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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hartmann-Heyser, Volume 8
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Page - 411 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hartmann-Heyser, Volume 8

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Seyfeld 414 Jahre 4828 auf dem Burgtheater zum Gastspiel zugelassen wurde. In Dresden, wo H. vor seiner Neise nach Wien mit Beifall gastirt hatte, wurde ihm von Baron von Lütt ich au der Antrag gemacht, bei der Hofbühne einzutreten; H. bat sich aber aus, erst nach seinem Wiener Gastspiel sich entscheiden zu dürfen. Im August 1828 betrat er als Gast das Hofburg-Theater als KarlBaumin „ Reue und Ersah" von Vogel; als Grün au in „Welche ist die Braut" von Frau von Weissen« thurn; und als Willnang in „Selbst, beherrschung" von I f f land, undreiste mit einem Engagementsantrage nach Hamburg zurück, wo mit Ostern nächsten Jahres sein Engagement endete. Im April 1829 trat er abermals in Wien als Gast auf in sechs Rollen: Belcour im „Westindier" von Cumberland; Loring in „DieUnvermälte" von Kotz e- bue; Carlo in „Die seltsame Audienz" von Lippert; Van der Husen in „Armuthund Edelsinn" von Kohebue; Eduard Rapid in „Schneider und Sohn" von Schrob er; Fritz Böttcher in „ Kind der Liebe" von Kohebue. Nach Beendigung seines Gastspiel.eS wurde er engagirt und im Jahre 1831 wirkliches Mitglied. Schreyvogel war ihm ein. treuer väterlicher Rathgeber und beschäf« tigte ihn außer in jugendlichen Liebhabern und BonvivantS auch in Rollen, welche in das Charakterfach gehörten. Leider ward Schrey Vogel im Jahre 1332 schon vom Theater entfernt. Korn blieb bis zu seinem Tode H.'s treuer Freund. Bis zum Jahre 1830. wo die Direction an Laube übertragen wurde, war H. eines der stark beschäftigten Mitglieder der Wien er Hofbühne. Ein Sohn und eine Tochter Herzfeld's haben bereits die Laufbahn des Vaters betreten. Meyer (I.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen «33, Bibliogr. Institut, gr. 8".) I I I . Suppl. Band. S. 138t. — In Pierer's „Univer- sal'Iexikon", wie im vorgenannten Mayer'« schen steht: „Herzfeld von jüdischen Eltern", das ist falsch. Herzfeld's Vater war Pro« testant und seine Mutter Katholikin. Adolph H. ist Protestant. — Ueber Herzfeld's Vater und Mutter siehe.- Ersch und G ru» ber, Allgemeine Encyklopädie der Wissen- schaften und Künste, I I . Section, 7. Theil, S. 509. — Karl Lebrun in Blum's und Herloßsohn's „Allgemeinen Theater.Lexi' kon" charakterisirt Adolph H. folgendermaßen: „Vorzugsweise neigte sich H. zum Lust« und Schauspiele hin, und entwickelte schon früh- zeitig ein keckes Talent zu komischen Charak- terrollen, besonders zu modernen Gecken und dergleichen. I n diesem Fache wird er auch vorzugsweise, sowie in dem — eleganter junger Weltmänner, als Mitglied des Burg» theaters in Wien beschäftigt." ßerzillger, Anton Freiherr von (Feldmarschall.Lieutenant, geb. zu Stuhlweissenburg in Ungarn im Jahre 1796). Trat 1813, 17 Jahre alt, im Infanterie>Regimente Nr. 32, damals Fürst Eßterhäzy, jetzt Erzherzog Franz Ferdinand d'Este, als Cadet ein, wurde am 1. November d. I . zum Fahn« rich befördert, wohnte als solcher der Belagerung von Belfort, den Affairen bei Mayon, St. Georges de Reneins, Villefranche sur Saone bei; am 14. Fe> bruar 1813 zum Unterlieutenant ernannt, erhielt er bei der Einnahme von Lyon eine schwere Wunde. Noch im nämlichen Jahre war er bei der Erstürmung von Fort l'Ecluse thätig. Im Jahre 1821 machte er die Campagne nach Piemont mit, wurde am 1. März 1828 zum Ober» lieutenant, am 13. März 1831 zum Capitän im Infanterieregimente Nr. 23, Baron Trapp, jetzt Freiherr vonMamula, und am 1. August 1832 zum wirklichen Hauptmann befördert. Am 17. März 1837 außer seinem Range zum Major
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hartmann-Heyser, Volume 8
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Hartmann-Heyser
Volume
8
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1862
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
514
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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