkehrtheiten des Lebens unerbitterlich geißelnd, seine Mitbürger ergötzte. Cesarotti in seinem „62^10 likiig. liQFug. it^likHI." schreibt über ihn: „In diese Neihe (nämlich unter die Venetiamschen Dialect-Schriftsteller) ge- hört auch Gri t t i in seinen „^pologki^ ausgezeichnet durch die Anmuth des Aus- druckes, die Feinheit der Anspielungen, und eiue ihm eigene ganz besondere Leb- haftigkeit; aber damit haben wir noch kein vollständiges Bild seines Wirkens, denn mit gleicher Meisterschaft uud glei- chem Erfolge, wie seinen heimatlichen Dialect, handhabt G. auch die toscanische Sprache." G. starb im hohen Alter von 71 Jahren. tonio), Oei vit». oä kiis opei-o äi ?. 6ritti äiss 1813). — (Irsvisa 1827, 8°.). — ö/sns^elli ^ OorQxsuäio Üe1i2> vita. V äsiio oxere äi?. <-iitti (VsQoäis 1815) sauch in Hsensg/lsM's „Operk" (?2äov2 1831, Ooi tigi äsiia. 2li- nsrva) II. Vä. 8. 149 .^ — 5<?a7nbll) Faslo- XVIII (Venkäis 1824, 8°.). — Dan^olo eä i «noi ultiiui eiu.<in3>Qt' 2. 143. — Porträt. Unterschrift: ?i Qritti. CoiQirÄto inoige (Venedig, 8°.). Grodzicki, Joseph Benedikt (Krakauer Domherr, geb. inKrakau 1703, gest. ebenda 17. März 1783). Sein Vater Alexander, vom Geschlechte der Familie ^ada, war Edelmann, der Sohn trat in den geistlichen Stand und wurde 1727 Mitglied des Krakauer Capitels. Zweimal reiste er nach Rom und begründete dort eine nach seinem Namen benannte, noch bestehende Stiftung, welche die damalige Regierung mit Reichstagsbeschluß vom 1.1765 unter ihren Schutz nahm. Nach seiner zweiten Rückkehr aus der heiligen Stadt im I . 1764 blieb er nur wenige Jahre mehr Mitglied des Capitels, indem er 1769 seine Stelle zurücklegte. Seine Stiftung zu Gunsten polnischer Alum- nen befindet sich in der St. Stanislaus- kirche in Rom. Der Genuß derselben für jeden Stiftung dauert drei Jahre. Adalbert Mtzzyiiski, Michael Komo- rowski, Panl Wygonowski u. Ludw. Bystrzonowski — letzterer als Dom- herr in Krakau gestorben — waren die ersten Stiftlinge. G. starb im Alter von 80 Jahren und liegt in der Krakauer Schloßkirche begraben. IZtaun/ci fluäwik), TataloF bi5kux<5^, pra- lKtäw i kHnoiiüc6^ Kr«ck0v?s3cicli, d. i. Verzeichniß der Krakauer Bischöfe, Prälaten und Domherrn (Krakau 18S2, Iagiellonifche Druckerei, 8°.) III. Vd. S. 44. — Obiger Joseph Benedilt G. ist nicht zu verwechseln mit einem Namensvetter mit dem Taufnamen Ignaz, welcher als Coadjutor des Joseph Benedilt 1760 als Candidat für eine Dom- herrnstelle installirt wurde. Gröbmer (Bildhauer, geb. aus Bruneckin Tyrol). Zeitgenoß. Neber den Bildungsgang wie über die anderen Lebensumstände dieses Künstlers, dessen Leistungen jedenfalls eine hervorragende Stelle einnehmen müssen, ist dem Her- ausgeber dieses Lexikons nichts Näheres bekannt. Gegenwärtig arbeitet er in Mün- chen, und im I . 1858 hatte er eine Sta- tue in Marmor: eine Flora vollendet, welche als sehr gelungen bezeichnet wird und für den Garten eines norddeutschen Cavaliers bestimmt war. Volks- und Schützenzeitung 1858, 3tr. 22, Bei-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Volume 5
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Füger-Gsellhofer
Volume
5
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1859
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
426
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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