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Haid 204
6" / — „(5in Mann
mit dem Nlllchr"; — „BeNbmndt's Mntw";
— „Nie Geliebte AembrandtV, die letzt-
genannten sechs Blätter sämmtlich nach
Rembrandt ; — „Nie Musikanten",
nach G. Schalken; — „^s ^om>
H?6^s attsnis c^ s Hss ^ss / iss" , nach
F. Mier is. Von seinen Porträten
sind zu nennen: „Nie kaiserliche Familie",
nach Meytens (gr. Fol.); — „Maria
Gheresill" (4c>.)-, — „Joseph II." (4«.); —
derselbe nach I . G. Weinkart (1770.
gr. Fol.); — „Peter II. uan Portugal".
Büste; — „Nie Kaiserin Glisanch", nach
einem italienischen Gemälde; —> „GrnZt
3ndmg, HerW ulln ZaHZen-Ollburg"; —^
„Lllthar Fran^ (5rzlli5chot VW Mmn^", dieses
und das vorige sind Büstenbilder; —
„Tard LaNllen5", nach Reynolds (1764,
gr. Fol.); — „Felbmarschllll Tann", nach
G. Bayer; —
von I . Stoffani (1766, gr.Qu.Fol.);
!", nach demselben (1766, gr. O.U.
Fol.); — „WlliinMan Ml", nach W.
Pohl (1771, radirt, Fol.); — „Fürst
Nünmtz". nach Meytens; — „Feld-
verschall Mntilln", nach M. Miltiz; —
„Martin uan Mqtens", Maler; — „^hn-
Ztoph vnn Miglizzi, Garilinal", nach I . G.
Weickart (1771, Fol.); — /chrat M-
dasiliz", nach Haid's eigener Zeichnung;
— „Narnn unn Fmirten", nach Messer-
schmied, Brustbild auf einem architek.
tonischen Monumente (gr. Fol.); —
„Anna Maria Werner, geborne W d " , nach
einem Gemälde dieser Künstlerin. Auch
stach er noch (1737) sechs Blätter Schil°
der fĂĽr Silberarbeiter (Fol.). H. starb
im Alter von 66 Jahren.
Oesterreichische Na t i ona l « Encyk lopäd ie von Gräffer und Czikann (Wien 1835,
8°.) Bd. I I , S. 478. — Nagler (G. K.
I)l.), Neues allgemeinesKĂĽnstler-Lexikon(MĂĽn>
chen 1837, Fleischmann. 8".) Bd. V, S. 307. —
Heller (Joseph), Praktisches Handbuch fĂĽr
Kupferstichsammler (Bamberg 1823, C. F.
Kunz, kl. 8".) Bd. I, S. 212 snach diesem
wäre H. bereits 1770 gestorben).
id, Joseph Anton (Bildhauer,
geb. zu Taufers im Landgericht Nau«
ders in Tirol zu Anfang dieses Jahrhun-
derts). Lernte anfänglich die Bildhauerei,
zum Theil auch die Malerei, bei Sebastian
Defregger, einem geschickten KĂĽnstler
in Kufstein. 1826 begab er sich auf Kosten
des Innsbrucker National«Museums nach
MĂĽnchen, um sich an der dortigen Kunst,
akadenne auszubilden. Der Herausgeber
des „ Tirolischen Künstler-Lexikons" schließt
seine Mittheilung mit der Bemerkung,
daĂź er drei von H. in Stein gearbeitete
Basreliefs gesehen habe, welche „ein
groĂźes Genie und FleiĂź" zeigen.
Tirolisches KĂĽnstler-Lexikon . . . Von
einem Verehrer der KĂĽnste (Innsbruck 183l),
Fclic. Rauch, 8".) S. 83. — Nagt er (G.
K. Dr.), Neues allgemeines KĂĽnstler-Lexikon
(München 1837, Fleischmann, 8°.) Vd.V, S.5U.
Hlliden auch Hayden, Johann (D o c-
tor derTheologie und Philosophie,
geb.zu Hradisch in Mähren 23. Decem»
ber 1716. gest. zu Ende des 18. Jahr-
Hunderts). 1736 trat er in den Orden
der Gesellschaft Jesu und erwarb die
philosophische und theologische Doctors-
wĂĽrde. Im Orden selbst versah er
17 Jahre das Lehramt aus verschiedenen
Fächern und war mehrere Jahre Prediger
fĂĽr die Studierenden und das Volk; dann
wurde er Schulpräfect und zuletzt Biblio»
thekar am Clementinischen Collegium in
Prag. H< war ein tĂĽchtiger Linguist und
besaĂź auĂźer der KenntniĂź der deutschen
und der classischen Sprachen auch noch
jene der hebräischen, öechischen, franz'ö»
fischen und italienischen. Seine Schriften,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Habsburg-Hartlieb, Volume 7
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Habsburg-Hartlieb
- Volume
- 7
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1861
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 472
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon