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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Page - 318 -
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Page - 318 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7

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Hanke 318 Hanke 6/6. 6i?6." (ViennQ 1802) 40.), eine gut- gemeinte, aber nicht glücklich ausgeführte Huldigung, dem unvergeßlichen Helden von Aspern dargebracht; — tt") d. i. moralische Sprichwörter, durch wirkliche Beispiele bekräftiget (Ni kolsburg 1804); — „Nemmon drr iilfestrn 5lnm3chen Arknnürn der 5lllui5,chrn Nirchen- grZchichte, Vteratlir nnd Sprachr ans dm s.Zahr- hnnderte" (Ofen 1804). welche Schrift das erste Heft seiner slavisch-literarischen Zeit- schrift ),8Il^v6i!k!i> s^siehe unten die Quel- lens bildet, wovon nach seinem Tode da^ 2. und 3. Heft in Handschrift vorgefun den wurden. Vieles von seinen Arbeiten ist ungedruckt geblieben, als eine „Gcchicht de5Han5?5 Nietrich5wn"; — eine „GrHicht der sihmrtiischrn Be5it^nllhme von Olmvh Ü6V —Isb0", deutsch und böhmisch; — eine Abhandlung „Nrbrr die Vereinigung der Gdrr mit der Mnrch und ilerNanan urlist einem Plane einer nordischen HaMniig5ge5rll5chlckt", welche Arbeit er im Allerhöchsten Auftrage Sr. Majestät des Kaisers auszuführen hatte. Auch hat H. einige Dramen Paul Pole m- kin's aus dem Russischen, und einige gemeinnützige Schriften, wie über das „Zahnen der Kinder", aus dem Fran» zöfischen von Alph. le Roy 11. n. A. übersetzt; die Jenaer Literatur-Zeitung enthalt seinen Nekrolog des Grafen Max Lamberg; der 2. Theil von Hain's freundschaftlichen Briefen an die Akade- miker seine Geschichte der Olmützer Uni» verfität, wovon aber ein fertiges Manu» script in 2 Bänden sich in seinem hand- schriftlichen Nachlasse befindet; andere Aufsätze enthält die „Bibliothek für Den- ker und Männer vom Geschmacke"; schließ« lich ist Hanke der Verfasser eines „Feld- gesanges" für die mährische Legion im Jahre 1800, welchen Erzherzog Karl in mehreren Hundert Exemplaren an die Compagnien der Legion vertheilen ließ, wahrend er den Dichter mit einem huld- vollen Schreiben beehrte. H. starb im Alter von 33 Iahrm. Oesterreichische National - Encyklopä- die, hcrausg. von Gräffer und Czikann (Wicn l806,«".)Bd.II, S.4W. -Anna len der Literatur und Kmi.ft in den österreichischen Staaten (Wien. Ant. Doll. 4«.) IV. Jahrgang (l80ö). 2. Bd. Intelligenzblatt. Juli. Sft. 18— 27: „Biographie". .. Dieselben, I I . Jahrg. (l«03), ,. Bd. S. 254. und IV. Jahrg.(1802), t. Bd. Intellissenzblatt, Februar, S. 9:), das Programm seiner slauisch-literarischen Zeitschrift „slHN'onka,". — Adelstands-Diplom oom 6. Juni l796. — Wappen. Die Hanke gehören einer alten schlesischen Familie an, welche über dritthalb hundert Jahre im Besitze der freien Schulzerei zu -Broßdorf (mährisch Brabanticze) und männlicher wie weiblicher Seits mit mehreren adeligen Familien verwandt ist. Schon im Jahre 1390 war ein Herr von Hanke Landeshauptmann zu Glatz, im Icchre 1716 Franz Ludwig von Hanke und Lilienfeld auf Fuchswinkel und Weißbach Landesält-.ster zu Neisse. Die Tante Hanke's. M^arianna, nämlich die Schwester seines Vaters, war mit Joseph de poule, k. k. Gestüt» meister zu Teschen, vermalt, aus welcher Ehe David de Poule, k. k. Obcrlieutenant bei der deutschen Novelgarde, und I 0 seph de P » ule, k. k. Gubernialrath in Prag, abstammen. Das Wappen weist einen blauen Schild, den ein gewellter mit drei blau gefiederten mit der Spitze abwärts gekehrten Pfeilen belegter Fluß rechts schräge durchströmt. Der Fluß ist oben von neun unter einander (4, 3, 2) gestellten silbernen sechseckigen Sternen, unten von einer natürlichen Eule begleitet. Den Schild bedeckt ein gekrönter, rechtsgestellter offener Turnier« Helm, auf welchem sich drei von einander gekehrte Straußenfedern, die äußersten blau. die mittlere silbern erheben. — Im Jahre 1886 erscheint der Name Ha«kenstein bei der Ausführung eines waghalsigen Unternehmens, nämlich der Einfahrt in die Macocha. Die Macocha, eine merkwürdige Höhle in Mähren, war bis dahin ein vielbesprochener geheimnißüoller Felsentrichter; den Schleier der Erste gelüftet zu haben, dieses Verdienst gebührt dein Herrn von Hankenstein, vormals Officier in der Armee, nunmchrLottocollecteur inBrünn. Am 2l. Sep> tember 1836 9 Uhr Früh stieg Hanken stein
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Habsburg-Hartlieb
Volume
7
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1861
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
472
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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