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tärakademie zu Neustadt" (Wien 1769); —
as et mbta^ti^LioaV in
danäioas" (ebd. 4773);
U3. ^.eaä. 8ab.« (ebd. 1773). s(De Luca)
Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien
1776, Ghelen'sche Schriften. 8<>.) i . Bandes
1. Stück. S. 212 ^nach diesem heißt er Eduard
Job vom heil. Karl). — Meusel (Johann
Georg), Das gelehrte Teutschland (Lemgo
5783. Meyer. 8<>.) 4. Ausgabe. Bd. I I , S. 226
snach diesem heißt er Job a S. Colo»
lnanno^ — Ein Gabriel Job (geb. zu
Sillein (Solna) in der Trencsiner Gespan«
schaft in Ungarn 8. November 1693. gest.
ebenda 4759). trat 1713 in den Orden der
Gesellschaft Jesu und lag in den nördlichen
Gegenden Ungarns dem Missionsgeschäfte mit
solchem Erfolge ob, daß er nahezu 10.000
Menschen für den katholischen Glauben ge»
wann. Zuletzt war er Rector seines Ordens«
collegiums zu Szakoltz. Von ihm erschien im
Drucke: n^iäss in rezem et patriam 56U
CrsorFiug äs N22tore5 s.6 Is
1727) 80.)
e H,u5tri2.c2,6 L .^, 8oriz>torsL
su (Vieu-
nae 6t NsFSN3d. 1833, Lex. 8<>.) ?. 164.)
Iodok, Pseudonym für Joseph Gigler.
siehe: Gigler, Joseph ^Bd. V, S. 484).
Ioel, Felix (Kunstfreund, gebo-
ren, wie aus seinem Testamente die Ver-
muthung entsteht, in Böh men um das
Jahr 4780. gest. zu Wien im November
1836). Ein durch seine Eigenthümlichkei'
ten im Leben und durch seine lehtwilligen
Verfügungen denkwürdiger Mann, mit
dem ein Stück Alt-Wien zu Grabe getra«
gen wurde, als dasselbe nur noch durch
Bauerle Md. I, S. 448), Castelli
sBd. II) S. 403) und den Bücherfreund
Haydinger sBd.VIII, S. 407) reprä-
sentirt war. Felix war der jüngste von
drei Brüdern, deren jeder, obgleich sie von
Einem Vater stammen, einen andern
Namen führte; der älteste hieß I oslson,
der zweite Ioelsdorf, der dritte,
von dem hier die Rede, einfach wie sein
' Vater: Ioel. Die beiden Ersteren hatten sich schon vor Jahren taufen lassen,
Io8 l war dem Glauben seiner Vater
treu und Israelit geblieben. Von den
Jahren 4820—4830 war er Hausgenosse
des Baron Rothschild und die Winke
dieses Geldkönigs benutzend, vermehrte
er sein ursprünglich kleines Vermögen so
sehr, daß es bei seinem Tode die Höhe
von einer halben Million erreicht hatte.
Ioö l soll Doctor der Rechte gewesen
sein, doch hat er die Praxis nie ausgeübt.
Nur als Graf Ferdinand Palffy, der
bekannte Kunstfreund, die Direction des
Theaters an der Wien führte, war Ios l
sein erster Consulent, aber wohl, wie es
den Anschein hat, mehr in Sachen der
Kunst als in jenen des Rechtes; übrigens
war er es, der den Plan zur ersten AuS»
spielung des genannten Theaters ent>
worfen, und das Engagement der bedeu-
tendsten Künstler vermittelt hat. Seit
einer Reihe von Jahren war Ioöl der
ständige Besucher aller, Wiener Theater,
eS gab keine Künstlergröße seit etwa drei
bis vier Decennien, welche I . nicht ge«
sehen hätte, er war ein lebendes Nach»
schlagebuch für alle Theatergeschichten
dieses Jahrhunderts und so lange das
sogenannte Künstler-Kaffeehaus (6ak6
Wirschmitt, auf dem Neuen Markte, im
4. Stocke, heute Hotel Meißl) bestand,
war I . ein täglicher Gast desselben. um
den die ersten Künstler aller Wiener Büh-
nen: Demmer, Forti, Horschelt,
Koch, Korntheuer, Koberwein,
Krüger, Küstner, Lange, Rai«
mund, Vogel, Wild u. A. so zu
sagen einen Kreis bildeten. Dadurch
hatte sich
Ioe l ein sehr gediegenes aber
auch scharfes Urtheil gebildet, um welches
von einem Darsteller befragt, er zu ant»
Worten pflegte: „Können sie Freimüthig«
keit vertragen?" und wenn der Frager
dieß bejahte, mit einem sehr strengen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Jablonowski-Karolina, Volume 10
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Jablonowski-Karolina
- Volume
- 10
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1863
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 524
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon