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Fony 289 Iony
in Wien zu sehen, im Jahre 1845: „Ein,
Landschaft mit Staffage" und im Jahre 1830
„Partie vun Sparbach mit der Aussicht au
die Veste Iohannstein. ^VerzeichniĂź dei
Kunstwerke, welche in der Ausstellung in dem
Gebäude der l. t. Akademie der bildenden
Künste zu St. Anna in Wien öffentlich aus-
gestellt find (Wien. 8«.) l8-l5. S. 14. Nr. 168
1850. S. 13. Nr. 183.) — Jacob Ionas
(geb. zu Feldkirch in Vorarlberg, gest. 29. Dec.
1358). nicht zu verwechseln mit Luther',
Freund Iustus Ionas , ist ein merkwür»
diger Staatsmann des 16. Jahrhunderts, dei
anfänglich <526 Lehrer der hebräischen Sprach«
in Tübingen war. später 3ector wurde, darauf,
1538 als Assessor bei dem taiserl. Kammerge
richte in Speyer diente, undzum Hof'Vicekanzler
des Königs Ferdinand, endlich aber zum
churmainzischen Kanzler vorrĂĽckte. Schon 1541
hatte Kaiser Kar l ihn und seinen Bruder
Benedict in den Adelstand erhoben. Ionas
entwickelte für die katholische Kirche eine rast»
lose Thätigkeit, förderte mit allen Kräften die
Jesuiten und war ein offener und heimlicher
Gegner der Protestanten, während er in frü
herer Zeit, wie einer seiner Biographen bezeugt,
„wioer das Pabstthum geredet,und geschrieben
habe". Noch ist sein Leben und Wirken nicht
genugsam erforscht und wäre bei der großen
Rolle, welche er seiner Zeit, und namentlich
als der heftigste Gegner der FĂĽrsten Ulrich
und Christoph von WĂĽrt temberg spielte,
dieĂź eine dankenswerthe Aufgabe. ^Satt ler,
Geschichte WĂĽrttembergs unter den Herzogen,
Theil I I I , S. 267; Theil IV. S. l16. — von
Harprecht, Geschichte dcs kaiserlichen und
RrichskammergerichtS unter Kaiser Karl V.,
Theil V, S. l52. — He^lai cl « Ml^n^T'ocit,
8. tiomani Iiuxsrii He
üilL aulas, p. 446. —
VisQnsn8i8 (VieuQas 1339), z». 90. — Rau«
pach, Zwiefache Zugabe zu dem evangelischen
Oesterreich (Hamburg 1744) S. 93 und 100.)
Ionl), Iohann(Rechtsgelehrter,
geb. zu Ig lo in Ungarn, gest. ebenda
am das Jahr 1733). Nachdem er die
unteren Schulen in seiner beimat beendet,
besuchte er die deutschen Universitäten zu
Halle und Jena und kehrte dann in sein
Vaterland zurĂĽck, wo er eine Advocatur
erhielt, jedoch von derselben keinen Ge- brauch machend, ausschließlich der Wiffen«
schaften lebte. Die Geschichte, vornehm«
lich die RechtSgeschichte seines Vaterlan-
des und die Metallurgie beschäftigten ihn.
Ueber erstere veröffentlichte er mehrere
Werke, u. z.: „Os
ei
cis M^-ia ^oissl!a^"', diese drei zuerst
einzeln erschienenen, dann von Hor»
vä.th in die üibliotbeoa. Mliäioa
aufgenommenen Abhandlungen sind neu
unter dem Titel:
1736, 40.) abgedruckt; —
1727, 4".). Seine Absicht, ein Werk ĂĽber
das ungarische Lehenrecht herauszugeben,
mochte der Tod vereitelt haben. In sei«
nem Nachlasse sollen sich mehrere histo»
rifche und rechtshiftorische Manuscripte
befunden haben.
a tridus i>roximi5
1»38, Lsox. kstb?, 8«.) ?. 43. —
Z'OT'clN l^' ^.4^«l«s^, ^lsmoria NnuFllloruui
st kroviQeikliulli «ori^tis «äitig notormn
(Vienuab 1776, I^oftns, 8».) x^z n, x. 238.
— Adelung's Fortsetzung und Ergänzung zu
Iöcher's GelehrteN'Lexiton, Bd. II , Sp. 23l8.
— 0n.tHio3U2 NidUotkeoao IIunFario^s
1799, 8ie«5, 8«) ^s I, ?. »46.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Jablonowski-Karolina, Volume 10
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Jablonowski-Karolina
- Volume
- 10
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1863
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 524
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon