Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Volume 6
Page - 280 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 280 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Volume 6

Image of the Page - 280 -

Image of the Page - 280 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Volume 6

Text of the Page - 280 -

Habsburg — Johann 280 Habsburg — Johann „Geschichte der schweizerischen Eidgenossenschaft" von Johannes v. Mül lers — Da^li^e, Histoirs ä'^Isaas. I I I , 288 st 348 u. f. — O etter, Sammlung verschiedener Nachrichten. I.: „Nachricht von König Albrecht's dreyma- ligem Vegräbniß". — Poetisch und in anderer Form ist diese tragische Katastrophe vielfach be- handelt worden; nebenbei erwähnend die Episode in Schiller's „Wilhelm Tell". führe ich noch an: Gespräch wegen Ermordung Kaiser Al< brecht's (o. O. 1773, 4".); — dramatisch: Crauer (Franz Regis), Kaiser Albrecht's Tod. Ein Trauerspiel (Basel 1780, 8°.); — Meißner (Aug. Gottl.), Johann von Schwa- ben. Ein Schauspiel (o. O. 1781, 8°.); - in Gedichten: Hormayr's Archiv für Geschichte u. s. w. 1812, S. 2l8.- „Kaiser Albrecht's Tod"; — Hormayr's Taschenbuch für vater« ländische Geschichte 1826. S. 1 u. f.: „Die Sühne", von Ioh. Schön ^betrifft Ioh. Par- ricid a); — dasselbe 1837, S. 448.- „Kaiser Albrech t's Fahrt nach Speyer", von Ios. F i ck, und S. 452:„KaiserAlbrecht's Tod", vonM. Fischet.— Porträt. Fugger's Spiegel der Ehren des ErzHauses Oesterreich (Nürnberg 1668) zeigt auf Seite 263 sein Porträt, mit dem Wahlspruche: „DistinFuenZ aclmouLt", über einer hängenden (unseren Schwarzwälder Uhrrn gleichenden) Schlag-Uhr. i i6. Johann Baptist Joseph Fabian Sebastian, Erzherzog von Oesterreich (geb. 20. Jänner 1782, gest. zu Gratz 11. Mai 1839). Das dreizehnte Kind und der siebente Sohn des Kaisers Leo» pold II . und Maria Ludovika's, Tochter Karl's III., Königs von Spa- nien. Zeigte früh große Vorliebe für die Wissenschaften und betrieb insbesondere das Studium der Kriegskunst, Geschichte und Naturwiffenfchaft. Als er nach der Thronbesteigung seines Vaters nach Wien kam, übten Manner, wie Johannes von Müller, nachhaltigen Einfluß auf des Prinzen empfänglichen Geist. Im Jahre 1800, da Feldzeugmeister Kray keine Erfolge erzielte, übernahm Johann den Oberbefehl des Heeres. Er drang nach Bayern vor und schlug die Fran» zosen bei Ampstng (1. December 1800), verlor aber zwei Tage später die Schlacht bei Hohenlinden s3. December) gegen Moreau. Nach dem Frieden zu Luneville (9. Februar 1801) wurde der Erzherzog zum General - Director des Genie- und Fortisicationswesens, zum Director der Ingenieurakademie in Wien und der Militärakademie in Wiener Neu- stadt ernannt, in welchem Wirkungskreise durch ein halbes Jahrhundert hindurch er sich ein unvergängliches Andenken geschaffen hatte. Im Jahre 1804 bereiste der Erzherzog die venetianischen Provin» zen, um einen Befestigungsplan zu ent» werfen und die Operationen in Steier- mark, Kram, Karnthen für den mit Frank- reich bevorstehenden Krieg festzusetzen. Dieser großartige Plan, die ganze Alpen- kette Steiermarks, Tirols und Croatiens, als eine große, von allen Kriegsereignifsen unabhängig gemachte Festung betrach- tend , blieb ungewürdiget. Im Jahre 1803 ging Johann zur Organisirung der Landmiliz nach Innsbruck, mußte aber bald darauf das Commando des Centrums bei der Armee in Italien, welche Erzherzog Karl befehligte, übernehmen. Auf Bitten der Tiroler Landstande, welche zu diesem Zwecke eine eigene Deputation entsendet hatten, kehrte er jedoch wie» der nach Innsbruck zurück. Nun ließ er Alles zur Vertheidigung der nach Bayern und Salzburg führenden Pässe aufbieten. Aber anfänglich beordert, sich auf die Defensive zu beschränken, später sogar beauftragt, auch diese aufzugeben, mußte er blutenden Herzens Ereignisse erleben, denen vorzubeugen er ganz der Mann war, wenn er nicht gebundene Hände' gehabt hätte. Johann durfte nicht ein» mal in Tirol verbleiben und das Land selbststandig vertheidigen, was er wie- derholt gebeten hatte. Alle seine anderen
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Volume 6"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Guadagni-Habsburg, Volume 6
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Guadagni-Habsburg
Volume
6
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1860
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
502
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich