Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Volume 10
Page - 358 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 358 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Volume 10

Image of the Page - 358 -

Image of the Page - 358 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Volume 10

Text of the Page - 358 -

Kainz 338 Kaiser Rückkehr besuchte sie Deutschland und sang 4826 und 1827 auf den Theatern in Hannover, Caffel, Stuttgart u. s. w. Sie scheint früh von der Bühne abge- treten zu sein. denn seit 1828 verstummen die Nachrichten über sie, die früher voll deS Lobes gewesen. Ihr Gesang glänzt« weniger durch Fülle der Stimmmittel, ali durch seine vortreffliche echtkünftlerische Schule. Pi l lwe in (Beneoict), Biographische Schilde rungen oder 3eri/on Salzburgischer, theils vev storbener theils lebender Künstler u. s. w. (Salzburg 1821. Mayer. kl. 8°.) S. 109. - Schil l ing (G. Dr.), Das musikalische Europa (Speyer1842. F. C. Neidhardt. gr.s«.) S.180. — Gaßner (F. S. Dr.), Universal»Ierikon der Tonkunst. Neue Handausgabe in einem Bande (Stuttgart 1549. Franz Köhler. Ler. 8".) S. 471. — Universal ' Ierikon der Ton« kunst. Angefangen von Dr. Iul. Schladebach. fortgesetzt von Eduard Bernsdorf (Dresden 1858. Schäfer. gr.s°.) Bd. I I , S.555. — Joseph Kainz, Pfarrer in Kagran. hat sich, wie im „Chrentempel der katholischen Geist« lichen" (Wien 1845 , Dirnböck. 3°.) S. 61. seiner dankbar gedacht wird, bei der fürchter« lichen Uebrrfchwemmung im Jahre 183U durch sein humanes Benehmen besonders hervorge- than. — Ein Jacob Kainz (geb. zu Deutsche Reichenau im Budweiser Kreise Böhmens 1788, gest. zu Salzburg 13. März 1861) trat 1807 bei dem 1. Feldartillerie»Negimente ein. Schon im Felozuge iL09 zeichnete er sich aus. Als bei der Schlacht von Aspern die Franzosen am 22. Mai von Tages» anbruch an auf obiges Dorf wiederholte An» griffe machten, leistete Hauptmann Dietrich, nachmals Dietrich von Hermannsberg ^Bd. I I I , S. 294) mit 2 Batterien durch volle 3 Stunden kräftigsten Wiederstand. Dietrich erhielt den Maria ThecesiewOrden, Kainz 12 Ducaten als Anerkennung seiner Tapfer» keit aus den Händen Sr. kais. Hoheit Erzher« zogs Kar l und wurde zum Oberkanonier befördert. Am folgenden 6. Juli erhielt er bei Wagram eine bedeutende Hiebwunde am Kopfe und zwei Schußwunden. In den Befreiungs» kämpfen der Jahre 1813, 1814 und 1816 stand er in Frankreich. Im letztgenannten Jahre ret» tete er beim Einstürze der Brücke über die Würm bei Stadt Weil in Württemberg viele Men< scheu vom Tode des Ertrinkens und erhielt von der württembergischen Negierung nebst einer Gelobelohnung die silberne Civilveroienst'Me- daille. I n seinem 27. Dienstiahre kam er zum Wiener Garnisons-Artillerie-Districte und als Pulvermagazinsdiener nach Salzburg, wo er l836 Zeugführec wurde. Zur Enthüllung des Erzherzog Karl'Denkmals kam er nach Wien, und wurde mit Allech. Entschließung vom 21. Mai 1860 für seine zurückgelegte 53jährige Dienstzeit und sein tapferes Verhalten vor dem Feinde mit der Tapferkeitsmedaille 2. Classe ausgezeichnet, und außerdem ihm eine tägliche Zulage von 25 kr. zuerkannt. Er starb im Alter von 73 Jahren. ^Oesterreich! sche militärische Zeitsch ri f t von V.Streff« l eur (Wien, 4".) I I . Jahrg. (1861). 3. Bd. S. 63: „Nekrolog" von Schallhaimner.) Kaiser, Friedrich (I.) (Kup ferste- ch er, geb. zu Ulm 28. Februar 1779 gest. zu Wien 3. Februar 48l9). Sohn unbemittelter Eltern, der schon in den Knabenjahren den Griffel den Bückern vorzog und zum Kupferstecher Christian von M echel in Basel in die Lehre kam. Diese Wahl war. da Friedrich wirklich Talent besaß, wie die Folge zeigte, keine glückliche; und nach mehreren verlorenen Jahren, denn er hatte nur die dürftigste Technik auf die dürftigste Weise erlernt, kehrte er nach Ulm zurück. Von Ulm kam er nach Weimar in daS B er tuch'sche Industrie.Comptoir, denn eS galt, da er mittellos war. zunächst den 3ebcnsunter- halt sich zu erwerben. I n Weimar war durch Göthe der Kunstsinn rege gemacht worden. Bött iger nahm sich auch deS jungen strebsamen ManneS an und so >rachte K. in Weimar zum Theile das in, waS er in Basel versäumt hatte. Er stach dort viele Blätter für Bertuch's Bilderbuch", fürB ö ttiger's„Sabina", ann Zoder's „Anatomische Tafeln", >iele.Vignetten und Blätter für Almanache u. dgl. m. Nachdem er in Weimar einige Fortschritte gemacht und eine kleine Summe zurückgelegt, welche auch noch
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Volume 10"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Volume 10
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Jablonowski-Karolina
Volume
10
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1863
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
524
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich