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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Volume 10
Page - 477 -
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Page - 477 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Volume 10

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Karger 477 Aarl diesem wurde er am l. August 4844 als Auditor zur Marine übersetzt, und nach- dem er am 1. September 1846 als Garni sons'Auditor nach Ragusa, am 20. Jan ner 1848 nach Agram und am 1. Octo ber 4849 nach Temesvär gekommen war, kehrte er am 2l. Mai 1850 wieder zu Marine zurück. Am 4. August 4833 zum Majoi'Auditor befördert, wurde er zuletz Oberstlieutenant'Auditor und trat als solcher inDisponibilität. Für dieses Werk gewinnt er nur als Finder der von Kos» suth geraubten und aus seiner Flucht ver« borgmen Krone Interesse. Von Agram aus leitete er schon seit 1830 die Nach. forschungen nach den ungarischen Kron> Insignien und ist es ihm endlich gelungen, dieselben in ihrer eigenen Kiste, am 3. September 4833, auf der Straße von Orsowa zur Wodica.Mühle, 3 Schuh tief in der Erde versenkt, aufzufinden. Der ausführliche Verlauf dieses Ereignisses wurde damals in allen Journalen und in der Schrift: „Die ungarische Krone, Geschichtliches auS alter, neuer und neue« ster Zeit" (Pesth 4834, Heckenast) mitge. theilt. TituS Karger wurde anläßlich dieses Fundes mit Allerh. Entschließung vom 24. September 4833 mit dem Rit- terkreuze des St. Stephan»OrdenS begna« digt, welcher Verleihung statutenmäßig mit Diplom vom 7. Februar 4834 die Erhebung in den Freiherrnstand folgte. Im Jahre 1860 meldeten die Journale seinen Tod, der ihn im Alter von 32 Jahren ereilt hatte. O österreichisch er Soldaten freund (Wien, 40.) VI . Jahrg. (1853), S. 603 u. 612 Zaus, führliche Nachricht über den Fund der unga- rischen Krone). — Theater Zei tung, her- ausgegeben von Ad. Bäuerle (Wien, kl. Fol.) 1853, Nr. 213.- „Auffindung der ungarischen Krone". — Wiener Zeitung 1862, Nr. 82. — Freiherrnstands'Diploiu vom 7. Fe- bruar 1834. — Wappen. Rother Schild mit silbernem Schildeshaupte. I n dem Schilde erscheint das getreue Abbild der königl. unga- rischen Krone über einem den Fußrand quer durchziehenden silbernen Flusse schwebend. Das Schildeshaupt zeigt zwei auf grünem Boden wurzelnde, dichtbelaubte, natürliche Bäume, hinter denen ein grünes, von den Schildes- rändern abgeledigtes Gestrüpp sich verbreitet. Auf dem Schilde ruht die Freiherrnkrone mit einem darauf in's Visir gestellten gekrönten Turnierhelme. Aus der Krone erhebt sich inner- halb eines schwarzen Adlerfluges ein silbernes Partriarchenkreuz mit breiten Enden. Die Helmdecken sind rechts roth. links grün, zu beiden Seiten mit Silber unterlegt. Die Schildh alter. Diese sind zwei auf einer Marmorstaffel vorwärts gestellte Sereschaner in der nationalen Tracht und mit üblicher Bewaffnung, der rechtsstehende vor sich, der andere einwärts sehend, jeder den Schild über der Oberecke mit der einwärtigen Hand hat» tend und in der auswärtigen die Kugelbüchse vor sich pfahlweise gegen den Fuß stemmend. Karl, Andrs. Unter diesem Namen erscheint in Meyer's großem Conversa« tions.Lexikon für die gebildeten Stände (hildburghausen, Bibliographisches In« stitut). Bd. XVII, S. 666. Nr. 217. der Theaterdirector Carl, wie es dort wel» ter heißt, angeblich Bern bäum. Alle diese Daten sind unrichtig. Carl schrieb sich nie Karl sondern Carl, hieß nicht Andreas, sondern gleichfalls Karl. und sein wahrer Name ist nicht Bernbaum, sondern Bernbrunn. Auch daß er von israelitischen Eltern zu Wien geboren war, ist nicht festgestellt. Vergleiche die Niogra« phie: Bernbrunn, Karl IM. II, S. 327). Uebrigens sind mehrere Personen des Namens Kar l bemerkenswerth, u. z. l. Alexander Kar l . ein geschickter Bildhauer in Wien, der zu Anfang der vierziger Jahre arbeitete und durch mehrere Werke, so er schuf, die Aufmerk« samkeit der Kenner auf sich lenkte. So hatte, er im Jahre 1842 eine Gruppe vollendet, welche „Egmont und Klärchen", u. z. im Mo- mente darstellt, als sich Egmont seiner Gelieb- ten im vollen Schmucke eines Ritters vom goldenen Vließe zeigt; ferner eine Statuette „Gretchen. den Schmuck betrachtend". Man
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Volume 10
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Jablonowski-Karolina
Volume
10
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1863
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
524
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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