Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5
Page - 398 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 398 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5

Image of the Page - 398 -

Image of the Page - 398 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5

Text of the Page - 398 -

398 der, an hundert, befinden sich in der mit der Gemälde - Gallerie der Privatgesell- schaft patriotischer Kunstfreunde verbun- denen Hoser'schen Gemälde-Sammlung in den Zimmern VII I und IX. Leider gibt das 1856 erschienene Verzeichniß dieser Gallerie nur die Nummern der Bilder, aber nicht den Gegenstand an, deu sie darstellen. Neue Bibliothek der schönen Wissenschaften und Künste. XVIII . Bd. S. 324. — lDe Lucal Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1776, Ghelen, 8°.) I. Bdes. 2. St. S. 478. — Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1835, 8°.) V. Bd. S. 407. — Dlabacz (Gottfried Johann), ' Allgemeines histvrisches Künstler-Lexikon für Böhmen (Prag 1315, Haase, 4°.) I. Bd. Sp. 509. — Fueßl i ' s Allgem. Künstler- Lerikon S. 298. — Mensel (Ioh. Georg), Lexikon der lebenden europäischen Künstler. 1853) XXII. 2<i. 6p. 249. — Außer obigem Norbert Grund sind noch mehrere Künstler dieses Namens und derselben Familie zu nennen, u. z.: Johann Jakob Norb«rt G. lgeb. zu Gunzenhaufen im Rezatlreise 1755, gest. in Prag um das I . 1812, nach Andern 1815). Neffe des Obigen und Sohn des Eustach G. (siehe d. Folgenden). Trat in den Orden der Gesellschaft Jesu; nach Aufhebung des Ordens widmete er sich aber ganz der Miniaturmalerei, die er auch in Ansbach ausübte; ferner ist er auch durch seine Versuche in der Wachs Malerei bekannt. 1730 reiste er nach Rom, wo er 15 I . blieb. 1794 ging er nach Prag, ließ sich dort nieder und da er auch Kenntnisse in der Musik befaß, Mernahm er eine Professur am Prager Kon- servatorium, die er aber nur ein Jahr beklei- dete, da ihn der Tod ereilte. Er gab heraus: „Malerische Reise eines deutschen Künstlers nach Nom", 2 Thle. (Weißenburg 1789); — „Malerei der Griechen oder Entstehung, Fort- schritt, Vollendung und Verfall der Malerei", 2 Thle. (Dresden 1810 u. 11, 3°.). Mehreres hat er iu Handschrift hinterlassen. lVergl.: Lipowsky (F. I.), Bairisches Künstler- Lexikon. I. Bd. S.98. — Mensel in seinem Künstler-Lexikon vom 1.1808. I. Bd. S. 319 berichtet: Grund sei Professor an der Maler- Akademie in Florenz gewesen.) — Zustach G. (Virtuos, geb. in Prag um das Jahr 1710, gest. wann?). Vater des Vorgenannten und Bruder Norberts wie des folgenden Chri- stian, war ein ausgezeichneter Künstler auf der Harfe. Mit seinem Bruder Christ ian unternahm er Kunstreisen in's Ausland. I n Baiern vermalte er sich mit einem Fräulein von Fugger, die, als ihr Gemal, der übri- gens ein großer Sonderling gewesen sein mochte, seit Jahren nichts von sich hören ließ, ihn durch die Zeitungen aufforderte, Kunde von sich zu geben, um für den Fall seines Todes zur zweiten Ehe schreiten zu können. Nach Gerber soll er zu Tettnang am Bo- densee in Diensten des Grafen Mont fo t gestorben sein. Oipowsky am angez. Orte I. Bd. S. 98. — Dlabacz am ang. Orte I. Bd. Sp. 508. — Gerber (Ernst Ludw.), Neues histor. - biogr. Lexikon der Tonkünstler (Leipzig 1812, A. Kühnel, gr. 8°.) I I . Bd. Sp. 422.1 —- Christian G. (Virtuos, geb. zu Prag 22. Juni 1722, gest. 11. Nov. 1784). Bruder des Borigen, bildete sich auf der Harfe bis zur Vollendung aus, reiste nach Wien, Dresden, Warschau, und trat dann mit sei- nem Bruder Eustach in die Dienste des Bischofs von Leitmeritz, eines Herzogs von Sachsen-Zeitz. Später gingen Beide nach München und traten zuletzt in Dienste des Markgrafen von Ansbach. Christ ian ging bann als Hofmusikus des Fürstbischofs Adam Friedrich nach Würzburg, wo er bis an seinen Tod blieb. sDr. von Siebold, Arti- stische Blätter 1808, S. 31. — Dlabacz am angez. Orte I. Bd. Sp. 508. — Gerb er am angez. Orte I I . Bd. Sp. 421.) — Ob der badifche Hofmaler Johann Grund (geb. zu Wien 1808) auch dieser Familie angehört, ist nicht bekannt. Er malt Historien-, Genre- bilder u. Porträte, welche sich durch geschmack- volle Auffassung, hohe Anmuth der Formen und Zartheit der Ausführung auszeichnen. Von seinen Arbeiten sind bekannt geworden: „Der kleine Gärtner"; — „Knaben mit einem Schafe spielend"; — „Das Kind und sein Schutzengel" (1835); — „Ein Tag nach dem Tode des Kaisers Franz"; — „Ungarischer Kesselflicker" (1838); — „Vorbereitung zum Bade" (1840); — „Die Betende" (1845); — „Eine Bacchantin" (185O>; — „Die heilige Cäcilie" (1852); — „Die Beute" (1854); — „Medea, im Moment ihre Kinder zu morden" (östr. Kunstv. 1858, Februar, 2500 fl., auf der großen Pariser Kunstausstellung vom I . 1855); — „Die Naufer" (in der Ausstellung der Akademie der bildenden Künste in Wien 1858, 1200 fl.). — In der Velvedere-Gallerie in Wien befindet sich seine „Römische Bäue- rin , mit ihrem Kinde spielend"; — in der großherzogl. Kunsthalle zu Karlsruhe: „Ein schlafender italienischer Räuber"; — der
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Volume 5"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Volume 5
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Füger-Gsellhofer
Volume
5
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1859
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
426
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich