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stantischer Eltern, der sich dem Schulfache
widmete, von 1718—1741 die Stelle
eines Conrectors, von 1742—1747 jene
eineS Rectors am evangelischen Gymna»
sium zu Oedenburg in Ungarn bekleidete,
und sich namentlich durch die treffliche
lateinische Sprache, deren er sich in seinen
Schriften bediente, auszeichnete. Von
seinen Schriften, theils pädagogischen,
theils oratorischen Inhaltes, sind zu er«
wähnen die „ s's^sns?ns)?ii??-z'a^s6" über
mehrere grammatische.syntaktische und pro»
sodische Gegenstände, als: ,,/)s 9«
1741, 8".), wel<
ches noch in den dreiĂźiger Jahren dieses
Jahrhunderts als Schulbuch zu Oeden»
bürg eingeführt war. Seine Reden, Ab«
Handlungen und Huldigungsschriften zählt
Veszprömi in dem in den Quellen ge-
nannten Werke auf, aus denen hier ange-
führt werden: „
(Vitsnid. 1718); —
1723, 40); —
ii" und)
diese
und die vorige, abgedruckt in den
8ooikt2.tiL latinak «Itznenäis". I n Hand«
schrift hinterlieĂź er und wird in der Biblio-
thek des Oedenburger evangelischen Gym»
nasiums aufbewahrt: sein „^s^- Hsm-
7-". Dieser Daniel H. ist nicht zu ver- wechseln mit Samuel Hajnäczi, dessen
frĂĽher schon (Bd. VII, S. 229) gedacht
worden.
aläoii
uiLN3i2 rootori^uZtg, solvit (^6U2. l747, so.).
— Oertel (Iuh. Gottfr.> Die wohl und mit
Ruhm vor Gott abgelegte Rechnung eines zur
Ruhe gehenden Schulmannes bey volkreicher
Leichenbestattung Herrn D. Hayn <5 czyu. s. w.
(Jena 4747. 4«.). — 5^/,,'emi ^Hte?üan),
Zlieoincta, iuEälcolam Huu^3,i-i3.ti er I'i-au-
äiivHüiks LioFi^^il», (I^i^Lias 1774, oluoiui
soinmsria,, später ^isnna.s 1778, Ir^ttnei^,
80.) Osntui-iH altsra, pars prioi-, 8. l24 und
1!i3 in der Anmerkung. — Erschund Gruber,
Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und
KĂĽnste, I I . Section, I.Theil, S.267.
Haynoczi, siehe auch: Hajnöczi,
Samuel Md. VII, S. 229^.
ßaza, Joseph von Cupertino (Mi»
norit und Musiker, gest. zu Prag
23. Juni 1760). Trat in den Orden der
Minoriten, und da er ein großes musika«
lisches Talent besaĂź, nahm er Unterricht
im Generalbasse bei seinem Ordensbruder,
dem berĂĽhmten Organisten Bohuslav
Czernohorsky (gestorben auf einer
Reise nach Italien um das Jahr 1740)
und Do minik Czern)' (geb. 3O.Octo»
ber 1730, gest. 2. März 1760), welch'
Letzterer auch ein ausgezeichneter Kirchen»
componist war, dessen Werke noch heut»
zutage in den Prager Kirchen vorgetra»
gen werden. Haza selbst bekleidete meh«
rere Jahre hindurch die Stelle des RsFSnL
okori im Kloster seines Ordens, und
brachte nicht nur fremde Kompositionen
zur AuffĂĽhrung, sondern componirte selbst
mehrere bedeutende musikalische Werke.
Die JahrbĂĽcher seines Klosters rĂĽhmen
die Verdienste, welche er sich um die Kir<
chenmuslk erworben hat.
Dlabacz (Gottfried Johann), Allgemeines histo»
risches Künstler'Lerikon für Böhmen und zum
Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag
t8l6, Gottl. Haase, 4".) Bd. I, Sp. 583.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Hartmann-Heyser, Volume 8
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Hartmann-Heyser
- Volume
- 8
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1862
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 514
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon