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Hegediw
welcher ihn schon ein Jahr spater der
Tod erlöste.
> 1860, Ni'. 87, 8. 693: „VsFa.
8. 142 ^uit seinem und seiner Gemalin Por-
träte im Holzschnitts. — Vk3urnai) iu^8äF
^859, ^lr. 42 : „UsFSäüs I^^OLUs" smit dem
Porträte von Lina Hegedüs^. — Dasselbe
Vlait 1860, N>. 4i, s. 492: IlsFoäüä La-
'^03N6 8ir6inI6k6 a. I?63ti taniLtödsn. d. i.
Grabdenkmal der Gemalin HegedĂĽs' auf dem
Pesther Friedhofe ^mit der Abbildung des
Denkmals^. — Daniü?^ ^6.rs«/), ül^F^^i-
6l«ät! kioF622ita Icot.Lt, d. i. Ungarische
Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschrei-
bungen. Zweiter, den ersten ergänzender Theil
(Pesth18!i8, 80.) S. il13. — Pesth'Ofner
Lokalblatt 1836, Nr. 220 Mer sein StĂĽck
Ludwig der Große und sein Zeitalter). —
Arader Zei tung 1860, Nr.!>9. — Porträt.
AuĂźer den bereits angefĂĽhrten Holzschnitt-Por-
träten ist auch ein größeres lithographirtes Blatt
vorhanden mit der Umschrift: Ilogüäüä «a-
lacl, d. i. Die Familie HegedĂĽs (Wien 1569,
Reissenstein und Nösch, Fol.) fes stellt ihn,
seine Frau und seinen Knaben vor^.
ßegcdi'is, Samuel (Protest. Theo«
log und lyrischer Dichter, geb. zu
Uj - T 0 rda in SiebenbĂĽrgen 26. August
1781, gest. 29. April 1344). Sein Vater
war kön. Advocat, und den ersten Unter-
richt erhielt der Sohn im Elternhause; im
Alter von 10 Jahren kam er in's Enyeder
Collegium, wo Adam Herepei, Michael
Benke und Franz Benkö seine Lehrer
waren. Im Alter von 20 Jahren verlor
er den Vater und muĂźte Erzieher werden;
als solcher lernte er bei einem Ver>
wandten seines Zöglings Herrn Andreas
Szentkereszti kennen, der sein zweiter
Vater wurde und an seiner Ausbildung
wesentlichen Antheil nahm. 1803 wurde
H. im Collegium zu Enyed ordentl. Lehrer
der Poesie. 1806 zweiter refer. Prediger
daselbst. 1807 ging er auf die Universität
nach Göttingen, wo er zwei Jahre blieb Hegenbart
und nach seiner RĂĽckkehr in die Heimat,
1810, einem Rufe nach Klausmburg als
Prediger folgte, worauf er 1812 Pro-
fessor der Theologie ebenda wurde. Als
1814 Adam Herepei starb, ward He-
gedüs in Enyed Lehrer der röm. Lite-
ratur, der Aesthetik und der Geschichte.
13 Jahre laug bekleidete er diese Stelle,
bis er 1829 nach Klausenburg zu seinem
theol. Lehrstuhle zurĂĽckkehrte. 1830 ging
er nach Torda und 1836 nach Broos
als Prediger, an welch' letzterem Orte
er bis an sein Lebensende verblieb.
Seinen BemĂĽhungen verdankt Gnyed
seine Druckerei; nichtsdestoweniger ist der
größte Theil seiner literarischen Arbeiten
ungedruckt; im Drucke erschienen seine
Predigten und seine „5osia/ ^>e5ött/")
d. i. Poetische Versuche, 2 Bde. Mausen-
burg 1837). Die ungarische Akademie
hat ihn zum correspondirmdm Mitgliede
ernannt.
lr6k. I^Qtrajx-FMitem^n)', d. i. Ferencz
und Danie l ik , Ungarische Schriftsteller.
Sammlung uon Lebensbeschreibungen (Pesth
l8U6, Gustav Emich, 8".). — Noch ist
eines Johann HegedĂĽs, der um die Mitte
deö »urigen Jahrhunderts lebte, zu gedenken.
Dieser beendete die Schulen zu Särospatak
und begab sich zur höheren Ausbildung nach
England, wo er sich längere Zeit aufhielt.
Durch den Druck veröffentlichte er ein Werk
von Alexander Grosse in ungarischer Ueber-
setzung, betitelt: „Neuntel i^2i>äF tüses
oäsiopa«, d. i. Die Feuersaule der himmli-
schen Wahrheit; ferner: „I.slki iirbdsnäa.",
d. i. Geistige Prebende; „s^ülitck uazli
52äma.", d. i. Die Heiligen auf alle Tage des
Jahres, und „LidUa tanui", d. i. Die Zeugen
der Bibel, welche sämmtlich in Utrecht um
1748 erschienen sind.
Ăźegenbltrt, Franz (I.) (Musikus,
geb. zu Gersdorf in Böhmen 10. Mai
1818). Da er gute Anlagen fĂĽr die
Musik zeigte, kam er, 13 Jahre alt. 183 l
in's Konservatorium zu Prag, und lernte
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Hartmann-Heyser, Volume 8
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Hartmann-Heyser
- Volume
- 8
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1862
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 514
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon