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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7
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Page - 244 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7

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Haller 244 Kuller Generale sich in Innsbruck befanden, ! arbeiteteH. viel für dieselben und meistens Pastellporträte. Von seinen Arbeiten sind zu nennen: in Innsbruck die von ihm restaurirten Gemälde im Portale der Kirche zum h. Kreuz; — „Ner h. Zllsczch" in der Dreifaltigkeitskirche; — der „sterbende lz. Fram Fnuer" auf dem kleinen Altare des Püchler'schen Grabmals auf dem Gottes- acker, auk welchem Bilde sich auch Haller's Monogramm ? ü befindet; — „Ncr h. Gregor" in der Kirche Maria» hilf; — die „3). Mchbnrga" in der Kloster- kirche zu Viecht; — die „Sendnng deZ h. Gentes" in der Spitalskirche zu Hall — und der „H. Iuu" in der Universitätskirche zu Innsbruck. Leider haben Haller 's Bilder zum größern Theile die Lebhaftig- keit und Frische des Colorits verloren. H., welcher in den späteren Jahren sehr leidend war, starb im Alter von73 Jahren. Staff ler (Ioh. Jak.), Das deutsche Tirol und Vorarlberg topographisch mit geschichtlichen Bemerkungen (Innsbruck 4847, Felir. Rauch, 8".) Bd. I, S. 463. — Tschischka (Franz), Kunst und Alterthum in dein österreichischen Kaiserstaatc (Wien 1836. Fr. Beck.gr.80.) S.141, 143,146, 147.149,13l), 263. — Naglcr (G.K. Hr.), Neues allaem. Künstler-Lerikon (München 1837, E. A. Fleischmann). Bd. V, S. 326. — Ti ro lisch es K ü n stl e r«3 e,r ikon (Innsbruck 1830. Felician Rauch, 8".) S. 84. — Außer den zwei genannten Künstlern Johann und Phil ipp sind noch mehrere Künstler Namens Haller und meistens Tiroler erwähnenswerth, u. z. Andre Haller, ein Maler des 16. Jahr« Hunderts in Briren, wie es aus der Aufschrift erhellet, die sich auf den Bruchstücken eines Flügelaltars aus dem Jahre 1313 befindet, der von Bozen dem Nationalmuseum in Inns» brück gesendet worden. Diese Aufschrift lautet: „Ano Tci 1313 Jahr am Sambztag vor Pariolomey ist das Werch geseht und gemackt worden durch Maister Andre Haller Maller zu Briren". lIergl..- Tschischka (Franz), im obbcnannten Werke. S. 139 u. 363. — N a g- ler (G. K. Dr.), im obbenannten Werke, Bo X', 3. 526. — Tirolisches Künstler- Lexikon (Innsbruck 1i>30, Felician Rauch, 8«.) S. 83.^ j — Franz Ha l l er, Maler aus Paffeier in Tirol, welcher im Jahre 1772 den hinteren Plafond der Kirche zu Nrustift im Stubay gemalt. ^Tschischka (Franz), im obbenannten Werke, S. 130 (Artikel Neustift). — Tirolisches Künstler < Lexikon, S. 84. —. Nagler (G. K. Dr.), Neues allgem. Künstler« Lerikon. V, 327.) — Joseph Haller, ein Künstler unseres Jahrhunderts aus Innsbruck der sich unter Langer auf der Kunstakade. mie in München gebildet und dann in Wien gearbeitet hat. Nagler meldet von ihm: „Dieser Künstler malt Historien mit warmen und kräftigen Farben". ^Nag ler (G. K. Dr.) im obbenannten Werke, Bd. V, S. 327.^ — -Michael Hal l er, einZcitgenoß, der im Jahre 1847 in Klosterneuburg, später aber in Wien gearbeitet hat; er malt Landschaften; ausgestellt hatte er im Jahre 1847: „Schloß Writeneck" (80 fi.); — im Jahre 1832 eine „Waldpartie" (220 fl.). In den folgenden Jahren war von seinen Arbeiten nichts mehr zu sehen. ^Aus» stellungs'Cataloge der Akademie der bildenden Künste in Wim vom Jahre 1845. Nr. 193; 1847, Nr. 236; 1852. Nr. 108.) Haller von Hallerstein, Augustin (Priester der Gesellschaft Jesu, Astro- nom, geb. in Krain 18. August 1703, gest. zu Peking in China 1774). Gin Sproße des vormals in Kram blühenden, aber zu Anfang dieses Jahrhunderts erloschenen Zweiges der Haller, die ursprünglich ein nürnbergisches Adelsge- schlecht sind s^iehe unten in den Quellen die Genealogie der Familie Hal les. Nachdem August in 1721 in Laibach die philosophischen Studien beendet, begab er sich nach Wien und trat daselbst im Col» legium bei St. Anna in den Orden der Gesellschaft Jesu. Nachdem er in verschie« denen Ordenshäusern, als zu Leoben, in Wien seine Studien, die theologischen und nebenbei die mathematischen fortsehte, erhielt er 1734 die h. Weihen. Nun kam er nach Temesvär als Leiter des dortigen Collegiums, aber schon im folgenden Jahre wurde er auf seinen Wunsch einer Mission nach Ostindien und China beige.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Habsburg-Hartlieb
Volume
7
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1861
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
472
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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