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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Volume 10
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Page - 224 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Volume 10

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224 tärakademie zu Neustadt" (Wien 1769); — as et mbta^ti^LioaV in danäioas" (ebd. 4773); U3. ^.eaä. 8ab.« (ebd. 1773). s(De Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1776, Ghelen'sche Schriften. 8<>.) i . Bandes 1. Stück. S. 212 ^nach diesem heißt er Eduard Job vom heil. Karl). — Meusel (Johann Georg), Das gelehrte Teutschland (Lemgo 5783. Meyer. 8<>.) 4. Ausgabe. Bd. I I , S. 226 snach diesem heißt er Job a S. Colo» lnanno^ — Ein Gabriel Job (geb. zu Sillein (Solna) in der Trencsiner Gespan« schaft in Ungarn 8. November 1693. gest. ebenda 4759). trat 1713 in den Orden der Gesellschaft Jesu und lag in den nördlichen Gegenden Ungarns dem Missionsgeschäfte mit solchem Erfolge ob, daß er nahezu 10.000 Menschen für den katholischen Glauben ge» wann. Zuletzt war er Rector seines Ordens« collegiums zu Szakoltz. Von ihm erschien im Drucke: n^iäss in rezem et patriam 56U CrsorFiug äs N22tore5 s.6 Is 1727) 80.) e H,u5tri2.c2,6 L .^, 8oriz>torsL su (Vieu- nae 6t NsFSN3d. 1833, Lex. 8<>.) ?. 164.) Iodok, Pseudonym für Joseph Gigler. siehe: Gigler, Joseph ^Bd. V, S. 484). Ioel, Felix (Kunstfreund, gebo- ren, wie aus seinem Testamente die Ver- muthung entsteht, in Böh men um das Jahr 4780. gest. zu Wien im November 1836). Ein durch seine Eigenthümlichkei' ten im Leben und durch seine lehtwilligen Verfügungen denkwürdiger Mann, mit dem ein Stück Alt-Wien zu Grabe getra« gen wurde, als dasselbe nur noch durch Bauerle Md. I, S. 448), Castelli sBd. II) S. 403) und den Bücherfreund Haydinger sBd.VIII, S. 407) reprä- sentirt war. Felix war der jüngste von drei Brüdern, deren jeder, obgleich sie von Einem Vater stammen, einen andern Namen führte; der älteste hieß I oslson, der zweite Ioelsdorf, der dritte, von dem hier die Rede, einfach wie sein ' Vater: Ioel. Die beiden Ersteren hatten sich schon vor Jahren taufen lassen, Io8 l war dem Glauben seiner Vater treu und Israelit geblieben. Von den Jahren 4820—4830 war er Hausgenosse des Baron Rothschild und die Winke dieses Geldkönigs benutzend, vermehrte er sein ursprünglich kleines Vermögen so sehr, daß es bei seinem Tode die Höhe von einer halben Million erreicht hatte. Ioö l soll Doctor der Rechte gewesen sein, doch hat er die Praxis nie ausgeübt. Nur als Graf Ferdinand Palffy, der bekannte Kunstfreund, die Direction des Theaters an der Wien führte, war Ios l sein erster Consulent, aber wohl, wie es den Anschein hat, mehr in Sachen der Kunst als in jenen des Rechtes; übrigens war er es, der den Plan zur ersten AuS» spielung des genannten Theaters ent> worfen, und das Engagement der bedeu- tendsten Künstler vermittelt hat. Seit einer Reihe von Jahren war Ioöl der ständige Besucher aller, Wiener Theater, eS gab keine Künstlergröße seit etwa drei bis vier Decennien, welche I . nicht ge« sehen hätte, er war ein lebendes Nach» schlagebuch für alle Theatergeschichten dieses Jahrhunderts und so lange das sogenannte Künstler-Kaffeehaus (6ak6 Wirschmitt, auf dem Neuen Markte, im 4. Stocke, heute Hotel Meißl) bestand, war I . ein täglicher Gast desselben. um den die ersten Künstler aller Wiener Büh- nen: Demmer, Forti, Horschelt, Koch, Korntheuer, Koberwein, Krüger, Küstner, Lange, Rai« mund, Vogel, Wild u. A. so zu sagen einen Kreis bildeten. Dadurch hatte sich Ioe l ein sehr gediegenes aber auch scharfes Urtheil gebildet, um welches von einem Darsteller befragt, er zu ant» Worten pflegte: „Können sie Freimüthig« keit vertragen?" und wenn der Frager dieß bejahte, mit einem sehr strengen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Volume 10
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Jablonowski-Karolina
Volume
10
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1863
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
524
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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