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Hackher Hackher
mederöfterreichischen Rittergeschlechte s^
unten die Quellens Nach beendeten SW
dien trat H. 1. November 4783 in die
Genie-Akademie als Corps-Cadet ein.
Im März 478? wurde er Unterlieutenani,
nach beendetem Kriege gegen die TĂĽrken
Oberlieutenant und am 20. April 1796
Capitan im Corps. Zuerst zeichnete sich
H. bei der Belagerung von Mantua
(Juli 4796) aus. Am N. Juli 1801
rĂĽckte H. zum Hauptmann, am 11. Jan-
ner 1808 zum Major vor. Im Jahre
4809 erwarb er sich durch die eben so
kluge als tapfere Vertheidigung des
SchloĂźberges zu Gratz (im Juli) einen
ruhmvollen Namen. I n Anerkennung
seiner dabei bewiesenen Umsicht und
Tapferkeit erhielt er auĂźer Capitel, mit
Allerhöchstem Handschreiben vom 31.Juli
1809, das Ritterkreuz des Maria There-
sien»Ordens, in Folge defsen er am
9. Avnl 4812 in den Freihcrrnstand
erhoben wurde. Seit 1. Februar 1313
zum Oberstlieutenant befordert, war er
in den FeldzĂĽgcn l8l! i und 1814 bei
der Nordarmee des Kronprinzen von
Schweden zugetheilt und erwarb sich in
dieser auĂźerordenllicben Sendung den
schwedischen Schwert-Orden. Nach bcm-
deten Kriegen wurde H. Director des
mährischen Fortisicationsdistrictes, rückte
am 48. März 4820 zum Obersten vor
und trat am 4. Jänner 1826 in den
Ruhestand. Eilf Jahre noch genoĂź er
denselben, dann starb er zu Wien im
Alter von 73 Jahren.
Hirtenfeld ( I . Di-.), Der Militär«Maria Therc-
ficn-Ordcn und seine Mitglieder. Nach authen-
tischen Quellen (Wien 1857, Staatsdruckerei. 4«.)
S. 967 u. 1746. — Oestcrr. Mi l i tä r -Kon-
versation s« Lexikon, herausg. uon Meynert
und Hirtenfeld (Wien l«49, 8".) Vd. I I I ,
S. «. — Armeebefehl dcö Erzherzogs Iohann,
datirt aus dem Hauptquartiere Csakathurn am
3. August 1809. — Freiherrnstands.Diplom vom
9. April 1812. — Zur Genealsgie der Familie
v. Wurzbach, biogr. Lexikon. V I I . und ĂĽber einige der hervorragenden Glieder
derselben. Der Stammsitz dieser Familie ist der
Edelhof Hart bei St. Polten am sogenannten
Steinfelde gelegen, wornach sie sich zu Hart
schreiben. Der Erste dieses Namens, der in Ur»
kĂĽnden erscheint, ist ein Oswald H. zu Hart
im Jahre 1430. Seinem Sohne Wolfgang,
kais Prooiantmeister in Oesterreich, wurde 152li
von Kaiser Ferdinand I. sein angeborneö
Wappen bestätigt. Christoph Jacob, Com-
missär der niedrrösterr. 3andstände, trat zum
Protestantismus ĂĽber, ĂĽbersiedelte der freien
Neligionöübung wegen nach Regensburg, wo er
1675 starb. Anton von H. war l722 wirklicher
Inspector der gcheimen Hofcasse und starb
1771
als Hofsecretär der obersten Iustizstelle. Dieser
hatte vier Söhne: Joseph (geb. in Wien 1726,
gest. 24. Juni i»li«, nach Gräffer i«l>5), im
Jahre 1762 Syndicus der Haupt« und Residenz»
stadt Wien, 1774 Regierungsrath bei der nie»
deröstcrr. Landesregierung, uon Kaiser Franz
zum Hofrathe ernannt ssich? Näheres über ihn.-
„Oesterreichs Pantheon" lWien 1830, M. (5hr.
Adolph, k<>.) Bd. 1, 3. 7 i -7 l^ ; Phi l ipp
(gest. 1796), unter Kaiser Io se pH Hofrath der
obersten Iustizstelle; Franz Anton (gest. 176«)
und Joachim, Beide Hofscl.'retäre bei der
obersten Iustizstelle. Alle uier BrĂĽder, da ihr
Geschlecht seit vier Jahrhunderten dom nieder«
österreichischen Nitterstande einverleibt war, wur-
den uon der Kaiserin Mar ia Theresia in
Anerkennung ihrer Verdienste im Jahre 1773 in
den Nitterstand erhoben. Ein Sohn Phil ipp's
war Ferdinand (gest. 23, März 183:;). k. k.
nn'dl'wstorr Landrechts'-Viceprüsident und Prä<
sidcnt deö Mercantil« und M'chselgerichtcs in
Wien; ein Sohn Franz Anton's war der
Gcnic-Obcrst Franz Saver H. (siehe den
Hauptartikel). ^Ucber die Genealogie der Familie
vergleiche: WiĂźgr i l l (Fr K.). Schauplatz des
landsässigen niederöftcrreichischen Adels vom
Herren« und Ritwrstandc von dem 11. Iahrhun«
dcrte an bis auf jetzige Zeiten (Wien 1794 u. f.,
4") Bd. IV, S. 21—27; — Gräffer und
Czikann, Oesterreich. National-Enryklopädie
(Wien 183-i, tll>.) Bd. I I , S. 464.^Z — Frei-
Herrn-Wappell des Obersten Franz Xaver
H. Ini aufrechtstchcnden goldenen Schilde ein
bärtiger Bauersmann in schwarzen, auf den
Knien zerrissenen Beinkleidern, mit entblößten
Armen und FĂĽĂźen, mit schwarzem Leibrocke und
gleicher Schürze mit fünf herabhängenden gol»
denen Riemen. Mit beiden Händen hält er eine
ĂĽber die linke Achsel gelegte Hacke. Den Schild
deckt die Freiherrnkrone, worauf drei gekrönte
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Habsburg-Hartlieb, Volume 7
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Habsburg-Hartlieb
- Volume
- 7
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1861
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 472
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon