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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Volume 10
Page - 386 -
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Page - 386 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Volume 10

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Aalchberg 386 Aalchberg trag zum Antrage Skcne's. betreffend die Revision der Gewerbeordnung); S. 1183 und 1270 ^spricht über das Gemeindegeseh); S. 1389. 1656. 1668. 168t ftber Gewerbs» genossenschaften^; S. 1714. 1717. 1719 ftber Ablösung der Messlllien^l; S. 3991 Wer den GrundertragskatasteH; S. 4883 süber die BankactH. — Der Reichsrath. Biogra- phische Skizzen der Mitglieder des Herren« und Abgeordnetenhauses des österreichischen Reichsrathes (Wien 1862, Förster und Bartel« mus, 8°.) 2. Heft, S. 19. — Porträte. 1) Li< thographie von Eduard Kaiser (Wien, Fol.); — 2) Photographie vonIagemann (Visit- kartenformat). — Freiherrnstands«Di» plom vom 7. Mai 1857. — Wappen. Das, selbe ist im Wappenschilde identisch mit dem ursprünglichen Familienwappen. Nur im Kro» nenschmucke der beiden Helme und in den Schildhaltern weicht es etwas von jenem der Freiherren Wi lhe lm undIoseph u. K. ad. Die Krone des mittleren Helmes trägt den Schwan von natürlicher weißer Farbe des Fa« milienwappens; die Krone des rechten Helmes trägt einen offenen, rechts von Schwarz und Gold, links abgewechselt quergetheilten Adler» flug mit einer dazwischen hängenden goldenen Krone von fünf Zinken (wie sie im galizischen Wappen vorkommen); aus der Krone des linken Helmes erhebt sich aber ein ebenfalls offener, rechts von Silber und Roth, links abgewechselt quergetheilter Adlerflug mit einem dazwischen hängenden Sterne. Die Schild» Halter sind goldene Löwen mit ausgeschla» genen rothen Zungen und über den Rücken sich erhebenden Schweifen. — Ein jüngerer Bruder des Joseph Freiherrn von Kalch» berg ist derUnterstaatssecretär im k. k. Finanz» Ministerium Franz Freiherr von Kalchberg. Im Jahre 1807 in Gratz geboren, trat er nach beendeten Studien bei der Militär»Administra« tion in den kais. Staatsdienst. Nachdem er als gedient, übertrat er, im Mai 1838 zum Aus« schußrathe des steiermärkischen Ritterstandes gewählt, in ständische Dienste. Km' 1. Sep« tember 1840 wurde er ständischer Verordneter und blieb es, bis er mit Allerh. Entschließung vom 7. Jänner 1849 zum Ministerialrathe im Handelsministerium ernannt wurde. Am 8. De- cember 1832 zum Sectionschef und General» director der Communicationen im genannten Ministerium befördert, wurde er am 15. Juli 1856 in gleicher Eigenschaft in's Finanzmini- sterium übersetzt. Mit Allerh. Handschreiben vom 28. Mai 1858 zum geheimen Rath ernannt, wurde er am 8. Jänner 1861 Unterstaatssecre« tär im genannten Ministerium, welche Stelle er zur Stunde bekleidet. Die mannigfaltigen, um den Staat erworbenen Verdienste K.'s wurden von Sr. Majestät zu wiederholten Malen aus« gezeichnet, u. z. am 18. September 1847 durch Verleihung des Ritter», am 19. April 1861 durch jene des Commandeurkreuzes des Leo« pold-Ordens, welcher noch im nämlichen Jahre die Erhebung in den Freiherrnstand folgte. Ueberdieß ist Freiherr von K. von dem Kaiser von Rußland, den Königen von Velgien und der Niederlande. Sr. Heiligkeit dem Papste und dem Gr»bherzoge von Toscana mit Com» mandeur« und Ritterkreuzen decorirt. Der Frei» Herr Franz »on K. ist mit Franzislia Ase.ran> drin!: Freiin von öchmidliurg, einer Tochter des ehemaligen Gouverneurs von Kram. Joseph (d'amillo Freiherrn von Schmidburg. ver- malt und stammen aus dieser Ehe zwei Söhne: Adolph Freiherr oon Kalchberg, Ofsicier in der kais. Armee (geb. 8. December 1840), und Vic tor Freiherr von K. (geb. 14. Oct. 1849). lHreiherrnstands»Diplom vom 4. Octo- ber1861.— Das Wappen des Freiherrn Franz ist identisch mit jenem seines Bruders Joseph, nur der Kronenschmuck des linken Helmes trägt statt der Krone, wie in Freihcrrn I o» seph's Wappen, zwischen dem offenen, von schwarz und gelb abgewechselt quergetheilten Adlerstuge ein dazwischen eingestelltes, eine rautenförmige, mit Edelsteinen besetzte silberne Schnalle zeigendes ausgebogenes schwarzes Schildlein, wie solches im Wappen seiner Ge« malm Freiin von Schmidburg vorkommt.^ Klllchberg, Wilhelm Freiherr von (Rittmeister bei der k. k. ersten Arcieren«3eibgarde und Ritter des Maria Therefien.Ordens, geb. zu Szümegh in Ungarn 6. Jänner 1807). Sohn des Alois von Kalchberg aus dessen Ehe mit Katharina Freiin von Moscon; Neffe des Dichters Johann >^S. 379) und Vetter der Freiherren Franz und Joseph l^ S. 384 u. 386^. Wilhelm trat am 8. Jänner 1821 als Cadet in daS Infanterie-Regiment Mazzuchelli Nr. 10. von welchem er gegen Ende 1824 zum 3. I5ger,»Bataillon übersetzt und von da am 16. März 1823 zum Fähnrich im
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Volume 10
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Jablonowski-Karolina
Volume
10
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1863
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
524
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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