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Hahn 200 Hahn
en, UeZertillnen nnd Grepana-
Ns die Nervenkrankheiten und die ZlUMÜchse
um weichlichen Körper ..." (ebd. 4849,
Beck, gr. 80.).
Oesterr. Militär<Konversations «Lexikon,
herausg. von Hirtenfeld und Dr. Meynert
(Wien, gr. 8°.) Bd. III . S. 21. — Meyer
(I.), Das große Conversations.Lerikon für die
gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr.
Institut, gr.80.) Bd.XIV, S. 721. - Kay ser
(Christian Gottlob), Neues Bücher-Lexikon
(Leipzig. Schumann, 4°.) VII. Theil, S. 379;
IX. TKeil, S. 370; XI. Theil, S. 40«.
Hager, siehe auch: ßlllMr j M . VI,
S. 90^.
ßahlt, Franz Joseph von (Weih.
bischof, geb. zu Würzburg 43. Juli
1699, gest. zu Bamberg 14. Juli
1747). Studierte vorerst in seiner Vater»
stadt die Rechtswissenschaft und erhielt
die akademische Würde, betrieb dann
' das Studium der Geschichte und Archao«
logie und begab sich wissenschaftlicher
Zwecke wegen nach Oesterreich, im be-
rühmten Stifte Melk unter Anleitung
des gelehrten Forschers Hieronymus Pez
seine Studien fortsetzend. Von Melk
begab er sich in die Abtei Göttweih, von
Pez an seinen Laudsmann, den Abt
Gottfried Nessel ^Bd. I , S. 349^.
empfohlen. Dort wirkte er an der Heraus«
gäbe des Olironioon (3ott^io6N8s mit.
Auch lernte ihn daselbst der Reichs-Vice-
kanzler und Coadjutor von Bamberg,
Friedrich Karl Graf von Schönborn,
kennen und fand an ihm Gefallen. H.
wurde Priester und folgte dem Grafen
als geheimer Secretär nach Bamberg,
wo er, als der Graf Fürstbischof gewor«
den, deffen geheimerRath und Referendar
wurde. H. war nun des Grafen steter
Begleiter und Rathgeber, und übte auf
die Reichsangelegenheiten, besonders auf
dem Reichstage, großen Einfluß. Im
Jahre 1734 wurde H. Weihbischof und 1739 Dechant der Sriftsherren bei St.
Gangolph in Bamberg. Seinen Bemü-
hungen gelang es, die Universität in
Bamberg, an welcher bisher nur Philo«
sophie, Theologie und Kirchenrecht vor-
getragen wurde, mit Lehrkanzeln für die
Rechts» und medieinischen Wissenschaften
zu versehen. Mit den bedeutendsten Ge<
lehrten seiner Zeit stand H< in brieflichem
Verkehre und seine Bibliothek, Gemälde-,
Münz- und NaturalieN'Sammlung ent.
hielt namhafte Schätze. Erstere wurde
nach H.'s Tode im Jahre 1756 von den
Gebrüdern Veit in Augsburg gekauft.
^lilouicon <3otkviQ2Q86, xaz. XXIII xioloßi,
§. 36. — Ersch und Grub er, Allgemeine
Encyklopädie der Wissenschaften und Künste
(Leipzig, 4°.) I I . Section, Bd. I, S. 183. —
Zuschauer, herausg. von I . S. Ebers«
berg (Wien, 8«.) 1838, I I I . Bd. S.836. —
Oesterr. Na tional< Encyklopädie, her-
cmsgegeb. von Graffer und Czikann (Wien
1«3:», «".) Bd. I I , S. 477.
Hahn, Johann Georg von (Ethno<
graph). Zeitgenoß. Hahn bekleidet
gegenwärtig den Posten eines kaiserlich
österreichischen Consuls zu Syra in Grie«
chenland. Schon früher hat er durch ein
paar wissenschaftliche Arbeiten, und zwar
„Nemecknngen ülirr tlns Maltesische Alphabet"
(Wien 4831,8<>.) und noch mehr aber durch
sein größeres Werk: „Allianrsische Studien"
(Jena 4834, Munke, 8".) die Aufmerksam»
keit der gelehrten Welt auf
sich gezogen,
und in letzterer Zeit (4858) erhielt er von
der^kais. Akademie der Wissenschaften in
Wien eine Subvention von 2400 Gulden
Oe. Wg. zu einer Reise in die Türkei,
behufs der geographischen Erforschung
der westlich von der bulgarischen Morava
gelegenen Gegenden und der Flußgebiete
der DreSka und Cina Rjeka, und wo
möglich des nördlichen Albaniens. Ein
im 29. Bande der „Sitzungsberichte"
abgedrucktes (Saloniki 46. December
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Habsburg-Hartlieb, Volume 7
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Habsburg-Hartlieb
- Volume
- 7
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1861
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 472
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon