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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hartmann-Heyser, Volume 8
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Page - 160 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hartmann-Heyser, Volume 8

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Haynau 160 Haynan Weeber von Treuenfeld sgeft. 21. October 4831) hinterließ H< nur eine Tochter, Cloti lde, welche unvermält in Gratz lebt; von seinen übrigen Verwand- ten sei hier noch seiner Schwester gedarbt, ! welcke an den churhessischen Staatsmini- > ster a. D. Freiherrn von Haustein ver« malt ist, und in diesem Jahre (6. März 1861) ;u Caffel mit ihrem Gemale die Feier der „diamantenen" Hochzeit (nach 60jahriger Ehe) begangen hat f^iehe Salzburger Zeitung 1861, Nr. 8.^. l. Jur Piagraphie. Schönhals, Biographie des k. k. Feldzeugmeisters Julius Freiherrn von Hayna u von einem seiner Waffengefähr« ten (Gratz 1853, August Hesse. 2. Aufl. ebd., 8°.). sEine gelungene Darstellung des schwer aufinfassenden Charakters H aNnau's. Schö n- bals hat schon in den „Erinnerungen eines Veteranen" Haynau als einen unbequemen und schwer zu behandelnden Charakter darge- stellt. Diese „Biographie" bestätigt nun diese Ansicht durch eine Menge von Thatsachen. Die Zähigkeit und der Widerspruchsgeist aber, welcher sich bei Haynau gegen seine Vor« gesetzten geltend machte, sprach sich gegen Untergebene und nach Außen nicht als Härte oder Grausamkeit aus, wie vielfältig geglaubt wurde, und hier durch Thatsachen völlig wider- legt wird, sondern als gefürchtete rücksichtslose, ' Gerechtigkeit und Willensfestigkeit, wie sie. als Cardinaltugenden eines Feldherrn erschei- nen und bei den in Ungarn obwaltenden Ver« Hältnissen gewiß nöthig waren. Die Felddcrrn' thätigkeit Haynau 's ist nur skizzirt. Schon« hals findet in den Naturen Haynau's und Blücher's uiel Aehnlichkeit und parallelisirt ihre Charakter. Das treffendste und dabei kürzeste möchte denn doch der alte Helden, marschall Nadetzky über Haynau gesagt haben, als er rief: „Haynau ist wie ein Rasirmesser, nach gemachtem G c« brauche muß man es in's Futteral legen", welcher geistreiche Ausspruch nach der Hand folgendermaßen: „Haynau ist wie ein Schwert, nach gemachtem Gebrauche muß man es in die Scheide stecken", verballhornt wurde.) — Strack (Joseph), Die Generale der österreichischen Armee. Nach k. k. Feldaeten und anderen gedruckten Quellen (Wien 1830, Ios. Keck und Sohn, kl. 8".) S. 288. — O c sterr. M i l i t ä r«K o n o ersatio n 5 - L e,ri< kon. hcrausg. von I . Hirtenfeld (Wien 1830). Bd. I I I , S. 99. — Hirten feld (I.), Der Militär-Maria Thcresien-Ordm und seine Mitglieder (Wien 1837. Staatsdruckerei, 4«.) S. 1ä98, 1410. 1752, 1753. — Al lgemeine Zei tung (Augsburg, Cotta, 4«.) 184!), Nr. 197: „Haynau's Lebensbild". — All« gem eine Thcaterzeitung, herausg. von Ad. Bäucrlc (Wien, 4°.) 47. Jahrg. (1833), Nr. 61, S. 254: „Nekrolog"; Nr. 63: „Leichenfeier". — Dieselbe 18.10. Nr. 167. S. 666: „Haynau's letzter Armee-Vefehl". ^Leioer führt Schönh als dieses Aktenstück und seine Erwiderung auf den Artikel in der „Oesterreichischen Neichszeitung" vom 10. Juli 1850, welcher seine Enthebung erläutert, und welche beide hier abgedruckt stehen, nicht an. Sie sind beide bemerkenswert!).^ — Der Freischütz (Hamburger polit. Blatt. Fol.) 1853. Nr. 35.- „Haynau". ^Daselbst heißt es: „Kein Geschichtschreiber künftiger Tage wird Haynau so wie T i l l y rein brennen können. Seine Thaten liegen offen vor: Brescia und Arad sind Blutzeugen wider ihn.. . . Als Soldat hat er große Verdienste und auch als Mensch war er, wie man rühmt, nicht ohne gute Eigenschaften; aber wie uiel Mensch- liches hatte denn Haynau eigentlich an sich?"^ — Europa, hcrausg. von Gustau Kühne (Leipzig. 4".) 1853, Nr. 74, S. 589 Anläßlich der Schrift von Schünhals^. — Meyer (I.), Das große Convm'ations-Lerikon für die gebiloeten Stande (Hildburghausen, Bidliogr. Institut, gr. 8".) Suppl. Bd. H l , S. 1332. — Beilage zur Augsburger Postzcitung 1853, Nr. 243. S. !>?<). — Brockbau s' Convcrsations-Lerikon (l o. Aufl.) Bd. VI I , S. 520. - Unsere Zeit. Jahr- buch zum Conversations-Levikon (Leipzig l857. Brockhaus, gr. 8".) Bd. I, S.415. — Steg er (Fr. i)i-.), Grgänzungö'E»n>.'ersations'Lerikon (Leipzig und Meißen 1850. Goedschc, gr. 8".) Bd. V, S. W. — Der österreichische Volks böte (Wien, bei Pichler), Kalender für 1855 (I I I . Jahrg.) S. 6. — Gallerte denkwürdiger Persönlichkeiten der Gegenwart. Nach OriginalzeiÄMmgen, Gemälden, Statuen, und Medaillen (Leipzig, I . I . Weber, Fol.) Sp. 20. TafelXXVI, Porträt. — Kertb cny (K. M.), Silhouetten und Reliquien (Wien und Prag 1861, Kober und Markg.) I. Serie. S. 225. sKertbeny entwirft ein lebendiges Bild dieses soldatischen Originals, das wenig gekannt, ungekannt verlästert, und von S ch ö n« kals am richtigsten erfaßt und dargestellt
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hartmann-Heyser, Volume 8
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Hartmann-Heyser
Volume
8
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1862
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
514
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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