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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7
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Page - 328 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7

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Oansch 328 Ansch Cata loge der Ausstellungen in der Akademie der bildenden Künste bei St. Anna in Wien von den Jahren 1833, 1836, 1840. 1845, 1850, 1852 und 1856. — Cataloge der Monats« auöstellungen des österreichischen (neuen) Kunst> Vereines 1852: April und October; 1853-. Iän» ner, März. Juni. October. December; 1854: Jänner und Juni; 1855: Februar, März. April, Juni, December; 1856: Februar, März, Mai, November, December; 1857: Februar, März, August, September; 1859: December; 1860: Februar. März. November. — Engert (Eras« mus), Catalog der modernen Schule der kais. kön. Gemälde-Gallerie im Belvedere zu Wien (Wien 1860, Gerold. 8".) S. i3 ^nach diesem, wie nach Krafft geb. !813, nach des Künstlers eigener Angabe 1815; von dem Herausgeber, die« ses Lerikons brieflich um Mittheilungen über seinen Bildungsgang und seine Werke ersucht, ließ H. demselben einige flüchtige Notizen zu« kommen, aus denen er nur die Angabe des oben angeführten Geburtsjahres benutzen konnte *)^j. — Krafft (Albr.), Die-moderne Schule der t. k. Gemälde-Gallerie (Wien 1834, A. Pichlers Witwe, 5".) S. 13.— Bei lagezuM. Auer's poligrafisch« illustrirter Zeitschrift „Faust" 1856, Nr. 23, S. 8. Im Aufsatze: „Die September« Ausstellung des österreichischen Kunstvereines" (1856). Besprochen von Kertbeny. ^Daselbst heißt es S. 8 über Hansch: „Von österreichi- schen Landschaftern dor modernen Schule muß vor Allen Anton Hansch genannt werden. H. besitzt viel Auge für Totalität, ziemlich natürliche und frische Poesie und einen gefäl- ligen Vortrag, dessen Technik auch stets aus- geschliffener wird.") — Daß N aal er dieses Künstlers nicht gedenkt, erklärt sich, indem Nagle r's Lexikon im Jahre 1837 bei dem Buchstaben H stand, in welchem Jahre H. nur noch wenig bekannt war; aber die Auslassung dieses Künstlers in Mül ler 's „Künstler aller Zeiten und Völker" ist ungehörig. — Kata< *) Bei dieser Gelegenheit kann der Herausgeber dieses nahms- und Rücksichtslosigkeit so Vieler, welche auf seine ficlntiiten Zuschriften, worin sie um object iy gehal» ersucht werden, nicht einmal antwurten, und so dem» zongange ausgehalten zu weiden log zur deutschen allgemeinen und historischen Kunstausstellung in München im Jahre 1838, Nr. 767, 773, 784, 804. — Frankl (Ludwig August), Sonntagsblätter (Wien, gr. 8".) I. Jahrgang (1842). S. 337, 471, 861 und 932; — I I . Iahra. (l843), S. 215, 478; — ^. Jahrg. (1840), S. 23, 642; — VI . Jahrg. (1847), Kunstblatt, S. 18. — X. Dusch in seiner kritischen Beleuchtung der Ausstellung in Wien 1842, „Sonnragsblütter", S. 357, schreibt über Hansch: „H. bringt mehre Landschaften, die sich durch Wahrheit, Kraft drr Farben auszeichnen. Jede Partie, jede Einzelheit zeigt vonr Studium der Natur, so wie seine Ideale die schönsten Früchte poetischer Anschauung sind; doch sollte Hansch die Kälte seiner Luft, die oft aus seinen Bildern hervorweht, mitFeid'scher Kunst undFeid'« scher Sonnenwärme zu verscheuchen streben." — Mel ly in seiner Beurtheilung der Aus» stellung im Jahre 1843 sagt von Hansch's Bildern: „ In Bravo ur des VortragK stellt Hansch die meisten Landschafter in Schatten. Ein hohes kühnes Talent, aber hart am Abwege, wo die Kunst von der Manierirtheit Abschied nimmt. So ist es mir erschienen. Leicht möglich, daß ich irre" (Sonntagsblätter 1843, S. 478), und einige Jahre später schreibt Eitelberg er bei Beurtheilung einiger Bilder von Hansch: „Die Gemälde von Hansch sind mangelhaft als Compositionen, glänzend aber manierirt vorgetragen. Auch bei ihnen überwiegt das Detail den Sinn für Harmonie des Ganzen" (ebd 184o, S. 643). Hansch, Michael Gottlieb (kais. Rath und Polyhistor, geb. zu Müggen» tha l bei Danzig 22. September 1683, gestorben, wie vermuthet wird, in Wien um 1732)<DieBeziehungendieses Gelehr- ten zum Kaiserstaate, der Umstand, daß mehrere semer Schriften in Wien gedruckt und die von ihm begonnene Ausgabe der Werke des berühmten Astronomen Keppler durch die Munificenz des Kai« sers Karl VI. möglich geworden, weisen ihm eine Stelle in diesem Lexikon an. H. besuchte in Danzig das Gymnasium, ging 1792 nach Leipzig, wo er 1703 Magister wurde und mit Vorliebe das Studium der Mathematik trieb, zugleich
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Habsburg-Hartlieb
Volume
7
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1861
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
472
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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