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Hadik 169 Hadik.
in Huu^ai-ia" (l'o3on. 6t I^i^iiiae 1783, 31-.
8°.) 8. 146, wo er als ^oanno5 IIocUIliUL
aufgeführt wird; — Klein (Ioh. Samuel),
„Nachrichten von den Lebensumständen und
Schriften evangelischer Prediger in allen Ge-
meinen des Königreichs Ungarn" (Leipzig und
Ofen 1789, 8".) Bd. I I , S. 202-212.) Von
Johann's zwei Söhnen war Alexander,
welcher sich auf der Universität zu Rostock
gebildet, nach seiner RĂĽckkehr in's Vaterland
Rector zu Bannovicz und ein gelehrter
Theolog. Der zweite, Johann (ll.), wel-
cher zu Wittenberg studirt hatte, war nach
seiner RĂĽckkehr in die Heimat Prediger zu
Melcsitzc; nachdem ihn der Graf Nadasdi
von dort vertrieben und seiner ganzen Biblio-
thek beraubt hatte, wurde er von dem Freiherrn
von Osztrositz gastlich aufgenommen, dann
wurde er Prediger in Ugroh. Alö im Jahre
1672 die groĂźe Protestantcnuerfolgung in
Ungarn ausbrach, fiel H. vom evangelischen
Glauben ab, bereute aber bald seine That,
floh nach Deutschland und nahm seinen alten
Glauben wieder an. Er starb zu Hamburg im
E,ril. Er beschrieb sein bewegtes Leben in dem
Werke: „Ke^ia. cooli, angULta porta, ai-eta,
via", d. i.HimmelsstraĂźe, enge Pforte, schmaler
Weg. Ach und Weh u. s. w. (gedruckt 1679.
4".). — Johann's (II.) Enkel war der Ritt«
meister Michael (gest. 1733), der Vater des
obigen Feldmarschalls, nachmaligen Reichs»
grasen 3l ndreas (I.) H. Graf 3l ndreas (I.)
war, wie wir aus der Biographie erfahren
haben, mit Franziäcn Fürstin l!ich»on>slN uer»
malt. Aus dieser Ghe entstammen vier Kinder,
die Grafen Johann, Kar l und Andreas,
und Gräsin Mar ia Iosepha. Von allen
drei Söhnen sind Nachkommen vorhanden.
Des Grafen Andreas (I.) erster Sohn, Graf
Johann (geb. 27. Jänner 1733), war seit
8. Jänner 1783 mit Franzisla Grafin Brenner
vermalt. Der Graf Johann war ein aus«
gezeichneter Dilettant in der Malerei; eines
seiner historischen Aquarellgemälde erwarb ihm
im Jahre 1783 die Stelle eines Ehrenmitglie-
des der Akademie der bildenden KĂĽnste in
Wien^Nagl er, KĂĽnstler-Lexikon, V, 490. u.
Mül ler, Die Künstler aller Zeiten und Völ>
ker. I I , 331). Ihr Sohn war Graf Adam
(geb. 1784, gest. 1832), Rittmeister in der
Armee und vermält seit 24. September 1820
mit Dohmma Gräsin von 2er>ulttz. Aus dieser
Ehe stammt das gegenwärtige Haupt der
Familie, GrafVela (geb. 1822), Ritter des
Maltheser' Ordens , Linienschiffs , Capitän, Admirals-Adjutant und Vorsteher der Kammer
Sr. k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Ferdi-
nand Mar. — Des Grafen Bela Schwester,
Gisela (geb. 22. Jänner 1823), war seit
10. December 1842 vermalt mit Wilhelm Reichs»
freiherrn von VM'cm, k. k. Oberstlieutenant,
von ihm geschieden 1830 und wiedervermält
am 3. Juli 1830 zu WĂĽrzburg mit Audolplj
Grafen von 5wdwl,, Bruder des unvergeĂź-
lichen, fĂĽr Oesterreichs Wohl zu frĂĽh (8. Juni
1833) verblichenen Ministers des Innern,
Grafen Franz. — Von den drei Schwestern
deö Grafen Adam, den Grafinen Thevese,
Franzisca und Mar ia , leben noch zwei:
Therese (geb. 1783), vermält in erster Ehe
mit Grafen !^Ma, in zweiter mit dem k. k.
Oberstlieutenant von Grösser,- und Gräfin
Maria (geb. 1. April 1790), vcrmält seit
!0. Mai 1812 mit Joseph Grafen 5cldcrn, ver-
muthlich die KĂĽnstlerin, von der in der Aus-
stellung der Akademie der bildenden KĂĽnste zu
Wien des Jahres 1840 unter Nr. 320 eine
ganz trefflich gemalte Oellandschaft zu sehen
war. — Der zweite Sohn des Grafen An»
dreas (I.), Graf Kar l Joseph lsiehe den
folgenden Artikel) (gest. 24. Juli 18W), war
seit 7. Jänner 1781 mit Numa «Iheresja Gräsin
von A'.'lowntt'Rniliml'sl'.zj (geb. 28. October
1736, gcst. 20. December 1844) vermalt,
welche ihm zwei Söhne gebar.- den Grafen
Andreas Friedrich (geb. 1789. gest. 24.Iäw
ner 1839), Rittmeister, vermält am lu. Sep-
tember 18 U) mit Aluoline Gräsin von Fünf-
kirchm, welche Ehe kinderlos blieb, und den
Grafen Wilhelm (gest. 1819), Major in der
Armee, vermält mit Vlnöara Gräsin Feftclisä
de «lullm (gest. 18. October 1837), aus welcher
Ohc eine einzige Tochter stammt, Gräfin
Julie (geb. 13. April 1818), Sternkreuz.
Ordensdame und vermält seit ili. Februar 1846
mit Fr«u»z Ireiherrn Aot».'!l von Hirzmliil, pen»
sionirter General-Major. — Des Grafen An«
dreaö (l.) dritter Sohn, Graf Andreas (II.)
(geb. 12. Mai 17U4, gest. 18. Juni 1840).
General der Cavallerie, war mit Nana Reichs-
freiin AGler von GlĂĽnmerschwalig (geb. 11. Oc<
tober 1783, gest. 7. October 1834) vermält.
Dieser Zweig blĂĽht noch in einem Sohne,
dem Grafen Gustav (geb. 23. Juni 1801),
Herrn der Herrschaft Szomlak im Arader
Comitate, fort; Graf Gustav ist seit 14. Oc<
tober 1851 vermält mit AlltHlMnu H>.'rlclcndi
von hcrttlend. In den Geschwistern des Grafen
Gustav weichen Kneschke und Nagy lsiehe
unten dieQuellen^ wesentlich von einander ab.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Habsburg-Hartlieb, Volume 7
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Habsburg-Hartlieb
- Volume
- 7
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1861
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 472
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon