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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7
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Hansgirg 332 Fremdenblatt (Wien, 4".) 1861, Nr. 122 und 123 Gunter den Theater» und Kunstnotizen^. — Vortrat. I n Kupfer geschabt von Christian Mayer (Wien 1856, gr. 4".) ^schönes, wohl« getroffenes, meisterhaft gearbeitetes Porträt). Hansgirg, Anton (Professor und Schriftsteller, geb. zu Königgrätz 20. April 1806). Widmete sich nach been- deten philosophischen Studien dem 3ehr< amte, wurde Professor am Gymnasium zu Leitmeritz und dann am k. k. Altstädter akademischen Gymnasium zu Prag. Als Schriftsteller gab er mehreres sowohl in deutscher als öechischer Sprache, nament- lich in böhmischen Zeitschriften heraus; selbststandig erschien von ihm: „ «) d. i. Katalog der öechischen Bücher von 1773 bis Ende 1839 (v llH26 1840/0an Kpurn)'). — Karl Victor (geb. zu Pilsen 3. August 1823). Vielleicht ein Sohn oder Verwandter des obigen, beendete das Studium der Rechts- wissenschaften und trat in den Staats« dienst, in welchem er 1336 die Stelle eines Bezirkscommissärs zu Kaplitz in Böhmen bekleidete, dann zum Kreiscommifsär 3. Classe in Pilsen ernannt wurde und diese Stelle noch im Jahre 1839 inne hatte. Seine Gedichte erscheinen zerstreut in Almanachen, darunter in der „Libuffa" die größeren poetischen Erzählungen: „Gmir Müllllnh" (1834); — „Ma55llt>ll's Fall" (1836); — „Nrr Wme uam Serge Uarkür" (4839); — der Jahrgang 1833 enthält seine „Aemiimrenzen an A5enzel Tllinll5chek"; —selbstständig gab er heraus: „Nie Phybillgnumie der Ztllüt Prng in den Mär?- nnd Zlpriltllgrn Ws" (Prag 1848, Haase Söhne, 8".); — „HrimütZtimmen. Gedichte" (Gitschin 1844, Lex.8<>.), — und „Darbeer- nntl Eichenblättrr. Plletische FeZtgabr;nr Präger Ulldchkchier" (Prag 1838, 2. Auft. 1839, Bellmann, gr. 8o.). 16v.) Vä. I, 3. 57». Hansiz, Marcus (PriesterderGesell- schaft Jesu und Geschichtschreiber, geb. in Kärnthen bei Völkermarkt 23. April 1683. gest. zu Wien 3. Sep. tember 1766). Trat 1698, 13 Jahre alt. in den Orden der Gesellschaft Jesu, in welchem er die Studien beendete, die philosophische Doctorwürde erwarb und dann durch 3 Jahre das Lehramt zu Gratz versah. I n Folge seiner historischen Forschungen von der Pflicht, ein Lehramt zu versehen, entbunden, bereiste er ver> schiedene Collegien seines Ordens, um Materialien für seine Arbeiten zu sam- meln, als: Wien, Neustadt, Krems, Kla- genfurt; erhielt die Erlaubniß, Rom zu besuchen, wo ihm nebst der Benützung der Sammlungen seines Ordens auch die Schätze der anderen Bibliotheken zur Verfügung gestellt wurden; die größte Zeit seines Lebens brachte er aber, mit der Herausgabe seiner wissenschaftlichen Arbeiten beschäftiget, in Wien zu, wo er auch im Greisenalter von 84 Jahren im Herrn entschlief. Die von ihm im Drucke herausgegebenen Werke sind in chronologischer Folge: „ ii 1716 k 1717, .- o.^ 1Z>); — „ . n? 57^7'^" (Viennil.6 1717) . o. I'iF.); — „Dseels 1724) 80.); —
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Habsburg-Hartlieb
Volume
7
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1861
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
472
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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