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Zeschek 171
Emich, 8".) S. 229. — Allgemeine Zei-
tung (Augsburg, Cotta. 4«.) 1856. Nr. vom
4. Jänner, S. 32. — I l lustr i r te Z eitung
(Leipzig, I . I . Weber) 1836. Nr. 633 (19.
Jänner), in der „Todtenschau" ^heißt daselbst
irrig Iermy statt Ierney^z. — Frankfur»
ter Kunversationsbll l t t 1866, Nr 4,
5. l» k^urze Lebensskizze aus einem Pchher
Briefes. — Transi lvania (Beiblatt zur
Hermannstädter Zeitung) 4833. Nr. <>, S. 23:
„Ueber Icrney's Reise nach dem Orient behufs
der Erforschung der Nrstätte der Magyaren".
Von K. Schwarz. — Wurzbach uon Tan»
nenderg (Const.), Bibliographisch-statistische
Uebersicht drr Literatur des österreichischen
Kaiscrstaates (Wien. Staatödruckerei, gr. i>".)
I I I . Bericht (18ö3). S. 430. Marg. 13.462 biö
13.494; S. ?23, Marg. 23.821.
Ieschek, Johann Sarkander (theolo-
gischer Schriftsteller, geb. zu Bisenz
in Mähren 47. Mär; 1746. Todesjahr
unbekannt). Besuchte die Schulen in Ol-
mutz, wo er auch die Theologie beendete
und am 18. März 1770 zum Priester
geweiht wurde. Er trat sofort in die Seel»
sorge, u. z. als Caplan in seinem Ge-
burtsorte. Im Mai 1772 kam er als
Adjunct in das erzbischöfliche Secretariat
nach OlmĂĽtz und wurde zugleich SchloĂź-
caplan in Zborowitz. Am 12. April 1779
trat er in Wien in die Congregation
Orotn.ru 8. I?1n11^i Xkri ein, wurde
daselbst Seelsorger, Sonntagsprediger
und Bibliothekar und erhielt zugleich ein
Lehramt im Taubstummen-Institute. Um
die Mitte des Jahres 1781 erhielt er auf
der k. k. Familienherrschaft Göding die
Pfarre zu Kobily, im Februar 1789 die
landesfĂĽrstliche Pfarre zu Teltsch, welche
er im Februar 1798 mit jener zu GroĂź-
Selowitz vertauschte, auf welch' letzterer
er noch im Jahre 1812 lebte. Von ihm
sind folgende Schriften im Drucke erschie»
nen, deren weder im BĂĽchercataloge von
Heinsius noch von Kayser Erwäh»
nung geschieht: „Sneome'nml,??2<3. ^an- 1802, 40.). ^
Vs . . ." (ebd. 1804) 4«.); — „Geruch
einem ^t'urrcr nutl einem Pkllrrkinde
ulln der öncrllmciltnliücheil Ncicht" (Brunn und
Olmütz l803. 8".); —
1807,
gr. 4".); — „'brrönche iilirr die Ginuiirknng
ticr chriztlichm Ncligian ank die Ftaaten nntl
iilier die daraus üi^ienüen VcrhältnisZe der Ae-
ligillN2dienrr nnĂĽ ilzrer NelMĂĽlnng" (Brunn
1307. 8".); — „(Ocnclllogie unn dem uralten
gräflichen NanZe NiürichZtcin-PrlläKlln" (BrÜNN
807, 8".)' —
l80.) 4^.). AuĂźerdem mehrere
Reden und Gelegenheitsschriften.
Czikaun (Ioh. Jak. Heinr.), Die lebenden
Schriftsteller Mährens (Brünn 1812, Traßler.
8".) 2. 8U. — Annalen der Literatur in
dem österreichischen Kaiserthume (Nien, Doll,
^".) Jahrg. l8ii. Bd. I I I , S. 234.
von Kiml lM, Johann (I.)
und Paul (I.) (zwei BrĂĽder, geb. in
Ungarn; Johann gest. 1776; Pau l
geb. 1684, gest. 1762). Sie entstammen
einer alten ungarischen Adelsfamilie, de»
ren bereits im 13. Jahrhunderte Erwäh-
nung geschieht. Beide waren ausgezeich«
nete ungarische Rechtsgelehrte. Paul
war Plenipotentiar des Prinzen Eugen
von Savoyen und anderer ungarischer
Magnaten, und zeichnete sich aufden3and«
tagen 171ö. 1723 und 1729, besonders
aber auf jenem von 1723 als warmer
Vertheidiger der pragmatischen Sanction
aus, so daĂź ihm schon Lehotzky (Zteua-
) 193) nachrühmt: „3iFN3,nt6r
^6826113,^ 0002310116
anuiZ 1713, 1723,
1729 Lelkdi-atorulli) udi
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Jablonowski-Karolina, Volume 10
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Jablonowski-Karolina
- Volume
- 10
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1863
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 524
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon