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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Page - 176 -
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Page - 176 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7

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Haen unseres Haekel Grundprincipe ausge- führte unwesentlich veränderte Variatio nen seiner Physharmonika, unter welchem Namen das Instrument sich bis auf die Gegenwart erhalten und insbesondere in den unteren Volksclassen eine große Ver- breitung gefunden hat. Gut gespielt macht es wie die Cyther einen weh- müthigen Eindruck. Weder die älteren Musiklexika, noch die neueren eines Schill ing, Gaßner, Schladebach, gedenken unseres Haekel. Der Zammler (Wiener Unterhaltungsblatt, 1821, S t8l), unter der Rubrik: Tonkunst. — Bericht über die allgemeine Agricultur- und Industrie-Ausstellung zu Paris im Jahre 1833, heransg. unter der Redaction uon Dr. Eber- hard A. Ionäk (Wicn 1857/58. Staatsdrucke. rei,8v.) Bd I I I , 27. Classe. Musik-Instrumente, S. 12. Haelszel, Johann Baptist (Blumen» maler, geb. zu Dresden 4712, gest. zu Wien 1777). War ein Schüler des berühmten Blumenmalers Gayot du Buisson, der in Berlin arbeitete, wo sich H. in seiner Kunst ausbildete. Dann begab er sich nach Wien, ließ sich 1748 daselbD bleibend nieder, und wurde 1769 Mitglied der Akademie der bilden- den Künste. Mehrere seiner Gemälde, durchgangig Blumen und Fruchtstücke, theils auf Leinwand, theils auf Kupfer in Oel gemalt und wahre Meisterstücke, befinden sich in der kaiserlichen Gemälde» Gallerie im Belvedere zu Wien. Engert (Erasmus), Catalon der k. k. Gemälde« Gallcrie im Beloederc zu Wien (Wien 1838, Gerold's Sohn, 8".) S. 6l. l>3, C7, ?0, 78, 92, 103. — Krafft (Albrecht), Verzeichniß der k. k. Gelnäldc«Gallcric im Heloedere zu Wicn (Wien 1835. Ä. Pichlcr's Witwe u. Sohn, t>".) Fünfte Aufl. S. 74, 79, 8l, 83. V3. lU9, 123. — Die Künstler aller Zeiten und Völker.... begonnen uon Professor Fr. Müller, fortgcs. uon Dr. Karl Klunzinger (Stuttgart 1860, Ebner und Seubert, gr. 8".) Bd. I I , S. 331. — Naaler (G. K. I>i>.). Neues allgemeines Künstler'Lexikon (Münchm 1837. Verlag von E. A. Fleischmann). Bd. V, S. 494 n^ach Nagler aeb. im Jahre 1700 und gest. 176«). Haen, Anton de (Arzt geb. zu Ieyd en 8.December 1703, nach Anderen 1711, gest. 3. September 1776). Studirte die Arzneiwiffenschaft unter Boerhave, der ihn sehr liebte und wesentlichen Antheil an Haen's Berühmtheit hat. Schon durch zwei Decennien war er einer der gesuchtesten Aerzte im Haag, als er 1734 einem Rufe nach Wien folgte und daselbst Professor der Medicin wurde. Mit H. beginnt in Wien ein neuer Aufschwung der medicinischen Wissenschaft. Nach van Swieten's Tode wurde H. erster Leib- arzt der Kaiserin Mar ia Theresia. In dieser Stellung wirkte er aber noch immer für die Lehrkanzel fort, an der übrigens sein Nachfolger Sto l l in seinem Geiste der Wissenschaft huldigte. Haen, ein Mann offen und gerade, Feind aller Winkelzüge und Förmlichkeiten, wirkte vornehmlich durch die Macht seines Wis« sens, das durch eine reicke Erfahrung eine heilige Weihe erhalten hatte. Ein abgesagter Feind aller Neuerungen, war er ein energischer, leider nicht immer auch vorurteilsfreier Bekämpfer derselben, und seine literarische Thätigkeit besteht zum Theile aus Streitschriften. Seine Werke find: „//«'.^OT'/a a?2a/c)?n/6<?»»i,6H'<3a?no?^/ 1744, 8".). seine Inauguraldissertation, worin er einen merkwürdigen Fall der Verwachsung der Gedärme erzählt; — s oo '^en Feo^-^« sodä. 1743, 8".), ein noch heut' geschätztes Werk ^in vielen Werken als oolioa inotonum aufgeführt^; ä. 1730, 8".);—„ . . .« (Vwäodonaft 1737, 80.); .-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Habsburg-Hartlieb
Volume
7
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1861
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
472
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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