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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Volume 9
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Page - 394 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Volume 9

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Wbner 394 Mbner (Mailänder Journal, kl. Fol.) 1556, S. 8? j>ach diesem geb. 2l>. December 1«N; auf S. «8 H.'s wohlgetrosseneö Porträt). — Il lustr i r te Zeitung (Leipzig. I . I . W^ber, Fol) XXXIII. Bo. (1859). Nr. 8^6. T. t«0 sauf 2. i7i> H.'s unädw licht s Porträts. — Frunkfurter Iourna l 186l. Nr. 180. ?83. 1i>l, 22j, in den Bei- lagen und Korrespondenzen aus Wien. — Didaskalia (Frankfurter Unterhalt. Blatt. 4".) 1854. Nr. 7<> serzählt eine täppische Anecdote. in welcher Hübner, der bereits eine verheirathete Tochter hat. als Jung- geselle ausgegeben wird^j. — Presse (Wie» ner polit. Blatt) 1859, Nr. 271. — Nou- 6irc!ctil»n ll« ^Vl. 16 Dr. I loel«!- (I':n-i« 18.10 «>t ^<.tj., 8".) ^om. XXV, ?,. 3">9. — Porträt. Mit Facsimile Stahlstich uon A. Weger in Leipzig (Leipzig l8ö<). 4".). — Frei Herrn» Diplom vom L. Mai 1854.— Wappen. Im rothen Schilde ein aufgerich- teter silberner Löwe mit ausgeschlagener rother Zunge rechtswartö schreitend und in den Vorderpranken einen natürlichen Hol;» stock ucn fünf Knoten, wovon drei rechts und zwei links glrichwrii uon einander stehen, vor sich pfahlweise tragend. Den Schild bedeckt die Freiherrnfrone mit einem in's Visir gestellten Helme, aus dessen Krone der Löwe des Schildes rechts gekehrt mit erhobenem Knotenstoctr emporwächst. Napveufar- den: Noch und Silber. Schi ld h alter. Zwei wilde Männer mit grünem Laub begränzt und beschürzt, deidc mit Keulen bewaffnet. Wahlspruch. Auf rothem Bande in silber« ner Schrift die Hora^ischen Worte: /I>ua- <>l'm ^op.^-iri-l. — Stand der Familie. Freiherr von Hü bne r war seit 8. April 1834 mit Nana von Mal (gest. l». Juli 1844) ver» malt. Aus dieser Ehe stammen zwei Söhne und zwei Töchter. Erstere: Naphael Ernst Ignaz (geb. 23. October 1838). Attachu bei der k k. österreichischen Botschaft in Nom, Alexander Kar l Joseph (geb. 14. December 1839). k. k. Oberlieutenant bei Franz Joseph «Huszaren Nr. 1; Letztere: Melanie Elisabeth Marie (geb. lu. De. cember 1834). vermalt 18. Mai 1839 zu Paris mit l.'eon de Nuupassünl, Gutsbesitzer im westlichen Frankreich; Elisabeth Marie Franzisca (geb. 29. März 1837); Eleo- nore Nlfonsine Hermine (geb. 13. Decem« ber 1840. Man erzählt nachstehenden Vor> fall: Als nach dem Staatsstreiche (2. Der) der Kaiser den ersten Ball in den Tuillenen gab, habe er mit der Gemalin des Freihcrrn von Hüb ner den Ball eröffnet. Die Oema< lin Hübner'6 ist aber eine Tochter drs Herrn vun P i lat. von drm berichtet wird. er habe im Jahre 1815 in der österreichischen Staatökanzlei die Abdicationsurkunde Napo- leon's I. und darin jene Stelle geschrieben, welcher zu Folge Napoleon und alle Glie» der seiner Familie für alle Zeiten uon irgend einem Throne Europa's ausgeschlossen seien. Nun habe es der Zufull gefügt, daß eben die Tochter jenes Mannes, der diese Klausel schrieb, das erste Fest des neuen Kaiser« reiches mit dem Restaucator der Navoleoni- den eröffnete. Diese Ironie des Schicksals wäre nicht übel, wenn sie wahr wäre; aber Freiherrn von Hübner's Gemalin (gest. 1844) war ja schon acht Jahre vor dem Staatsstreiche todt. Die Tänzerin also, mit welcher Kaiser Napoleon I I I . den B>,ill eröffnet haben konnte, konnte nur eine Tochter dr5 Freiherrn von Hübn er gewesen sein, deren älteste im Jahre 1832 «8 Jahre zählte, oder ist daS Ganze eine pikante Grfindung. Libelle, Wcltcrreich betreffend, niclche im Zähre 1859 erschienen sind. In der Biographie des Grafen Franz Gyulay l^Bd. V I , S. ?0) wurde nach Aufzählung der „Literatur zur Geschichte des Ieldzuges im Frühjahre 1859 in Obrritalien" ^B. 77) bemerkt, daß die nicht militärische L ibell. Literatur zu den Ereignissen des Jahres 1869, in welchem Hüb» ner das Alpha und Gyulay das Omega bildet, dein Artikel Hü dner deiüegeben werden und die der Viographie Gyul a y's angeschlos- sene militärische Ltbell»Literatur gewissermaßen ergänzen solle. Hier also folgen die wichtigsten Libelle, welche nach der berüchtigten, an den österreichischen Gesandten Freiherrn uon Hüb' n er gerichteten Neujahrsrede deS Kaisers Na- poleon und den darauf folgenden Kriegs- ereignissen von Berufenen und Unberufenen veröffentlicht wurden: Eine deutsche Antwort auf die italienische Frage (Prag 1859. Bellmann. 31T. gr. 8".). — Baude ( I . I.), Oesterreich und seine Mili< tär-Macht in Italien. Aus dem Französischen von Dr. H. Föhring (Hamburg 1839, Hoss< mann u. Campe. «8 S. 8".). — Derselbe, Oesterreichs adriatische Küste und Seemacht. Calamota — Trieft— Pola. Aus dem Franz. von vi-. H. Föhring (ebenda 1859, ?6 3. 8«.). — Beleuchtung der Broschüre: „Warum
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hibler-Hysel, Volume 9
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Hibler-Hysel
Volume
9
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1863
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
518
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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