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Julien 313 Jung
die heil. Meffe zu hören (neue Ausgabe,
Agram 1835); ferner schrieb er zu der
von F. Mihovil besorgten illyrischen
Uebersetzung von Calmet'S Leben Jesu
die Biographie Mihovil 's und die
Einleitung und gab
Vl'^ s") d. i. Des F. Vicio größere geist«
liche Schriften für alle bedeutenderen Feste
(Spalato 4844) heraus. Viele Aufsätze
gemischten Inhaltes sind in den Iour
nalen: Danioa., 3sr1)8^i naro<1ni list^
äa1ina.tiiiL^0 HlÄßa i^n. und
enthalten. In seinem Nachlasse
befand sich unter anderm eine Sammlung
südslavischer Volkslieder, welche er zu«
gleich mit Fr. Gr. Martio (Pseudonym
Ljubomir Hercegocao) gesammelt, und
welche nach seinem Tode von O. Philipp
Kuniö aus Kupres in Bosnien unter
dem Titel: „NaroänL pissino doLldnsko
i IieroesovNö^« (Effeg ^Oflek^ 1838,
Lehmann, 8".) herausgegeben wurde;
bisher erschien erft die erste Abtheilung:
^K, d. i. Illyrisches Lehrbuch für
das Obergymnasium (Wien 1860. gr. 8".)
Bd. I I , S. 294.
Julien, die Grafen, siehe: Saint-
Iulien.
Julius von der Traun, Pseudonym
für IuliuS Alexander Schindler, siehe:
Schindler, Julius Alexander.
Illlinacz, Paul (Geschichtschrei,
ber, lebte im 18. Jahrhunderte, sein
Geburts- und Todesjahr
sind unbekannt).
Er war in der Wojwodschaft geboren
und serbisch'illyrischer Abstammung. Wie
Horanyi in seinen spärlichen Mitthei»
lungen über ihn berichtet, stand er zur
Zeit des Krieges zwischen Nußland und
her Türkei als Lagerbote (ourLor oa-
in Diensten des Fürsten G al« liczin, der damals als kais. russischer
Gesandter am Wiener Hofe beglaubigt
war. Was seine spätere Würde, welche
nennt, eigentlich war. kann Herausgeber
dieses Lexikons nicht mit Sicherheit
bestimmen. Hora.nyi sagt von ihm, daß
er mehrere Werke auS dem Französischen
in's Serbisch.Issyrische überseht habe;
selbststandig erschien von ihm das Werk:
d. i. Kurze Einleitung in die Geschichte
des Nrsprungs der slavisch«serbischen Na»
tion bis auf die Zeiten Georg's Branko-
vich. deS letzten Fürsten Serbiens (Ve>
nedig 1763. 8".).
nas 1776, I^ oovvs, I I , p. 265.
Jung, Johann Nepomukvon Mechts«
gelehrter, geb. in Ungarn 1779,
gest. zu Wien 22. März 1828). Sohn
adeliger Eltern, widmete
sich
der Rechts«
Wissenschaft und erlangte die juridische
Doctorwürde. Längere Zeit lebte er in
Wien als königl. ungarischer Landes«
und GerichtS'Advocat, später erhielt er
an der Wiener Universität eine außer«
ordentliche Professur des ungarischen
Rechtes und desgleichen am k. k. There«
sianum. Von ihm sind folgende Werke
erschienen: „NllrMwng des nngürischen Pri-
natrechttZ nach dem Werke lMilulioii« Mz
ali llull^nci del Herrn Gm. nun Relemrn".
3 Bde. (Wien 1813, PH. Bauer, 8<>.,
neue Auflage ebd. 1827, Fr. Beck. 8°.);
— „NllS Nrryrecht in den sämmtlichen K. k.
österreichischen Staaten" (Wien 1822,
Gerold, 8".), er-berücksichtigte darin
auch das Bergrecht in Preußen und
n anderen Staaten; — „^ius ^s?--
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Jablonowski-Karolina, Volume 10
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Jablonowski-Karolina
- Volume
- 10
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1863
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 524
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon