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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Volume 6
Page - 318 -
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Page - 318 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Volume 6

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Habsburg — Joseph 318 Habsburg — Joseph 80.). — Molnär (Ioh.), Politisch kirchliches Manch Hermaeon, von den Reformen Kaiser Joseph's I I . überhaupt (Jena 1790, Stahl, 8<>.). — Historisch kritische Nachrichten uon den durch die Briefe aus Wien und Berlin über die österreich. Reformation veranlaßten Streitschriften (Breslau 1786, I . F. Korn, 8<,). — Prinner (F.), Thut der Kaiser recht? Dem Kaiser und der Wahrheit gewid- met (Salzburg 1782, Mayr, 8<>.). — Prü- fung der Wahrscheinlichkeiten (Wien 1786, Wucherer, 8<>.). ^Verfasser dieser Schmähschrift ist des berüchtigten Wucherer gleichberüch- tigter Vetter Fez er, siehe unten: Wahr« scheinlichkeiten.) — Rautenstrauch, Wir lieben den Kaiser (Wien 1787, 8".). — Die Regierung des Hanswurstes. Eine Comöoie aus dem vorigen Jahrhundert (Salz- burg Wien. Wucherers 1786, 47 S. 8".). — Richter (Joseph), Warum wird Kaiser Joseph von seinem Volke nicht geliebt? (Wien 1787, Wucherer. 67 S. kl. 8«.). ^Vergl. darüber.- Gräffer, Ioscphinische Curiosa, I. Bdchn. S. 48, welcher einen Abdruck dieser Schrift bringt.^ — Scheidemantel (Heinr. Graf), Gedanken eines deutschen Nechtsgelehr- ten über die Frage: Warum wird Kaiser Joseph von seinem Volke nicht geliebt? Zur Rettung deutscher Ehre bei der Nach- welt (Frankfurt und Leipzig 1783, 8».). — Schröckh (S. I.). Joseph der I I . im Elysium (Leipzig 1790, Dyk, mit allegor. Kupf., 8".). — Unwahrscheinlichsten (von Ios. Grossing) (Freiburg Mien. Wucherer), 8".) ^betrifft vornehmlich die An« gelegenheiten Ungarns. Vergl.: Gräffer. Iosephinische Curiosa, I I I . Bdchn. S. 73 bis 76). — Die Verbindung des Nabobs uon Indostan wider den Großmogul. Ein politi- sches Schauspiel (Wien, Wucherer, 70 S. 8".). lDer Verfasser dieses Pasquilles auf Joseph, welches gegen den Fürstenbund gerichtet ist, ist ein gewisser Fr. Schulz.^ — Reine Wahrheiten. Vom Verfasser der Wahrscheinlichkeiten (Stralsund ^Wucherer in Wien l^ 1786,8".). ^Verfasser der schon erwähnte Pasquillant Fezer.) — Wahrscheinlich- keiten (von I.I.Fezcr) (1786 Men, Wuche- rers, 8".) s^iehe auch oben: „Prüfung der Wahrscheinlichkeiten" und „Unwahrschein- lich keiten").—Watterot h(HeinrichIos.), Kosmopolitische Betrachtungen über das erste RegMUNgsjahr Joseph's I I . (Wien 1783, Hartman, 8".). — Wie lange noch? Eine Patriotenfrage an die Behörde über Wuche- rer's Skarteken« Großhandel (Wien 1786). ^DerungenannteVerfasser diesergegen Wuche« rer's schamloses Treiben gerichteten Schrift ist Rautenstrauch. Wuch erer druckte nun diese Schrift nach, schickte ihr aber eine Ver- theidigung unter dem Titel: „Eine Beylage zum Pasquill, von dem Verleumdeten", vor- aus; eine Vertheidigung ohne Geist, ohne Sinn. Obige Schrift bildet zur Kenntniß des Brochürenftandales, der unter Kaiser Joseph wucherte, einen interessanten Beitrag. Einen Abdruck derselben enthalt: Gräf- fer's „Iosephinische Curiosa", I I I . Bdchn. S. 64 u. f.^ l — Kaiserin Theresiens Wiederkehr nach der Oberwelt (Wien 1788, im Verlage Gr. Phil. Wucherer's, IV. Bl., 128 S. kl. 8"., mit Titelvignette, in Chodowieki's Manier gestochen. Joseph (Porträtähnlichkeit) mitten unter seinem Volke. Aus den Wolken blickt Maria Theresia an der Hand eines Genius auf den gelieb- ten Sohn) sbetrisst Joseph's mannigfaltige Reformen^. X. b) Zn Sammelwerken nnd Zeitschriften Ztr- streutes. Gräf fer (Franz), Iosephinische Curiosa, I. Bdchn. S. 1—41.» „Eine natür« licheSchwester", von Franz Gräffer. ^Ueber eine natürliche Schwester Joseph's und deren abenteuerliches Schicksal; ausgezogen aus Per- hören, welche von dem Grafen Cobenzl, dem Neffen des einstigen Ministers zu Brüssel, zur Einsicht und Benützung anvertraut wor- den); — I I . Bdchn. S. 335—353: „Curiose Feyerlichkeiten bei Joseph's Geburt"; S. 263: „Joseph's Ansicht von der Prcßfrei' heit"; „Die beiden Frauen Joseph's"; S. 384 und I I I . Bdchn. S. 198: „Joseph in Windeln beim Preßburger Reichstag" ^histo- risch durchgeführte Widerlegung, daß Maria Theresia auf dem Preßburger Reichstage im Jahre 1741 nicht den kleinm Joseph in Win- deln auf dem Anne gehabt und den Magnaten entgegen gehalten habe, wie Denis in seinen „Lesefrüchten", I I . Theil, S. 216. im Artikel „Theresia", dieß erzählt, in seinen Gedichten singt und wie dieß in vielen Kupferstichen dar« gestellt worden. Immerhin aber zeigt diese in den Volksmund übergegangene Variante des Borfalles die Liebe des Volkes zu ihrer Fürstin, und wie die Kunst mit Begeisterung Alles erfaßt, um jene Fürsten zu verherrlichen, die das Volk liebt und welche diese Liebe ver- dienen, wie die große Theresia und ihr großer Sohn Joseph. Nicht zu übersehen ist der im I I I . Bdchn. S. 198 befindliche Brief
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Guadagni-Habsburg, Volume 6
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Guadagni-Habsburg
Volume
6
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1860
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
502
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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