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Haim 214 Haimberger
loge der Kunstwerke in der kais. Akademie der
bildenden KĂĽnste 1840, X. Saal, Nr. 361;
1845. I I I . Saal, Nr. 34; 1847, IV. Saal,
Nr. 134; 1852. IV. Saal, Nr. 103. — Cata-
log der Ausstellung des österreichischen Kunst-
Vereins (Neuntes Vereinsjahr, 103. Aus-
stellung, Nr. 66).
HllilN, Joseph Bernhard (Chemi>
ker, geb. zu Lauffen in Bayern nahe
bei Salzburg 20. August 1737, gest.
wann?). Bekleidete die Stelle eines Berg-
rathes und MĂĽnzwardeins zu Salzburg.
Mol l 's „Oberdeutsche Beiträge zur Na<
turlehre und Oekonomie" (1787). deffen
„Jahrbücher für Berg« und Hüttenkunde",
sowie Paula von Schrank's „Abhand»
lungen einer Privatgesellschaft von Natur«
forschern und Oekonomen in Oberdeutsch-
land" (Bd. I, MĂĽnchen 1742), enthalten
mehrere seiner chemischen Untersuchungen
von Mineralkörpern.
Poggendorff ( I . C.). Biographisch.litera-
risches Handwörterbuch zur Geschichte der
eracten Wissenschaften (Leipzig 1859, Ioh.
Ambr. Barth, gr. 8".) Bd. I, Sp. 999.
Haimllun, Joseph (Landschafts,
maler). ZeitgenoĂź. Von diesem noch
jungen österreichischen Künstler waren
einige in Oel gemalte Bilder in den Aus«
stellungen des österreichischen Kunstvereins
(1833) und in der Mailänder Ausstellung
des Jahres 1856 zu sehen, u. z.: „Neuberg
in steiermnck" (1853, März-Ausstellg.,
160 f!.); — „Partie am Munte Ausa"
(1833, April-Ausstellg., 80 fl.); — „5a
— und
Im Jahre 1836 befand er sich, dem
Mailänder Ausstellungskataloge zufolge,
in Venedig.
Ausstel lungs'Cataloge des österreichischen
Kunstvereins, fünftes Vereinöjahr (1853),
März Nr. 49, und April Nr. 42. — Nsxo.
5i2iou<3 äslls oxsrs äi dsNo ^,1'ti xor
1'2Q»o l856 (Ni^no, I>ii-ol^ 1:1. 8°.) s. 17. Haimberger, Anton Freiherr von
(Rechtsgelehrter, geb. 3. Mai 1793
zu Seitenstetten in Niederösterreich).
Erwarb nach beendeten Rechtsstudien an
der Universität zu Wien die juridische
DoctorwĂĽrde und widmete sich dem
Lehramte. Er wurde Professor des römi»
schen Civil» und Kirchenrechtes an der
Lemberger Hochschule und versah 2t) Jahre
das Lehramt, innerhalb welcher er auch
die ĂĽblichen akademischen WĂĽrden des
Decans und Directors der juridischen
politischen Studien, letztere durch 7Iahre,
versah. Dann trat er zum Richteramte
ĂĽber, diente seit 1839 beim galizischen
Landrechte (2 Jahre), 1841 beim Appel-
lationsgerichte(6Iahre) und kam 6. März
1847 als Hofrath deS obersten Gerichts«
Hofes nach Wien. Am 22. Jänner 1832
berief ihn das Vertrauen seines Monar«
chen in den Reichsrath, von welcherWĂĽrde
er am 12^ März 1861, zugleich mit dem
GroĂźkreuze des Franz Joseph-Ordens
ausgezeichnet, in Gnaden enthoben wurde;
frĂĽher schon, am 22. April 1834, verlieh
ihm Se. Majestät das Commandeurkreuz
des Leopold-Ordens, welcher Auszeichnung
statutengemäß am 18. October 1836 die
Erhebung in den Freiherrnstand folgte.
Als Schriftsteller seines Faches thätig, gab
H. heraus: »«/ns
4 Bände (I.60p0ii 1830,
'NLki) 8".), wovon eine deutsche Ueber«
setzung: „Neines rümiöchrg Priuntrecht nach
den Omellen und Zlnslrgnngrn der ullynglichsten
AechtZgĂĽehrten dargeZtellt. Zlnz der wtem. Ausg.
mit BnslltM n. Berichtig. in'Z Nentsche ĂĽber-
wgen nmn Vertnsser". 4 Bde. (Wien 1833,
80.), heraus kam. Dieses Werk, ein
Muster klarer und gediegener Behand»
lung eines schwierigen Gegenstandes,
wurde in Folge deffen als Lehrbuch an
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Habsburg-Hartlieb, Volume 7
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Habsburg-Hartlieb
- Volume
- 7
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1861
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 472
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon