Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Page - 316 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 316 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7

Image of the Page - 316 -

Image of the Page - 316 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7

Text of the Page - 316 -

Hanke 346 Hanke saale der Olmützer Universität, welcher aber nicht mehr vorhanden, sein soll, gemalt. H.'s Arbeiten zeigen ein nichi gewöhnliches Talent; seine Zeichnung ist richtig und der Ausdruck in den Köpfen der Heiligen besonders glücklich; sein Farbenmischung, welche schon stark in's Grünliche fällt, zeigt ein lebensvolles frisches Colorit. Weder Nagler, noch aber der emsige Aufsucher von Kunst schätzen im Kaiserstaate Franz Tschischka, gedenken Johann Georg's und seiner Arbeiten. Annalen der Literatur und Kunst des Inn« und Auslandes (Wien. Doll. 8".) Jahrg. 1810, I I I . Bd. S. 137: „Ueber bildende Künste in Mähren" >^ in welchem Aufsatze er Haudke genannt wird). — Schmidl (Adolph). Oester- reichische Blätter für Literatur und Kunst (Wien, Sommer's Witwe. 4°.) 1844. Nr. ?3. S. 596. im Aufsahe: „Kunstschätze aus dem Gebiete der Malerei", von Dr. B. Dudik. — Noch ist de6 Johannes Hanke (Priester der Gesell schaft Jesu und Mathematiker, geb. zu Neisse 2. Februar 1644. gest. zu Brünn 24. August 1713) zu gedenken; dieser trat 1664 in den Orden, war Lehrer der Mathematik in verschiedenen Collegien desselben und mehrere Jahre auch Kanzler der Universität Olmütz. Er hat folgende Werke herausgegeben: lontium I^opositionidUL M^Lico tioili iiwätrata" (Oluumoii 1680, 4".). — „Isusdi-Hg LUllilUHtilli iUu5ti-Kt2.s , eivs äo- etlina NoiiVLiuiQ ex Nieoiolo, Laguet, I^ims- dsrFio et a,IÜ8 in ooiQi>SQ<1iui2 i'oäacta 2,0 tabuliä «,ä. oom^utauäuiu Q6os3L2,riil» in- litruota," (KlosUQtig.s 1682, 4°.). — ^^Hy. Äiotio HLtronoinio«. Loikris cloU^uii a,ä 2.Quu,m 1684, 12. ^iiIU" (0Iuwlio. 1683). — „Hoi-o- loFiuiu uoeturnum inaFustieum g.ä elsvatio- Qsm xoli 0loinuesu56lli I>i'2.Ferl56ni st 'WratililkvisuLein" (0Iumuo. 1683, 4«.). — „NxorcitHtio (^Htoxtrioa. äs Iclolo 8psou!i" (^Vratiäi^vi^S 168!», 4«.). sPelzel (Frz. Martin), Böhmische, mährische und schlesischc Gelehrte und Schriftsteller aus dem Orden der Jesuiten (Prag 1786. 8«.) S. 97. — P 0 ggew dorff ( I . C.). Biographisch < literarisches Handwörterbuch zur Geschichte der exacten Wissenschaften (Leipzig 1859, Ioh. Ambr. Barth, Lcx. 8".) Bd. I, Sp. Hanke von ßankenstein, Johann Alois (Bibliothekar und Schrift- steller, sseb. zu Holleschau in Mäh- ren 24. Mai 1754, gest. zu Proßnitz 26. März 1806). Sohn eines Brauers in Holleschau, CaSparH., der jedoch einer adeligen Familie Schlesiens entstammen soll; der Sohn erhielt die erste Erziehung im Elternhause, später, 1788, nahm sich des Knaben sein Onkel Andreas Hanke, Pfarrer zu Bilowitz, an. Johann Alois besuchte 1760 die Schule in Krem. sier, 1761 das Gymnasium in Olmütz, wo er auch 1768 die philosophischen Studien.beendete. Nunmehr widmete er sich der Oekonomie und sammelte prak« tische Erfahrungen zuerst auf der Herr« schaft Odrau, diente 1771 und 1772 auf den zwei Dietrichstein'schen Herrschaf« ten Weißkirchen und Leipnik, 1773 zu Bistritz und zuletzt zu Napagedl. Hier auf dem Schlöffe lernte er bei der Gräsin Cobenzl, der Eigenthümerin, den berühmten Sonnen fels kennen und dessen Bekanntschaft, wie jene seiner geist» vollen Schriften, ließen ihn alsbald sein Vorhaben, in der landwirtschaftlichen Beschäftigung seinUnterkommen zu finden, aufgeben und H. beschloß, die Studien fortzusetzen. Er ging 1773 nach Wien, besuchte die Collegien von Sonnenfels, Hurka, Eibel, Martini, und fand an dem Professor der Geschichte, Math. von H eß einen wohlwollenden Gönne^ der ihn an der ersten Einrichtung der Wiener Universitätsbibliothek, wie auch an dem Gymnasialstudienplane, welcher ben von einer eigens dazu bestellten Commission ausgearbeitet wurde, Theil nehmen ließ. Die Frucht für seine Bemü» hungen blieb nicht aus, am 4. October 1777 wurde H. Custos an der Olmützer Universitätsbibliothek, zugleich lehrte er an er dortigen Ferdinandeisch-Teufenbach'«
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Habsburg-Hartlieb
Volume
7
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1861
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
472
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich