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Hermann 39» Hermann
(Johann), Nachrichten von SiebenbĂĽrgischen
Gelehrten und ihren Schriften (PreĂźburg
1785, Weber und Korabinski, 3".) S. 164.
— SoT-cknz,! 5^62?s«8^, Usuwria, TuQF3.ro
ium, st ?rovwoiaUuiQ soi-ixtis säitis noto-
rnin (VionuKy 1776, H.nt. I^os^s,
I>ar2 I I , ?. 103. — Ersch und Grub er,
Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften
und KĂĽnste, I I . Section. 6. Theil. S. 262.)
— 3. Franz Herrmann, Zeitgenoh, gebürtig
aus Böhmen, Realschullehrer, von dem Wahl-
bezirke Wamsdorf in den böhmischen Land-
tag und aus diesem in das Abgeordnetenhaus
des österreichischen Reichsrathes gewählt.
Ueber seine Thätigkeit als Abgeordneter ist
zur Zeit nichts bekannt; als Schulmann hat
er mehrere Fachschriften herausgegeben und
zwar: „Die Freischreibübungen in der
Volksschule. Eine Sammlung von Aufgaben
mit methodischen Erläuterungen". 1. Heft
(Prag 1856, Temvsky. 8°.); — „Deutsches
Lesebuch. Eine Grundlage fĂĽr den Sprach
unterricht". 2 Theile (ebenda 1. Theil fĂĽr die
l. Classe in 3. verm. Aufl.; 2. Theil fĂĽr die
.2. Classe in 2. verm. Aufl.); — „S am m»
ung von zwei- und mehrstimmigen Liedern
fĂĽr Schuld. Haus und Leben" (3. Auflage.
Prag is56, gr. 8".); — „Die deutsche
Schreibung und Satzzeichnung, wie
sie in
den im Kaiserstaate Oesterreich vorgeschrie>
benen Schulbüchern angenommen ist" (2. ver»
mehrte Aufl., Prag 1856); — „Der Sprach«
und Sachunterricht in der Mittelclasse der
Volksschule" (ebenda 1839. 8».). — 4. Franz
Rudolph Hermann (geb. zu Wien 1787,
gest. zu Breslau 8. April 1823). Privat»
gelehrter, der die philosophische DoctorwĂĽrde
erhielt und mehrere schöngeistige Arbeiten ver»
össentlicht hat, darunter eine dramatische Bear«
beitung der Nibelungen in 3 Theilen, Theil I :
„Der Nibelungen Hort"; Theil I I : „Sieg<
ftied"; Theil I I I : „Chriemhilden's Rache"
(Leipzig 1819, 8«.); — „Rittersinn und
Frauenliebe. Erzählungen und Sagen" (ebenda
1820); — „Ideen über das antike. roman«
tische und teutsche Schauspiel" (Breslau 1820);
— „Karlsbrunn. Ein Gedicht" (ebenda 1820).
Außerdem enthalten das Taschenbuch „Urania",
„Der Gesellschafter" von Gubih und andere
Zeitschriften Gedichte von ihm. Ueber seine
Lebensumstände ist nichts Näheres bekannt.
sNeuer Nekrolog der Deutschen (Ilmenau
1824- Voigt, 80.) I. Jahrg. (1823). S. 898.
— Raßmann (Christ. Friedr.), Pantheon
teutscher jetzt lebend« Dichter (Helmstadt 1823), S. 136. — Raßmann (Chr. Friedr.).
Literarisches Handwörterbuch der verstorbenen
teutschen Dichter (Leipzig 1826. Iauffer).
S. 392. — Ersch und Gruber, am be-
zeichneten Orte, I I . Sect., 6. Theil, S. 263).
— 5. Georg Hermann von (geb. zu Krön.
stadt in SiebenbĂĽrgen 29. September 1737,
gest. ebenda 3l. Juli 1807), Schriftsteller'
bekleidete vordem die Stelle des Kronstädter
Stadthann und war zuletzt königlicher Rath.
Von ihm sind im Drucke erschienen: „Ueber»
ficht der Grundverfassung der sächsischen
Nation in SiebenbĂĽrgen (Wien 1792, 8".);
— in der „Siebenbürgischen Quartalschrift":
„Verhältniß der Stadt Kronstadt gegen die
umliegenden Dörfer" (Bd. VII , S. 247 u.
283); — „Vom Entstehen der Stadt Kron-
stadt" (ebenda S. 299); — in den Sieben«
bürgischen Provinzialblättern: „Ueber die Ge«
richtsbarkeit der ersten Kronstädter" (Bd. I,
S. 23). ^Annalen dcr Literatur und Kunst
des In« und Auslandes (Wien, Anton Doll,
8".) Jahrg. 1810. Bd. IV, S. 531. — Sie«
benbürgische Provinzialblätter(Her»
mannstadt, o. Hochmeister, kl. 8«.) IV. Vd.
(18l3) S. 63.^ — 6. Heinrich Herrmann.
Maler, der 1833 bis 1840 in Wien gearbeitet
und in der Ausstellung des Jahres 1835 ein
„Früchtenstück" inOel gemalt; — in jenen von
1836 und 1840 zwei „Stillleben": „Küchen«
geräthschaften" ausgestellt hat. ^Katalog der
Ausstellungen vom Jahre 1835 (Wien, A.
StrauĂź' sel. Witwe, 8".) S. 11. Nr. 17;
1830. S. 1i. Nr. 32; 1840, S. 9. Nr. l6.) —
7. Johann H ermann, war zu Anfang dieses
Jahrhunderts, 1803, Director der Hauptschule
zu Pardubih in Böhmen und obrigkeitlicher
Aufseher der Landschulen dieser Cameralherr«
schaft. Zu gleicher Zeit war er Porträtmaler,
und sind von ihm mehrere Pastellporträte
von trefflicher Arbeit vorhanden. s^Dlabacz
(Gottfried Ioh.), Allgcm. histor. Künstler»
Lerikon für Böhmen und zum Theil auch für
Mahren und Schlesien (Prag 1813, Haasc,
kl. 40.) Bd. I, Sp. 6lS. — Nagler (G. K.
Vr.), Neues allgemeines KĂĽnstler < Lexikon
(München 1838, E. A. Fleischmann, 8«.)
Bd.VI, S. 127.^ — 8. Noch ein Herrmann
desselben Namens Johann, war in den
Jahren 1828—1840 Porträtmaler in Wien;
in den Ausstellungen der Jahre 1828, 1834,
1836 und 1840 waren mehrere Oelporträte
seiner Hand zu sehen. ^Ausstellungs<Ka<
taloge vom Jahre 1828: S. 18, Nr. 129;
S. 19, Nr. 144; — 1834: S. 34, Nr. 396;
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Hartmann-Heyser, Volume 8
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Hartmann-Heyser
- Volume
- 8
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1862
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 514
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon