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Hermann 387 Hermann
berĂĽhmten Kupferstichkenners Adam von
Bartsch ss. d. Bd. I, S. 171) sagt von
ihm, daß „kein Restaurator, die er bisher
kennen gelernt, der Vollkommenheit nahe
aekommen sei, welche man inHermann's
Werken bewundert, und die ihn auf die
Stufe eines KĂĽnstlers erhebe, welcher in
seiner Art als einzig angesehen werden
könne".
Kunstblatt (Stuttgart, Cotta,4".) Jahrg.
l82l. Nr. ?4, S. 294: „Biographische Notizen
ĂĽber Johann M. von Hermann, Kupferstich-
Restaurator. Von Prof. Spath". — Nagler
(G.K. I>r.), Neues allgemeines KĂĽnstler-Lexikon
(München. Flcischmcmn. 8°.) Bd. VI, S 126.
— Porträt. Lithogr. von H. Dragenoorff
1838 (MĂĽnchen, Fol.), HĂĽftbild.
Hermann, Joseph, siehe: Hermann,
Michael Cajetan sin den Quellen S. 394,
Nr. 11).
Hermann, Leonhard, siehe Ebenden»
selben sin den Quellen S. 391, Nr. 12).
Herrmanu, Leopold Franz (Arzt,
geb. zu Wien 3. Juni 1783, gest.
ebenda 10. Mai 1839). Studirte in
Wien, wo er das Gymnasium bei den
Pkaristen, die philosophischen Schulen
an der Universität besuchte und sich
dann dem Studium der Arzneiwissen»
schaft widmete. 1808 erhielt er die Do<
ctorSwĂĽrde und ĂĽbte die Armenpraris auS,
seine Studien im allgemeinen Kranken»
hause fortsehend. Im Kriegsjahre 1809
besorgte er eine Abtheilung des Militär«
spitals in Wien, und wurde dafĂĽr 1813
mit der goldenen Civilehrenmedaille
ausgezeichnet. Im genannten Jahre be«
gann er seine unentgeltlichen Vorträge
über Gesundheitslehre und Volksmedi»
cin; 1814 supplirte er den Professor
Langmayer und versah eine Spitals»
abtheilung als Primararzt; 1813 wurde
er Professor der theoretischen Medicin
für Wundärzte; 1818 supplirte er für dieselben die medicinische Klinik; 1832
war er Secretär der medicinischen Se-
ction bei der Versammlung der deutschen
Naturforscher in Wien, und 1834 wurde,
er Professor der Pathologie und Phar«
macie fĂĽr Aerzte. Im Drucke gab H.
heraus: das „Sqätcm der praktischen A^nei-
mittellchre". 3 Bde. (Wien 1824—1830,
Wallishauffer, gr. 8".) H. starb im
Alter von 34 Jahren.
Oesterreichische National«Encyklopä.
die von Gräffer und Czikann (Wien 1835,
8«.) Bd. VI und Suppl. S. 480. — Neuer
Nekrolog der Deutschen (Weimar, B. F.
Voigt). XVII. Jahrgang (<839), S. 1149,
Nr. 909.
Hermann, Lucas, siehe: Hermann,
Michael Cajetan » den Quellen S. 391,
Nr. 13).
HenllllltM, Martin Ritter von
(Oberst und Commandant des Militär-
gestütes zu Radautz, geb. zu Mezö«
hegyes in Ungarn 1788, gest. zu Ra»
d autz in der Bukowina 6. März 1857).
Trat am 1. September 1804 als Ge»
meiner in das k. k. Militärgestüt zu
Mezöhegyes, in welchem er am 18. No»
vember 1807 zum Wachtmeister vor«
gerĂĽckt war und am 16. Mai 1809 ins
Infanterie<Regiment Freiherr Vukafso»
dich Nr. 48 ĂĽberseht wurde. Durch seinen
in der Schlacht bei Aspern bewiesenen
Muth hatte er sich die Fähnrichsstelle
(22. Mai 1809), bei Wagram die des
Unterlieutenants erfochten, kam im Juli
d. I . als Nnterlieutenant in das Husza-
reN'Negiment Hessen«Homburg Nr. 4,
aber am 11. Mai 1811 in gleicher
Eigenschaft ins Militärgestüt zu Mezö-
hegyes zurück, wo er am 16. März
1821 zum Oberlieutenant vorrĂĽckte. Als
solcher kam er am 1. September 1823
in das k. k. Militärgestüt zu Radauh in
der Bukowina, wurde am 16. Juni 1824
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Hartmann-Heyser, Volume 8
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Hartmann-Heyser
- Volume
- 8
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1862
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 514
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon