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Indrikovi« 204 Fndmw
zinczy's wurde I . nach Arad abgefĂĽhrt und
vom Kriegsgerichte zu l2 Jahren Festung ver»
urtheilt. ^Czetz (Ioh.), Bem'S Feldzug in
SiebenbĂĽrgen in den Jahren 1848 und 1849
(Hamburg 1850, Hoffmann und Campe, 8<>.)
S. 383. — Na^ 5/vel??^ , 51237^01-3263
läkkal, d. i. Die ungarischen Familien mit
Wappen und Stammtafeln (Pesth 1859. Moriz
Räth. 8«.) Bd. V, S. 240 und 360.)
Indrikoviö, Ivan (Maler, gebürtig
aus Ofen). ZeitgenoĂź. Von serbischen
Eltern. Er malt Landschaften und Thier»
stĂĽcke. Wo er sich fĂĽr die Kunst gebildet,
wer seine Meister gewesen, ist nicht bekannt.
Die Pefcher Gemäldeausstellung des
Jahres 1841 enthielt von ihm zwei in
Oel gemalte Bilder, deren eines eine
Landschaft, das andere ein ThierstĂĽck
darstellten, in denen sich ein schönes
Talent fĂĽr die Kunst offenbarte.
ti, d. i. Lexikon der süd«
slavischen Künstler (Agram 1838. 3. Gaj. 8°.)
S. 118. —Kata log der PestherKunst.Aus'
stellung des Jahres 1841, Nr. 58 und 76.
Induno, Dominik (Maler, geb. zu
Mai land 4813). Bruder des Giro-
lamo s^iehe den Folgenden^. Besuchte
die Akademie der KĂĽnste in Mailand und
arbeitete außerdem im Atelier des Fran«
cesco Hayez Wd. VIII, S. 150). des
Altmeisters der neuen italienischen Maler»
schule. Im Alter von 22 Jahren schon
errang er den ersten Preis aus der Male«
rei. mit welcher Auszeichnung die Reise
nach Rom und der mehrjährige Aufent-
halt daselbst zur kĂĽnstlerischen Ausbildung
auf Kosten der kaiserlichen österreichischen
Regierung verbunden war. Nach einigen
Jahren kehrte er nach Mailand zurĂĽck
und seine Bilder, welche meistens tief
aus dem socialen Leben gegriffen sind,
erweckten alsbald Aufmerksamkeit. Eines
derselben erhielt auf der Kunstausstellung
in Genua 1832 die Medaille, ein anderes auf der Pariser Ausstellung vom Jahre
1833 wurde mit der ehrenvollen Erwäh'
nung ausgezeichnet. Von seinen Arbeiten
waren in Ausstellungen zu Mailand und
Venedig „Samuel und David", eines der
frĂĽhesten bedeutenderen Bilder des Mei-
sters, 1840 gemalt und in der Belveder-
Gallerte befindlich; — «353: „Ner Zprll"
in den <36in!Q6 ä'arto it^iiana) gestochen
von Gandin i ; — „Der Narfbrand".
ebenda, im Holzschnitt von Salv ion i ;
— „Gine Gpisode der Sündülith"; — „Nie
Marketenderin"; — „Nrr Ointenßeck"; —
„Gine Bpirlpartie"; — „Nie Pfändung"; —
1854: „NitKeuZcheSn2llnnll", inden<36nimo,
gest. von Barn i ; — 1855: „Gim Mut-
ter", in den(36inm6) gest. von Barn i ; —
„Ner letzte Pkennig", ebenda, gest. von
Zul iani und Gandini ; — „Nie Frau
des MawZrn"; — 1856: „NaZ DeihhlMZ";
— „Nie Gaukler in der Hatt", in den
66iulli6 1839, gest. von Gandini ; —
„Ner <5rll55llllter"; — „Ner Jäger"; — „Ner
kleine Fischer";— „Nrud und Ohrünen", in
den t3snmi6) gest. von Cl erici; — „Ner
wandernde Künstler"; — „Unglück und
OraZt" ; — „Ner Schmerz des Zoldaten", in
den (F61A2N0, gest. von Gandin i ; —
1857: „Der tatsche Freund", in den Oeinras,
gest. von Gandini; — 1858: „Nie
UrZignatillil der Mntter", in den (sSinine,
gest. von Varn i ; — 1359: „Hur Seit
des Nliittert'lllls". ebenda, gest. von Gan-
d in i ; dieses letztere eines der besten
Bilder des KĂĽnstlers. Die Kunstkritik
bezeichnet Domenico I . fĂĽr kein groĂźes,
aber sehr gefälliges Talent, das in einer
Zeit, in welcher die Kunst eines groĂźen
Theiles der italienischen Maler fast zur
Schildermalerei herabgesunken, beachtens»
werthes leistet. I . versteht es, besonders
mit seinen kleinen, dem häuslichen Leben
oder der menschlichen Natur in ihren
naivsten Kundgebungen entnommenen'
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Jablonowski-Karolina, Volume 10
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Jablonowski-Karolina
- Volume
- 10
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1863
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 524
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon